<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876</id><updated>2011-07-31T06:50:26.448+02:00</updated><category term='Lernen'/><category term='Gesellschaft'/><category term='Politik'/><category term='Simulation'/><category term='Allgemeines'/><category term='Stellenanzeige'/><category term='Chirurgie'/><category term='Wissenschaft'/><category term='Studie'/><category term='Krankenhaus'/><category term='Uni'/><category term='Klinik'/><category term='Beruf'/><category term='Bologna'/><category term='Arztpraxis'/><category term='Lehre'/><category term='Forschung'/><category term='Wirtschaft'/><title type='text'>News für Medizinstudierende</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>54</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-4139793824773020230</id><published>2010-05-12T15:39:00.000+02:00</published><updated>2010-05-12T15:39:52.648+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bologna'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Hochschulreform der Medizin - Das Ministerium kennt keine Bachelors</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-top: 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auf einer Berliner Tagung, zu der die medizinischen Fakultäten eingeladen hatten, geschah gerade Merkwürdiges. Diskutiert wurde dort die Frage, ob auch das Medizinstudium im Sinne von Bologna reformiert werden sollte, ob es also demnächst statt Ärzten auch noch „Bachelors of Medicine“ geben solle. Das wäre ja, da in der Hochschulpolitik alle entscheidenden Kräfte vom guten Sinn der Reformen überzeugt sind, ganz folgerichtig. Wenn etwas gleichermaßen für Archäologen, Maschinenbauer, Slawisten und Biochemiker gut ist, weshalb sollten dann nicht auch Zahnärzte davon profitieren?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch dann wurde berichtet, die Mediziner hätten all die Probleme gar nicht, die zu lösen die Bolognisierung verspricht: hohe Studienabbruchszahlen, fehlende europäische Mobilität, fehlender Berufsbezug des Studiums. Der bayerische Wissenschaftsminister, Ludwig Spaenle, befand zudem, Bologna habe eine „gemischte Bilanz“ vorzuweisen, vor allem aber gebe es Berufsfelder, auf denen hoheitliche Prüfung unabdingbar sei. Architekten, Juristen, Lehrer und Mediziner müssten mit dem Staatsexamen abschließen. Der Minister sprach dabei in seinem viertelstündigen Vortrag so oft vom dringenden Bedürfnis an „Qualitätssicherung“ in manchen Studienfeldern, dass man sich fast fragte, weshalb dieses Bedürfnis denn bei Betriebwirten, Psychologen, Historikern oder Ingenieuren nicht bestehen soll.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Supermarkt der Reform&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es kam noch besser. Denn später trat auch Margret Wintermantel auf, die Präsidentin der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK), wo ja die Lordsiegelbewahrer des Bologna-Prozesses sitzen, die seit Jahren von seinen Erfolgsaussichten und seinen Erfolgen berichten. Sie nun ließ wissen, dass man seitens der HRK gar nicht beabsichtige, den Medizinern die „Bologna-Architektur“ überzustülpen. „Wer bin ich denn, das zu verlangen?“ Ja, richtig, wer ist sie denn? Oder besser: Wer waren sie und die ihren denn, es bei allen anderen Fächern zu tun? Aber sei’s drum, beißen wir uns nicht in vergangenen Kämpfen fest, wenn eine so hochmögende Präsidentin selber Bologna nur noch als gutgemeinten Vorschlag, als Werkzeugkasten bezeichnet, in dem – „Schauen Sie sich die Möglichkeiten der Studienreform an“ – auch Mediziner gewiss das eine oder andere Gute finden würden. Damit nicht genug. Zuletzt teilte nämlich Annette Widmann-Mauz, Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, auf das es in dieser Sache letztlich ankommt, ganz unmissverständlich mit: Eine Bachelorisierung des Zugangs zum Arztberuf werde es keinesfalls geben, dagegen stünden nicht nur europäische Vereinbarungen, sondern auch alle vernünftigen Erwägungen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So kann man über die Bologna-Reformen also auch reden: Sie waren nur eine Reformanregung, wenn es um wirklich wichtige Dinge geht, keine hilfreiche, man muss erst prüfen, ob es Probleme gibt, bevor man mit Lösungen kommt, und überhaupt sitzen die Einzigen, denen Bologna vollkommen einleuchtet, in den Bildungsministerien und Hochschulleitungen, überall dort hingegen, wo Fachleute sitzen, ist man gar nicht so begeistert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Reformbedarf jenseits von Bologna&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So weit, so verständig. Was in der Berliner Tagung allerdings auch zur Sprache kam und festgehalten werden sollte, ist, dass die Kritik am anschauungslos übergestülpten Reformunfug nicht dazu herhalten darf, die Zustände in den Fächern zu verklären. Und hier wäre viel über die Medizin zu sagen. Die klinische Ausbildung liegt im Argen, nicht nur die Kassenpatienten sehen den Herrn Professor selten. Der Kampf um Ressourcen dominiert ganze akademische Karrieren zwischen Universität und Krankenhaus. Die Weisungshierarchien sind – für eine Wissenschaft, aber auch im Vergleich zu Kliniken in anderen Ländern – abenteuerlich. Im Curriculum will man von „Bedside teaching“, also der professionellen Vorbereitung auf den Beruf zugunsten der wissenschaftlichen Grundlegung oft nichts wissen. Oder man erfindet Fächer wie „Umweltmedizin“, um sich praktisch zu geben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nicht der Absolvent des deutschen Medizinstudiums an sich ist darum im Ausland beliebt, sondern der deutsche Facharzt, der sich draußen weitergebildet hat. Die Mediziner müssen insofern aufpassen, über der berechtigten Abwehr des Bologna-Modells nicht in blindes Selbstlob zu verfallen. So sehr es zutrifft, dass nicht geheilt werden muss, was nicht krank ist, und dass selbst eine schwere Krankheit nicht jede Art von Therapie rechtfertigt, so sehr kann umgekehrt nicht aus der Kurpfuscherei von Reformern schon auf die Gesundheit des Patienten geschlossen werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: www.faz.net, 19.03.2010, von Jürgen Kaube &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-4139793824773020230?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/4139793824773020230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/05/hochschulreform-der-medizin-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/4139793824773020230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/4139793824773020230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/05/hochschulreform-der-medizin-das.html' title='Hochschulreform der Medizin - Das Ministerium kennt keine Bachelors'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-1998781942269149190</id><published>2010-05-04T10:49:00.000+02:00</published><updated>2010-05-04T10:49:18.842+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chirurgie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forschung'/><title type='text'>Koronarangiographie - Herzmedizin geht fahrlässig in die Vollen</title><content type='html'>&lt;span class="Italic" style="float: left; line-height: 150%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-top: 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Kardiologen stehen seit geraumer Zeit im Verdacht, die Herzkranzarterien ihrer Patienten zu häufig mit dem Katheter zu durchleuchten. Denn wie aus etlichen Erhebungen hervorgeht, verläuft die Suche nach schweren, den Blutstrom behindernden Engpässen dabei oft ergebnislos. Zum gleichen Ergebnis kommt nun eine aktuelle Analyse aus den Vereinigten Staaten, für die Daten von knapp 400.000 mit Herzkatheter untersuchten Männern und Frauen zugrunde gelegt wurden. Berücksichtigt wurden nur Personen, bei denen kein Notfall vorlag und bei denen auch noch keine Verengung der Herzkranzarterien, eine koronare Herzkrankheit, festgestellt worden war.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie die Autoren um Manesh Patel vom klinischen Forschungsinstitut der Duke-Universität in Durham/North Carolina im „New England Journal of Medicine“ (Bd. 62, S. 886) berichten, förderte die Katheteruntersuchung - die Koronarangiographie - lediglich in einem guten Drittel der Fälle behandlungsbedürftige Engstellen zutage. Bei einer vergleichbar großen Gruppe fanden die Kardiologen keine und bei rund einem Fünftel der Patienten lediglich geringfügige Strömungshindernisse in den Herzkranzarterien. Auch hatten sich 84 Prozent der Patienten vor der Gefäßdurchleuchtung bereits einem anderen Verfahren zum Nachweis von Gefäßengpässen im Herzmuskel unterzogen, etwa einer Computertomographie oder einem Belastungstest. Diese Techniken lieferten aber offenbar nur selten einen diagnostischen Mehrwert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kleine Krankenhäuser wollen der Schließung entgehen&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In Deutschland scheint die Situation nicht anders zu sein. Das legen zumindest die in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellten Datensammlungen des Ministerialrats a. D. Ernst Bruckenberger aus Hannover nahe. Wie er in seinem jüngsten „Herzbericht“ darlegt, wurden im Jahr 2008 hierzulande rund 850.000 einschlägige Koronarangiographien ausgeführt. Nur vierzig Prozent davon hatten einen Eingriff zur Folge. Das heißt: Weniger als die Hälfte der Untersuchungen brachten so schwere Engpässe ans Licht, dass die Implantation einer Gefäßstütze oder auch eine Bypass-Operation gerechtfertigt schien.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Setzen die Kardiologen also ihre Patienten zu sorglos den - wenngleich geringen - Risiken eines Kathetereingriffs aus? Dass längst nicht alle Koronarangiographien notwendig sind, bestätigt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Michael Böhm vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. Schwarze Schafe gebe es unter anderem bei den kleineren Krankenhäusern. So richteten diese teilweise nur deshalb ein Katheterlabor ein, weil sie hofften, mehr Patienten behandeln zu können und damit einer Schließung zu entgehen. Böhm verwahrte sich aber gegen den Vorwurf, in der Kardiologie werde grundsätzlich zu viel mit dem Katheter hantiert. Wie er klarstellte, dient die Koronarangiographie nicht nur zum Nachweis, sondern oft auch zum Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit. Eine solche Abklärung sei manchmal notwendig, wenn der Patient bereits ein anderes Herzleiden, etwa eine Herzmuskelerkrankung, aufweise. Im klinischen Alltag gebe es zudem oft unklare Situationen, in denen die Entscheidung für oder gegen eine Koronarangiographie nicht leichtfalle. In solchen Fällen griffen viele Kardiologen zum Katheter - aus Angst, etwas Wichtiges zu übersehen und hierfür später gerichtlich belangt zu werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als „sanfter Blick ins Herz“ verharmlost&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Debatten um die Notwendigkeit von Koronarangiographien lassen andere, noch besorgniserregendere Entwicklungen in den Hintergrund treten. Hierzu zählt die unkontrollierte Anwendung der modernen bildgebenden Verfahren, darunter die Computertomographie (CT). Martin Borggrefe vom Universitätsklinikum in Mannheim sprach in dem Zusammenhang von einem „Wildwuchs“. So sei die Zahl solcher Untersuchungen in den letzten Jahren stark angestiegen. Als „sanfter Blick ins Herz“ verharmlost, kommt das CT zwar ohne Eingriff aus. Dafür ist es deutlich kostspieliger als der Katheter und setzt die Betroffenen zudem größeren Mengen Röntgenstrahlen aus. Die Belastung mit ionisierender Energie ist vor allem dann sehr hoch, wenn die Geräte nicht optimal genutzt werden - was offenbar oft der Fall ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Anders als vielfach behauptet, kann die Computertomographie den Katheter zudem erst in wenigen Fällen ersetzen. Wie David Brenner vom Krebszentrum der Yale-Universität in New Haven/Connecticut schreibt, wird das CT auch in anderen Bereichen der Medizin viel zu großzügig angewendet. Am ehesten begegnen könne diesem Trend eine stärkere Orientierung der Ärzte an den Leitlinien. Man habe Hinweise, dass dadurch die Zahl solcher Untersuchungen um gut die Hälfte zurückgeht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: www.faz.net, 22.03.2010, von Nicola von Lutterotti&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-1998781942269149190?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/1998781942269149190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/05/koronarangiographie-herzmedizin-geht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/1998781942269149190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/1998781942269149190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/05/koronarangiographie-herzmedizin-geht.html' title='Koronarangiographie - Herzmedizin geht fahrlässig in die Vollen'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3667774067050128569</id><published>2010-03-23T08:34:00.000+01:00</published><updated>2010-03-23T08:34:37.288+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemeines'/><title type='text'>Apples iPad Die Medizin im digitalen Fieber</title><content type='html'>&lt;script src="http://www.faz.net/s/Rub/Tpl%7EEJson%7ESPack%7EAtype%7EEcenter.js" type="text/javascript"&gt;&lt;/script&gt;    &lt;br /&gt;&lt;div id="ArtikelServicesMenu" style="display: none; visibility: hidden;"&gt;&lt;a class="normalLinks" href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EEF3A6710090A24FBCB40626F2444E4BFE%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" onclick="javascript:fnPopUp('/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EF3A6710090A24FBCB40626F2444E4BFE~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html', 600, 450, 'status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,screenX=0,screenY=0');; return false;"&gt;Drucken&lt;/a&gt;&lt;a class="normalLinks" href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EEF3A6710090A24FBCB40626F2444E4BFE%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" onclick="javascript:fnPopUp('/d/common/Versenden.aspx?rub={7F74ED2F-DF2B-4397-94CC-2D664921E7FF}&amp;amp;doc={F3A67100-90A2-4FBC-B406-26F2444E4BFE}', 390, 650, 'status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,screenX=0,screenY=0');; return false;"&gt;Versenden&lt;/a&gt;&lt;a class="normalLinks" href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EEF3A6710090A24FBCB40626F2444E4BFE%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" onclick="javascript:saveArticle('/f30/json/SaveArts.aspx?rub={7F74ED2F-DF2B-4397-94CC-2D664921E7FF}&amp;amp;doc={F3A67100-90A2-4FBC-B406-26F2444E4BFE}');; 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Februar 2010&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Es geht ein Gerücht um in der Gesundheitsindustrie: Offizielle des Computergiganten Apple seien vor wenigen Tagen, just als Apple-Chef Steve Jobs der Welt seinen klavierlackfarbenen Tafelcomputer iPad präsentierte, in einer Großklinik in Los Angeles vorstellig geworden. Klar, was nun spekuliert wird: Könnte es sein, dass Apple die Medizin zu revolutionieren plant? Die Wette läuft, erste Umfragen unter Klinikern und Pharmazeuten gibt es schon. Noch hat zwar keiner eines der neuen Geräte in der Hand gehalten, aber jeder hat eine Meinung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;John David Halamka von der Harvard Medical School hält die tastaturlose Digitaltafel zwar für etwas zu groß geraten, um sie locker im Arztkittel herumzutragen, "das Gerät dürfte auch schwer zu desinfizieren sein und wenig tolerant, wenn es auf den Krankenhausboden knallt" - grundsätzlich aber sei es einen Pilotversuch im Klinikalltag wert. Für Steve Woodruff, einen einflussreichen amerikanischen Pharmaberater und Medizinunternehmer, wird das iPad mit seinen zigtausend möglichen Applikationsprogrammen zur Schlüsselstelle in der Krankenhauskommunikation und darüber hinaus der ideale Datenumschlagplatz, die mobile Multimedia-Informationsquelle für Arzt und Pfleger, das Tor zu sämtlichen elektronischen Gesundheitsdatenspeichern.&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Im Krankenzimmer . . .&lt;/h3&gt;&lt;div class="ArticleImgRight" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;div class="Caption"&gt;In die Hände der Ärzte wie der Patienten: das iPad ist eine der digitalen Zukunftaussichten der Medizin&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;"Stellen Sie sich vor, in jedem Krankenzimmer hängt so ein Gerät. Ein Arzt kommt herein, mit einem iPhone ausgerüstet, ein Signal zum iPad, ein schneller biometrischer Fingerscan, und schon ist der Doktor im System. Er hat sofort alle Daten verfügbar, die er für die Visite braucht. Verlässt der Arzt den Raum, so nach ein paar Metern, trennt sich die Verbindung automatisch, und die Patientenakte ist wieder sicher verstaut." So klingt es, wenn sich Gesundheitsmanager den Klinikalltag von morgen ausmalen. Ist das aber realistisch? Und vor allem: Will der Patient das auch? Die Antwort lautet: Keiner weiß es, aber alle gehen fest davon aus.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Zumindest im Geburtsland des iPad. An der University of California in Davis und in der Klinik von Sacramento werden zur Zeit einfachere Tablet-PCs gestestet, in vielen amerikanischen Krankenhäusern werden konventionelle Laptops und Monitore auf Rollwagen durch die Klinikflure geschoben, und das iPhone hat sich als schneller mobiler Internetzugang und Datenspeicher bei amerikanischen Doktoren schon etabliert. Seitdem der vor einem Jahr in Kraft getretene "Hitech Act" (Health Information Technology for Economic and Clinical Health Act) greift, ein Gesetz zur beschleunigten Einführung von elektronischen Gesundheitsakten, gibt es massiv Anreize, eine digitale Verwaltungsreform voranzutreiben.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;New Yorker Kliniken wie das North Shore Hospital bieten Landärzten bis zu vierzigtausend Pfund und großteils Kostenübernahme für die Teilnahme an ihrem "E- Health"-Netzwerk. Die nationale Gesundheitsbehörde von Amerika - die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) - ermuntert die Mediziner zum digitalen Abenteuer: In ihren soeben veröffentlichten "Social Media Tools Guidelines and Best Practices" wirbt sie für soziale Internetforen als "machtvolles Werkzeug, sein Publikum mit strategischen, effektiven und anwenderorientierten Eingriffen" zu erreichen. Die Ärzte sollen twittern, simsen, Videoclips ins Netz stellen, Daten managen und sich als Arzt in virtuellen Welten profilieren - Nachhilfe in technischen Dingen inklusive.&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;. . . und auch im OP&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Aufbruchstimmung ist mit Händen zu greifen. Mit einem geradezu beschwingten Beitrag in der Zeitschrift "Science Translational Medicine" hat Eric Topol vom Scripps Research Institute in der vergangenen Woche die unaufhaltsame "Ära der drahtlosen Digitalgeräte in der Medizin" begrüßt. An die Stelle von Karteikasten, Telefon und stationären Apparaten trete die mobile drahtlose Gesundheitsüberwachung. Hierzulande nennt man das noch Telemedizin oder spricht über medizinische Assistenzsysteme und tut so, als habe man es immer noch mit einer virtuellen Spezialdisziplin der Radiologie zu tun, während man in Amerika die digitale Runderneuerung der Medizin offensichtlich im Überschwang betreibt.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Beispiel Twitter: Als Ende August am St. Luke's Hospital in Cedar Rapids (Iowa) einer siebzigjährigen Frau die Gebärmutter entnommen wurde, dokumentierte eine Schreibkraft im Operationssaal jeden Schnitt und jeden Kommentar der Ärzte mit Kurznachrichten, die in die weite Welt des Netzes hinausposaunt wurden. Sätze wie: "Lokale Betäubung an der Einstichstelle, jetzt der erste Stich." Am Ende waren es 300 Tweets. Der Live-Netzdienst, den die Klinik "zur medizinischen Aufklärung" genutzt sehen wollte, hat in Deutschland nur Kopfschütteln erzeugt. Die Chirurgen warnen vor einem "gefährlichen Trend". Im OP-Saal habe niemand etwas zu suchen, der dort nicht für die Behandlung des Patienten gebraucht werde. Was, so fragte Hartwig Bauer von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, wenn Komplikationen auftreten? "Der plötzliche Stopp des Informationsflusses könnte die Angehörigen unnötig aufregen."&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Datensätze online auswerten&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Dass es bei dem Ganzen tatsächlich nicht mehr um Sperenzchen von ein paar Marketingexperten oder Informatikfreaks handelt, muss inzwischen jedem klar sein. Tom Mitchell von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh hat jüngst die Szenarien der Datengewinnung skizziert. "Am Horizont erscheint ein globales Datennetzwerk, das den Großteil der Menschheit überwachen wird." Mitchell denkt an die Erfahrungen amerikanischer Kollegen, die vor wenigen Monaten über den Informationsfluss während der Schweinegrippe-Ausbreitung berichteten ("Nature", Bd. 457, S. 1012).&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Indem man online gleichzeitig Millionen individueller Datensätze der Gesundheitsbehörden auswertet, kann man in wenigen Stunden für jede Region des Landes die Ankunft der Erreger voraussagen, und zwar deutlich schneller als mit den Infektionsprognosen der CDC. Das Media Lab des Massachusetts Institute of Technology und das Children's Hospital in Boston hatten das Szenario - diesmal drahtlos - mit einem kleinen iPhone-Programm namens "HealthMap" durchgespielt. Jeder Nutzer der Software konnte H1N1-Infektionen melden und Infektionskarten abrufen. Hunderttausende nutzten oder speisten auf dem Höhepunkt der Infektionswelle den mobilen Datenfluss.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die wissenschaftliche Auswertung steht noch aus. Überhaupt sind viele der mobilen Informationsträger und -generatoren, die in diesen Tagen die Phantasie der Mediziner beflügeln, noch Pilotprojekte oder Prototypen aus den Informatikerwerkstätten. An der University of California in Los Angeles ist der "MediSens Wireless" entwickelt worden, ein Körpersensor, der laufend Daten über muskuläre und neuronale Funktionen übermittelt. In einer klinischen Studie wird gerade getestet, ob sich damit frühe Stadien der Parkinsonkrankheit ermitteln und der Krankheitsverlauf überwachen lässt. Das Montreal Heart Institute hat einen ferngesteuerten Herzschrittmacher im Programm, der nicht nur Herzrhythmusstörungen erkennt und per elektronischem Stimulus beheben soll, sondern die Kliniken und behandelnden Arzt ununterbrochen mit aktuellen Echtzeit-Daten füttert. Taiwanische Medizintechniker wollen einen Fingerring entwickelt haben, der laufend die Temperatur überwacht und eine sich anbahnende Panikattacke bei Angstpatienten durch Übermittlung der entsprechenden Daten zu erkennen vermag.&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Jedermann sein eigener digitaler Gesundheitsmanager&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Beinahe jede Facette des Lebens lässt sich messen und aufzeichnen, mit Beschleunigungs-, Druck und Biosensoren, mit Mikrofonen und Kameras - gekoppelt mit Mobilfunkdaten oder GPS-Signalen, kennt die Verwertungskette der Gesundheitsdaten kein Ende.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Was aber ist mit der Patientensicherheit, mit der Gewährleistung von informationeller Selbstbestimmung? Eine Herausforderung, an der letztlich die Einführung der Gesundheitskarte bisher gescheitert ist. Die Weltgesundheitsorganisation hat kürzlich zusammen mit sieben weiteren großen Förderern des öffentlichen Gesundheitssektors in der Zeitschrift "Plos Medicine" die "Entwicklung einer globalen Gesundheitsdaten-Architektur" gefordert. Der Austausch von Daten, Statistiken und Algorithmen müsse weltweit forciert und die Nutzung erleichtert werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Schutz der Privatsphäre? Ein absolutes Randthema in dem Partnerschaftsappell der öffentlichen Gesundheitswächter. Nicht so offensichtlich für die beiden Großunternehmen Microsoft und Siemens. Sie haben jetzt angekündigt, gemeinsam in Deutschland eine Online-Plattform aufzubauen, eine Art Gewölbekeller für Gesundheitsdaten, genannt "Health Vault", in der jedermann jede Art von Gesundheitsdaten - manuell oder automatisiert - speichern, verwalten und austauschen können soll. Über eine verschlüsselte Verbindung sollen die Daten via Internet abrufbar sein. Jedermann werde sein eigener "Gesundheitsmanager" und Verwalter eines "persönlichen Gesundheitstresors". So schön können die Versprechen der digitalen Revolution klingen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Quelle: F.A.Z., 02.03.2010, von Joachim Müller-Jung&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3667774067050128569?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3667774067050128569/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/apples-ipad-die-medizin-im-digitalen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3667774067050128569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3667774067050128569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/apples-ipad-die-medizin-im-digitalen.html' title='Apples iPad Die Medizin im digitalen Fieber'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3663948553380852538</id><published>2010-03-16T10:43:00.000+01:00</published><updated>2010-03-16T10:43:07.295+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>„Zustand kritisch“ (7) Zu viel versprochen</title><content type='html'>&lt;script src="http://www.faz.net/s/Rub/Tpl%7EEJson%7ESPack%7EAtype%7EEcenter.js" type="text/javascript"&gt;&lt;/script&gt;    &lt;br /&gt;&lt;div id="ArtikelServicesMenu" style="display: none; visibility: hidden;"&gt;&lt;a class="normalLinks" href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EE04A4F9BAE6AD4AA698238B22818C4519%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" onclick="javascript:fnPopUp('/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E04A4F9BAE6AD4AA698238B22818C4519~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html', 600, 450, 'status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,screenX=0,screenY=0');; return false;"&gt;Drucken&lt;/a&gt;&lt;a class="normalLinks" href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EE04A4F9BAE6AD4AA698238B22818C4519%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" onclick="javascript:fnPopUp('/d/common/Versenden.aspx?rub={7F74ED2F-DF2B-4397-94CC-2D664921E7FF}&amp;amp;doc={04A4F9BA-E6AD-4AA6-9823-8B22818C4519}', 390, 650, 'status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,screenX=0,screenY=0');; return false;"&gt;Versenden&lt;/a&gt;&lt;a class="normalLinks" href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EE04A4F9BAE6AD4AA698238B22818C4519%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" onclick="javascript:saveArticle('/f30/json/SaveArts.aspx?rub={7F74ED2F-DF2B-4397-94CC-2D664921E7FF}&amp;amp;doc={04A4F9BA-E6AD-4AA6-9823-8B22818C4519}');; 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text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="Italic"&gt;12. Februar 2010&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Praktisch keine Arbeitslosigkeit und meist sogar eine Jobgarantie. So wirbt der Medizinbetrieb um seine Studierenden. Das sind kühne Behauptungen, die sich hartnäckig halten. Überall hört und liest man auch von dem drohenden und teilweise schon eingetretenen Ärztemangel, freien Kassenarztsitzen und leerstehenden Hausarztpraxen auf dem Land. Doch statt an den neidischen Blicken der Kommilitonen aus den Rechtswissenschaften oder Geisteswissenschaften vorbeizuziehen, wandern immer mehr Medizinstudenten ins Ausland ab, viele kehren nach erfolgreichem Staatsexamen der kurativen Medizin ganz den Rücken. Nach gemeinsamen Erhebungen von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung suchen sich zwanzig Prozent der Absolventen einen Arbeitsplatz weit weg von der klassischen Patientenversorgung: in der Forschung, Pharmaindustrie oder freien Wirtschaft, und die Tendenz ist steigend.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was passiert also mit den jungen Menschen während der zwölf Semester Studium? Was ist von dem motivierten, lernbereiten, gewiss oft auch naiven Erstsemesterstudenten nach dem Studium übrig, und wer hat ihm oder ihr das Interesse und die Freude am Arztberuf und die Überzeugung von dessen Sinnhaftigkeit genommen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auf dem Papier und in Wirklichkeit&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die in der Öffentlichkeit oft diskutierten Gründe von unzumutbaren Arbeitsbedingungen und einer als ungerecht empfundenen Bezahlung sind längst nicht die einzigen, vielleicht oft nicht einmal die entscheidenden Gründe gegen ein Leben im weißen Kittel. Wer das Fach studiert, erkennt bald, dass eine ausreichende Lehre viel zu häufig nur formal auf dem Papier existiert. Meine Erfahrung ist: Berufsausbildung, gemeint als das Hinführen zur Fähigkeit, den angestrebten Beruf mit profunden und praxistauglichen Kenntnissen und innerer Überzeugung ausüben zu können, gibt es zu selten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sobald der Medizinstudent das Physikum erfolgreich hinter sich gebracht hat und im klinischen Teil seines Studiums ist, wird er meist von Ärzten an der Uniklinik unterrichtet, die nebenbei noch eine volle Station zu versorgen haben, und auf die noch weitere ungeduldige Patienten in der Ambulanz warten. Andere kommen gerade aus dem Nachtdienst oder haben noch vierzehn Stunden Arbeit vor sich. Dass bei vielen da wenig Zeit und Motivation bleibt, der viel zu großen Kleingruppe von Studenten etwas pädagogisch sinnvoll zu erklären oder praktisch zu zeigen, ist Alltag.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In den Vorlesungen wird dem Studenten neben der Krankheitslehre neuerdings vermehrt eingeimpft, was die Krankenkasse zahlt und welche womöglich nützlichen, aber eben unwirtschaftlichen Diagnostik- und Therapieverfahren aus Kostengründen nicht angewendet werden dürfen. So mag die Realität sein, aber im sechsten Semester wirkt der Ökonomisierungsdruck vor allem demoralisierend.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Demotivierende Lehre&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Viele Studenten ziehen sich mit ihren Büchern zurück und lernen für die unzähligen Multiple-Choice-Fragen, die am Ende des Semesters auf sie zukommen. Dort werden dann Fragen nach Erkrankungen gestellt, die man dem Studenten weder real gezeigt noch erläutert hat. Auf diese Art schleppt er sich mit wenigen positiven Ausnahmen von Semester zu Semester, bis er das Praktische Jahr am Ende des Studiums erreicht hat. Hier erklimmt er schließlich den Gipfel der demotivierenden und defizitären Lehre.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Laut Approbationsordnung wird ihm im Praktischen Jahr versprochen, "die im Studium erworbenen ärztlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vertiefen und zu erweitern". Das alles unter "Anleitung, Aufsicht und Verantwortung des ausbildenden Arztes". In der Praxis hingegen wird das Wissen über Verbandswechsel, Fädenziehen oder Ultraschalluntersuchung von Student zu Student weitergegeben, weil bei der hohen Arbeitsbelastung im Klinikalltag und der dünnen Personaldecke kaum Zeit bleibt, den Studenten von ärztlicher Seite aus in die Arbeitstechniken einzuweisen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Praxisjahr&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Natürlich begegnen dem Studenten auch bemühte Ärzte, die willig sind, ihn zu interessanten Untersuchungen mitzunehmen oder ihm lehrreiche Aufgaben zu stellen. Aber meistens wird auch dieser Stationsarzt schnell eingeholt von der Realität: Berge von Dokumentations- und Korrespondenzaufgaben, Befundanfragen, wartende Patienten. Das große Lamento erlebt der Student Tag für Tag.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Gemäß der Approbationsordnung dürfen Studenten nicht "zu Tätigkeiten herangezogen werden, die ihre Ausbildung nicht fördern". Ob nun Botengänge, unzählige tägliche Blutabnahmen, Röntgenbilder sortieren und Ordner bestücken zu den Aufgaben zählen, die die Medizinausbildung fördern, bleibt wohl Definitionssache. Nicht, dass ein Student sich für solcherlei Arbeiten zu fein sein sollte, aber wenn sich seine weit überwiegende Tätigkeit darin erschöpft, wird der Sinn des Praktischen Jahres auch bei großzügigster Auslegung der Approbationsordnung verfehlt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Klinikbetrieb ist keine Zeit, aber jede Menge Arbeit vorgesehen für den fortgeschrittenen Studenten. Seine Arbeitskraft ist kostengünstig, weil er für das Praktische Jahr kein Geld bekommt. So tritt der Medizinstudent nach absolviertem Praktischem Jahr und Staatsexamen aus der Kliniktür und lässt sie hinter sich zufallen, in immer mehr Fällen zum letzten Mal.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mangel an Vorbildern&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit der neuen Approbationsordnung, die vor sechs Jahren in Kraft getreten ist, und mit der Umstrukturierung klinischer Praktika an der Uniklinik hat man zwar den Willen erkennen lassen, das Medizinstudium praxisnäher und pädagogisch lehrreicher zu gestalten. Aber mit dem Willen allein wurde bisher nicht allzu viel erreicht. Der Ausbildung, wie sie Medizinstudenten sich vorstellen, fehlt es heute nicht nur an Geld und Personal, wie man oft hört, sondern auch an Vorbildern, die ihren Beruf gern ausüben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ärzte, die trotz schlechter Arbeitsbedingungen motivieren können und die in ihren Arbeits- und Verhaltensweisen als moralische und ethische "Leitwölfe" gelten wollen, und nicht zuletzt solche, bei denen nicht in Vergessenheit gerät, was eigentlich in der Medizin im Mittelpunkt steht: der Mensch.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Lucia Schmidt, 27, ist Medizinstudentin. Sie hat das Praktische Jahr absolviert und steht vor kurz vor dem Staatsexamen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; Quelle: F.A.Z., 02.03.2010, von Lucia Schmidt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3663948553380852538?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3663948553380852538/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/zustand-kritisch-7-zu-viel-versprochen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3663948553380852538'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3663948553380852538'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/zustand-kritisch-7-zu-viel-versprochen.html' title='„Zustand kritisch“ (7) Zu viel versprochen'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-7284623000546955034</id><published>2010-03-09T10:27:00.000+01:00</published><updated>2010-03-09T10:27:17.345+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>„Zustand kritisch“ (6) Verpatzt und verloren</title><content type='html'>&lt;div class="Author" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Italic"&gt;25. Januar 2010&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Berichte über grobe Behandlungsfehler führen in eklatanter Weise vor Augen, welche enormen Risiken die Medizin teilweise auch heute noch birgt. Erst kürzlich sollen Ärzte in der südafrikanischen Stadt Johannesburg einem zweijährigen Mädchen versehentlich beide Beine amputiert haben. Und das größte Krankenhaus im amerikanischen Bundesstaat Rhode Island musste gerade alle Operationssäle mit Videokameras ausrüsten, weil innerhalb von zwei Jahren fünf Patienten auf der falschen Körperseite operiert wurden.&lt;/div&gt;&lt;div id="ArtikelServicesMenu" style="display: none; text-align: justify; visibility: hidden;"&gt;&lt;a class="normalLinks" href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EE5E7F515E71E64B81A91E9902220D70F1%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" onclick="javascript:fnPopUp('/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E5E7F515E71E64B81A91E9902220D70F1~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html', 600, 450, 'status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,screenX=0,screenY=0');; return false;"&gt;Drucken&lt;/a&gt;&lt;a class="normalLinks" href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EE5E7F515E71E64B81A91E9902220D70F1%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" onclick="javascript:fnPopUp('/d/common/Versenden.aspx?rub={7F74ED2F-DF2B-4397-94CC-2D664921E7FF}&amp;amp;doc={5E7F515E-71E6-4B81-A91E-9902220D70F1}', 390, 650, 'status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,screenX=0,screenY=0');; 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text-align: justify;"&gt;Solche "Never-Events", wie unentschuldbare medizinische Irrtümer im englischen Sprachraum heißen, sind freilich nur die Spitze des Eisbergs. Darunter verbirgt sich eine ungleich größere Zahl von nicht oder viel weniger offenkundigen medizinischen Irrtümern. Vielen Komplikationen sieht man es nämlich auf den ersten Blick nicht an, ob sie vermeidbar gewesen wären oder nicht. Um ein Beispiel zu nennen: Erleidet ein Patient nach der Operation eine Wundinfektion, kann hierfür eine verminderte Abwehrkraft des Immunsystems, aber auch eine unzureichende Wundversorgung verantwortlich sein.&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Furcht vor rechtlichen Konsequenzen&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Handelt es sich um einen Behandlungsmangel, ist diese unangenehme Wahrheit nicht nur für den Patienten von Belang, sondern auch für das medizinische Personal. Denn sollen vergleichbare Fehler in Zukunft vermieden werden, muss man solche Vorfälle systematisch untersuchen und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen. Aus Scham, Angst vor Repressalien und Furcht vor rechtlichen Konsequenzen scheuen sich indes viele Ärzte und Pflegekräfte, Irrtümer einzugestehen und jene von Kollegen zu melden.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Eine wachsende Zahl von Kliniken begegnet solchen Sorgen mit der Einrichtung von anonymen Meldesystemen, den "Critical Incident Reporting Systems", kurz CIRS. Diese erlauben es jedem Klinikangestellten, ohne Namensnennung auf interne Missstände hinzuweisen. Wie Auswertungen der hiermit gesammelten Daten verdeutlichen, beruhen medizinische Fehler selten auf dem Versagen Einzelner. Meist sind sie die Folge von Systemschwächen, etwa Mängeln bei der Kommunikation, unklaren Anweisungen und Unachtsamkeiten.&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Werben für Sicherheitsstrategien&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Enorme Gefahren bergen solche Unzulänglichkeiten insbesondere in der Chirurgie. Hier scheinen fehlerbedingte Komplikationen auch vergleichsweise häufig vorzukommen. Was die Situation in Deutschland betrifft, soll rund die Hälfte der 157 000 geschätzten Behandlungsfehler im Jahr mit Operationen im Zusammenhang stehen. Dass die Chirurgie so schlecht abschneidet, hat für Hartwig Bauer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, aber noch weitere Gründe. Bei chirurgischen Behandlungsfehlern stehen "Täter, Tatort und Tatzeit" jeweils fest, während sich der "Tathergang" bei vergleichbaren Zwischenfällen in anderen medizinischen Fachbereichen weniger leicht rekonstruieren lasse. Dennoch wolle er die Fehler in seinem Fachgebiet nicht kleinreden.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Tatsächlich wirbt Bauer seit Jahren für die Einführung von Sicherheitsstrategien, die zu einer Minimierung der Fehlerquote in der Chirurgie beitragen. Hierzu zählen unter anderem die unlängst von der Weltgesundheitsbehörde in Umlauf gebrachten Operations-Checklisten: Jeweils vor der Narkose, vor dem ersten Hautschnitt und nach dem letzten Nadelstich im Operationsteam besprochen, sollen diese Fragenkataloge sicherstellen, dass der richtige Eingriff an der richtigen Person erfolgt, alle wesentlichen Patientendaten bekannt sind und keine chirurgischen Materialien im Körper des Operierten zurückbleiben.&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Umfrage bei amerikanischen Ärzten&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Am Nutzen der Checklisten besteht mittlerweile kein Zweifel mehr. Dennoch mangelt es weiter oft an der Einsicht. Das könnte den Zweiflern aber zum Verhängnis werden, mahnt Bauer. Mehrten sich an einer Klinik etwa die Klagen wegen Behandlungsirrtümern, kämen Chefärzte, die kein überzeugendes Fehlermanagementkonzept vorweisen könnten, in große Bedrängnis. Auch würden die Prämien für die Haftpflichtversicherung in dem Fall teilweise drastisch ansteigen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Selbst die besten Sicherheitsvorkehrungen können freilich nicht jeden Irrtum abwenden. Die Patienten erwarten dann, vom Arzt über die Geschehnisse informiert zu werden. Diesem Wunsch wird aber oft nur entsprochen, wenn sich das Vorgefallene nicht verheimlichen lässt. Hinweise auf einen solchen Missstand liefern unter anderen die Ergebnisse einer Umfrage bei Ärzten in den Vereinigten Staaten und Kanada. Dass amerikanische Ärzte ihre Fehler ungern eingestehen, kann man wegen der ausufernden Schadensersatzklagen in den Vereinigten Staaten für wenig verwunderlich halten. Andererseits waren die kanadischen Ärzte nicht viel offener - obwohl die Patienten hier weitaus seltener vor Gericht ziehen. Aufrichtige Ärzte scheinen indes nicht häufiger verklagt zu werden als Geheimniskrämer. Eher scheint das Gegenteil der Fall zu sein, wie kürzlich bekannt wurde.&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Langes Warten auf Urteile&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Hürden für mehr Offenheit im Umgang mit Fehlern sind in der Medizin nach wie vor hoch. Die Folgen müssen die Patienten ertragen - unabhängig davon, wie der Fehler jeweils entstanden ist und wer ihn verursacht hat. Bis das Urteil in einem Kunstfehlerprozess gefällt ist, vergehen oft Jahre. Darauf verweist nicht zuletzt der Anästhesist Sven Staender vom Spital Männedorf bei Zürich, einer der Wegbereiter der anonymen Meldesysteme. Bevor sie die Kompensationszahlung erhielten, haben manche Betroffene bereits ihre Stelle verloren und stehen sowohl finanziell als auch sozial am Abgrund. Um solche Schicksalsschläge abzuwenden, haben manche Länder - nicht aber Deutschland - Versicherungssysteme eingerichtet, die dem Patienten unmittelbar nach dem folgenschweren Ereignis zur Seite stehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Unabhängig von der Schuldfrage und den damit verbundenen Schadensersatzansprüchen werden die Patienten für Einkommensausfälle und etwaige Sonderausgaben, etwa die Einstellung einer Pflegekraft oder einer Haushaltshilfe, entschädigt. Nach der Ursache des Fehlers und den Verantwortlichen wird erst in einem zweiten Schritt gefahndet. Staender hält dieses skandinavische Versicherungsmodell insofern für sinnvoll, als es einerseits dem Betroffenen zugutekommt und andererseits das Verhältnis zwischen Arzt und Patient entlastet.&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Das Beispiel Schweden&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Skeptiker machen geltend, dass die Patientenversicherung zu einer Flut von Schadensersatzklagen führen könnte. Die Erfahrungen in Schweden, wo schon seit mehr als zehn Jahren ein derartiges Versicherungssystem besteht, können solche Befürchtungen aber zerstreuen. Wie Wissenschaftler um Karin Pukk-Härenstam von der Karolinska- Universität mitteilten, erhält die schwedische Patientenversicherung seit 1997 jährlich gleich viele Entschädigungsanfragen. Von den rund 1,5 Millionen stationär behandelten Personen im Jahr seien es immer etwa 0,2 Prozent. Der Anteil an bewilligten Gesuchen liegt zudem seit Jahren bei knapp fünfzig Prozent und ist ebenfalls konstant. Längst nicht jedem Antrag wird also stattgegeben. Vielmehr können nur jene Patienten mit einer Kompensation rechnen, deren Anliegen von unabhängigen Gutachtern als rechtmäßig beurteilt wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Quelle: F.A.Z. 02.03.2010, von Nicola von Lutterotti&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-7284623000546955034?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/7284623000546955034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/zustand-kritisch-6-verpatzt-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/7284623000546955034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/7284623000546955034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/zustand-kritisch-6-verpatzt-und.html' title='„Zustand kritisch“ (6) Verpatzt und verloren'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3429626185214439061</id><published>2010-03-04T11:13:00.004+01:00</published><updated>2010-03-04T13:34:57.744+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chirurgie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Im OP - Tupfer, Skalpell, Twitter</title><content type='html'>&lt;span class="Italic"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;"Der Arzt kontrolliert jetzt die Blase auf Löcher." Es ist der 31. August 2009, 7.49 Uhr. Die erste Operation, die über das Echtzeitmedium Twitter übertragen wird, ist beinahe beendet. Der Patientin Monna Cleary wurde die Gebärmutter entfernt, nahezu live im Operationssaal dabei sind aber nicht nur ihre engsten Angehörigen. Rund 700 Menschen verfolgen den Eingriff im St. Luke's Hospital im amerikanischen Bundesstaat Iowa.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Während zwei Chirurgen die 70-Jährige operieren, dokumentiert die Pressesprecherin Sarah Corizzo jeden einzelnen Arbeitsschritt. Ihren Laptop hat sie gleich neben der sterilen Zone des Operationsraums aufgebaut. Informationen wie "Der Chirurg bekommt neue Handschuhe" oder "Die Gebärmutter ist draußen" gehen so um die Welt. Insgesamt verschickt Corizzo über 300 Kurznachrichten, Tweets genannt. Neugierige können sich das entfernte Organ auch gleich anschauen, den Link zum Foto gibt es inklusive. Fragen aus der Internetgemeinde beantwortet die Pressesprecherin natürlich umgehend: Als es hieß, "Jetzt wird das Peritoneum geöffnet", wollten einige wissen, was das denn um Himmels willen sei. "Die Bauchfelldecke", schrieb Corizzo prompt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="admodW1" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;div align="center" id="ConW1AdPos"&gt;&lt;div class="AdBox" id="ConW1Ad" style="display: block; visibility: visible;"&gt;&lt;div class="AdData"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/f30/Images/diverse/Anzeige38x9.gif" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Alles in Echtzeit&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Besonders in solchen Momenten habe sie gewusst, dass die Twitter-Operation ihren Zweck erfüllt, sagt die Pressesprecherin heute: Interessierten anschaulich machen, wie Operationen ablaufen, Ängste abbauen. Das St. Luke's habe sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem die Videoübertragung einer Operation von vielen Beobachtern als zu intensiv erlebt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zufrieden mit der Twitter-Aktion ist auch die Familie von Monna Cleary; die alte Dame hatte zuvor in die Aktion eingewilligt. "Wir bekommen in Echtzeit Informationen, anstatt im Wartezimmer zu sitzen und nicht zu wissen, was passiert", sagt Joe Cleary, Sohn der zumindest kurzfristig berühmten Patientin. Zusammen mit seinem Bruder und seinen zwei Schwestern verfolgte er die Operationen im Wartezimmer am Laptop. Mit dem Tweet "An die Familie: Ihr geht es gut. Ihr werdet sie gleich sehen", endete die Live-Übertragung. Ein paar Tage später konnte Monna Cleary nach Hause entlassen werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="LinkBoxModulSmall" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;div class="ModulHead"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="left"&gt;Zum Thema&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das St. Luke's Hospital ist nicht das einzige Krankenhaus in den Vereinigten Staaten, das Operationen über die Plattform Twitter öffentlich macht. Zum Beispiel twittert auch das Henry Ford Hospital in Detroit, eine Kinderklinik in Dallas dokumentierte auf diese Weise die Nierenspende eines Vaters für dessen Sohn.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schneiden, nicht reden&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn Hartwig Bauer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, von diesem OP-Gezwitscher hört, empfindet er "großes Unbehagen". Auf ihrer Jahrestagung für Patientensicherheit warnte die Gesellschaft vergangene Woche denn auch eindringlich vor solchen Vorhaben. "Die zeitnahe Information von Angehörigen ist natürlich wichtig", räumt Bauer ein, aber die erfolge besser im Anschluss an einen Eingriff. "Während einer Operation stört zusätzliche Kommunikation. Das Personal soll sich ganz auf den Patienten konzentrieren."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Während einer Operation sollte generell so wenig wie möglich geredet werden, lautet eine Regel. Einerseits, um die Operateure nicht abzulenken, andererseits, um das Infektionsrisiko für den Patienten zu minimieren. Dass Nachrichten über plötzlich auftretende Komplikationen den Angehörigen helfen würden, bezweifelt Bauer. "Und wie sieht es mit der Gewährleistung des Datenschutzes aus?"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zumindest in diesem Punkt gibt der Fachanwalt Wolf Constantin Bartha Entwarnung: "Wenn der Patient die Übertragung erlaubt, liegt keine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht vor", sagt der Experte für Medizinrecht. Doch auch er hat Bedenken: "Unklar ist, unter welchen Umständen der Patient eingewilligt hat. Aus freien Stücken oder weil er vielleicht dachte, er wird sonst nicht behandelt?" Bartha rät davon ab, aus dem Operationssaal zu twittern. Geht etwas schief, könnte der Patient in einer juristischen Klage schnell den Vorwurf der Unachtsamkeit erheben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Lerngruppe bei Facebook&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Derzeit plant offenbar noch keines der rund 2000 Krankenhäuser in Deutschland einen solchen Schritt. "Das ist grober Unfug", heißt es etwa am Klinikum Augsburg. Chefarzt Edgar Mayr vermutet hinter dem amerikanischen Trend gar "die reine Darstellungssucht mancher Ärzte"; der Nutzen für Angehörige sei gleich null. "Twitter? Was ist das denn?", fragt die Sprecherin einer großen deutschen Krankenhauskette.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aber es muss ja nicht gleich eine Twitter-Operation sein. Dass die Revolution des Internets längst die Art und Weise der medizinischen Information verändert hat, ist nicht zu leugnen. Allein die vielen Gesundheitsportale und Foren haben dazu beigetragen: "Patienten informieren sich heute umfassend, bevor sie zum Arzt gehen. Sie scheinen dann beinahe mehr zu wissen als der behandelnde Arzt", berichtet der Kinderarzt Kai Sostmann von der Berliner Charité.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sostmann entwickelt mit seinen Studenten - via Twitter, über eine eigene Lerngruppe bei Facebook und im direkten Austausch über seinen Blog - gerade eine virtuell abrufbare Online-Schulung für chronisch kranke Patieten. Das Projekt soll zeigen, wie "gute" von "schlechten" medizinischen Informationen im Netz unterschieden werden können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Twitter für Patienten&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Allgegenwart von sozialen Netzen steht zunehmend auch im Mittelpunkt von Kongressen und Tagungen. "Healthcare meets Social Media" hieß es etwa im Jahr 2009 auf der re:publica in Berlin. Wie lassen sich die Chancen virtueller Netzwerke, beschleunigt durch mobile Zugangsgeräte wie iPhone und Co., für eine neue Kommunikation zwischen Arzt und Patient am besten nutzen? Und wo liegen die Risiken?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am Klinikum der Universität München will man mit gutem Beispiel vorangehen. Hier heißt es zwar einerseits ganz klar: "Entweder wird operiert oder kommuniziert." Aber das Haus setzt andererseits immer häufiger auf Audio- und Video-Podcasts, zudem wird fleißig getwittert. "Wir berichten kontinuierlich aus unseren Kliniken, veröffentlichen Stellenanzeigen oder verweisen auf aktuelle Termine", sagt der Klinikumsprecher Philipp Kreßirer. Mit Erfolg: Die Twitter-Seite der Klinik hat viele Fans. Kreßirer hat für Fachärzte bereits Unteradressen angelegt, über die sie etwa mit Diabetes-Patienten kommunizieren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch das ungleich kleinere St.-Marien-Krankenhaus in Siegen ist in Sachen Social Media äußerst aktiv. Hier twittert Pressesprecher Christian Stoffers; Patienten, die das ebenfalls möchten, erhalten den nötigen Zugang. Aktuell berichtet ein 22-jähriger Patient, bei dem eine Leukämie festgestellt wurde, über seine Erfahrungen. "Eine moderne Form, mit der eigenen Krankheit umzugehen", findet Stoffers.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dreißig Krankenhäuser twittern schon&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Derart vernetzt sind noch die wenigsten der deutschen Krankenhäuser, die sich ebenfalls bei Twitter angemeldet haben; zurzeit dürften es rund dreißig sein. Meist sind ihre Tweets sehr zurückhaltend formuliert und damit leider auch uninteressant: "Klinikums-Verwaltungsrat verabschiedet Eckpunktepapier zur Errichtung einer Universitätsklinik" - das will kein Follower wissen. Mit nur einem Beitrag pro Monat ist außerdem die Frequenz zu gering, um einen Kreis Interessierter anzulocken, geschweige denn eine echte Kommunikation zustande zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ingo Horak versteht dieses passive Verhalten nicht. Der Gründer des bei Medizinern wenig beliebten Bewertungsportals "docinsider.de" schätzt den Anteil der twitternden Ärzte in Deutschland derzeit unter ein Prozent. "Für viele ist das Internet immer noch Teufelswerk." Dabei biete gerade der offene Austausch mit Patienten einen echten Wettbewerbsvorteil: "Jeder Follower bei Twitter ist doch ein potentieller Kunde für den Arzt."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Einen Grund für die Zurückhaltung deutscher Mediziner, glaubt Roland Stahl, Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, zu kennen: "Lange Jahre wurde den Ärzten eingeimpft, bloß nichts über das Internet zu machen. Das hat viele von ihnen nachhaltig geprägt."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein aktualisierter Praxisleitfaden der Bundesvereinigung soll nun zusammenfassen, was bei der Arbeit mit dem Internet zu beachten ist. Er erscheint in der kommenden Woche. Und zum ersten Mal nicht nur in gedruckter Form, sondern auch jederzeit virtuell abrufbar - und dazu noch als Podcast.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Text: F.A.S.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Italic"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;, 15. Februar 2010, von Nicola Kuhrt &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3429626185214439061?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3429626185214439061/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/im-op-tupfer-skalpell-twitter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3429626185214439061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3429626185214439061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/im-op-tupfer-skalpell-twitter.html' title='Im OP - Tupfer, Skalpell, Twitter'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8023785481210099685</id><published>2010-03-02T10:43:00.000+01:00</published><updated>2010-03-02T10:43:37.518+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Werden auf dem Land nach den Ärzten auch die Apotheken rar?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;FRANKFURT/MAIN (cw). Die Landflucht der Ärzte wirkt sich derzeit noch nicht nennenswert auf die Apotheken aus. Branchenbeobachter glauben aber, dass sich das auf mittlere bis lange Sicht ändern wird. Denn es sind vor allem Hausärzte, die auf dem Land fehlen - und die veranlassen zwei Drittel aller Verordnungen, sowohl nach Menge als auch nach Wert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Werden auf dem Land nach den Ärzten auch die Apotheken rar?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;3600 Arztsitze sind unbesetzt, ließ die Kassenärztliche Bundesvereinigung zu Jahresbeginn verlauten. Auf den vorderen Plätzen: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Informierte Kreise wissen, dass die Ausgangsbasis für das Urteil "Ärzte fehlen" ein 110-prozentiger Versorgungsgrad ist. Damit ist die Situation weit weniger dramatisch, als es sich zunächst anhört. Tatsächliche Unterversorgung hat die KBV bis dato bundesweit in 26 von 395 Planungsbereichen festgestellt. Das betrifft vor allem Hausärzte, (fehlen in 14 Planungsbereichen), Hautärzte (6) Augenärzte (5) und Nervenärzte (1).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Bis 2017, prognostiziert die KBV, werden brutto 42 800 Vertragsarztsitze frei, jährlich mehr als 5000. Eine Nettoschätzung, aus der hervorginge, wieviele Arztsitze dann wirklich wegfallen, will die Standesvertretung zwar nicht abgeben. Doch die Bevorzugung urbaner Lagen unter medizinischen Einsteigern in die Selbstständigkeit ist ebenso ungebrochen wie die "abnehmende Bereitschaft junger Ärzte, im kurativen Bereich tätig zu werden", wie es die KBV in einem aktuellen Bericht formuliert ("Die Bedarfsplanung des ambulanten Sektors in Deutschland und die Notwendigkeit ihrer Weiterentwicklung").&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Dem Kölner Institut für Handelsforschung zufolge sind jetzt schon mehr als 30 Prozent der Apotheken nicht mehr in der Lage, den kalkulatorischen Unternehmerlohn zu erwirtschaften, also den Betrag, den ein Apotheker als angestellter Geschäftsführer beanspruchen könnte. Spätestens bei der Nachfolger-Suche werde das zum Stolperstein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Und die prinzipielle Abhängigkeit der Apotheken von Verordnern lässt befürchten, dass die auch die pharmazeutische Versorgung auf dem Land in absehbarer Zeit kritisch wird. Während laut KBV für Fachärzte "eine faktische Niederlassungssperre" besteht, sind Hausärzte Mangelware, für die "zahlreiche Planungsbereiche im gesamten Bundesgebiet offen sind".&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Doch es sind eben die Praxen im hausärztlichen Bereich - Allgemeinärzte, hausärztliche Internisten, MVZ und letztlich auch Gynäkologen und Pädiater -, die das Gros des Verordnungsumsatzes der Apotheken veranlassen - sowohl nach Packungsmenge als auch nach Wert. Eine Analyse des Frankfurter Marktforschungsunternehmens IMS Health zeigt: 79 Prozent (absolut: 585,4 Millionen) der 2009 in öffentlichen Apotheken abgegebenen Packungen mit rezeptpflichtigen Medikamenten wurden von Ärzten der Grundversorgung verordnet. Nach Wert waren es 63 Prozent beziehungsweise 11,1 Milliarden Euro (zu Herstellerabgabepreisen).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Wann es soweit ist, dass auch von einer Landflucht der Apotheken gesprochen werden muss, ist nach Meinung der Kammern mit Gewissheit nicht zu sagen. In Westfalen-Lippe etwa habe die seit 2004 mögliche Filialisierung dafür gesorgt, dass die Apothekendichte konstant geblieben ist. "Sonst hätten wir gerade im ländlichen Raum schon 200 bis 250 Apotheken verloren", sagt Kammersprecher Michael Schmitz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Das sieht man bei der Apothekerkammer Niedersachsen genauso. Sprecherin Anja Hugenberg verweist zudem auf demografische Effekte: "Viele Kollegen stehen kurz vor dem Eintritt in das Rentenalter, so dass wir in den nächsten Jahren eine Zunahme an Apothekenschließungen aus Altersgründen erwarten, denn viele Apotheken werden nicht mehr verkäuflich sein".&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;In Sachsen-Anhalt, ebenfalls unter den Top-3-Bundesländern mit freien Vertragsarztsitzen, macht man sich weniger Sorgen. Noch funktioniere die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln auch in dünn besiedelten Gebieten, weiß Kammergeschäftsführerin Dr. Christine Heinrich. Und wenn Apotheken wegfallen sollten, so Heinrich, gebe es immer noch die Möglichkeit, in der Nähe von Ärzten Rezeptsammelstellen einzurichten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Ärzte Zeitung online, 26.02.2010&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8023785481210099685?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8023785481210099685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/werden-auf-dem-land-nach-den-arzten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8023785481210099685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8023785481210099685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/03/werden-auf-dem-land-nach-den-arzten.html' title='Werden auf dem Land nach den Ärzten auch die Apotheken rar?'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-7621780890987432967</id><published>2010-02-17T11:37:00.000+01:00</published><updated>2010-02-17T11:37:02.328+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Studie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forschung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemeines'/><title type='text'>Schlafstudie: Ältere sind trotz kurzer Nachtruhe tagsüber fit</title><content type='html'>&lt;div id="spIntroTeaser" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Das Schlafbedürfnis sinkt mit dem Alter. Dies haben britische Forscher in einer Studie beobachtet. Verblüffenderweise sind ältere Menschen trotz der kürzeren Nächte tagsüber putzmunter und weniger schläfrig als junge.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Napoleon soll mit nur vier Stunden Nachtruhe ausgekommen sein, große Denker wie Goethe oder Einstein waren hingegen ausgesprochene Langschläfer. Eine Studie der University of Surrey in England hat nun gezeigt, dass ältere Menschen im Durchschnitt mit einer 40 Minuten kürzeren Nacht auskommen als jüngere. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!-- if (navigator.userAgent.indexOf('iPhone') == -1) {  document.writeln('&lt;div class="spMInline"&gt;');  document.writeln('&lt;scr'+'ipt type="text\/javascript"&gt;');  document.writeln('&lt;!--');  document.writeln("OAS_RICH('Middle2');");  document.writeln('\/\/ -'+'-&gt;');  document.writeln('&lt;\/scr'+'ipt&gt;');  document.writeln('&lt;\/div&gt;'); }// --&gt;&lt;/script&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="spMInline" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--OAS_RICH('Middle2');// --&gt;&lt;/script&gt;&lt;span class="quchnoad" style="display: none;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;66- bis 83-Jährige schlafen im Schnitt sechseinhalb Stunden, schreibt das Forscherteam von Derk-Jan Dijk im Fachblatt "Sleep". 40- bis 55-Jährige kommen auf sechs Stunden und 50 Minuten, die jüngste Gruppe der 20- bis 30-Jährigen auf sieben Stunden und 13 Minuten. Der Unterschied zwischen den Ältesten und den Jüngsten liegt bei immerhin 43 Minuten. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Erstaunlicherweise fühlten sich die Älteren tagsüber im Schnitt weniger oft müde als die Jüngeren. "Unsere Ergebnisse bestätigen die These, dass es bei älteren Menschen nicht normal ist, tagsüber schläfrig zu sein", sagte Dijk. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Wissenschaftler hatten das Schlafverhalten von 110 gesunden Erwachsenen ausgewertet, die nicht über Schlafstörungen klagten. Ältere Menschen wachen der Studie zufolge während der Nacht häufiger auf. Auch die Tiefschlafphasen werden mit dem Alter kürzer. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Um die Schläfrigkeit am Tag zu messen, mussten sich die Probanden in bequemer Position auf ein Bett legen und versuchen einzuschlafen. Bei den Jüngeren klappte dies nach durchschnittlich neun Minuten, Ältere benötigten hingegen 14 Minuten. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Wissenschaftler glauben, dass ihre Erkenntnisse auch bei der Behandlung von Schlafstörungen älterer Menschen berücksichtigt werden sollte. Wenn diese über Schlaflosigkeit klagten, könne diese auch mit dem verminderten Schlafbedürfnis in Zusammenhang stehen, das vielen nicht bewusst sei. Unter Umständen könnte in solchen Fällen eine strikte Schlafbegrenzung helfen. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Ausreichender Schlaf ist sehr wichtig für die Gesundheit. Wer täglich weniger als sieben Stunden schläft, hat ein  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,600851,00.html" title="dreimal höheres Schnupfenrisiko"&gt;dreimal höheres Schnupfenrisiko&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; als ein Langschläfer. Zu kurze Nächte können zudem die Gefahr  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,669457,00.html" title="von Depressionen erhöhen"&gt;von Depressionen erhöhen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Als besonders gefährdet müssen demnach  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,503517,00.html" title="Workaholics gelten, denn sie schlafen besonders wenig"&gt;Workaholics gelten, denn sie schlafen besonders wenig&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Allerdings ist kurzer Schlaf nicht zwingend schlecht: Das Schlafbedürfnis variiert von Mensch zu Mensch. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;hda/AFP&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,675198,00.html, 08.02.2010&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-7621780890987432967?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/7621780890987432967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/schlafstudie-altere-sind-trotz-kurzer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/7621780890987432967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/7621780890987432967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/schlafstudie-altere-sind-trotz-kurzer.html' title='Schlafstudie: Ältere sind trotz kurzer Nachtruhe tagsüber fit'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8758015535909819094</id><published>2010-02-09T09:15:00.000+01:00</published><updated>2010-02-09T09:15:01.669+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lernen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klinik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Arbeitskreis Notfallmedizin erhält den Aachener Lehrpreis</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b class="untertitel"&gt;Interview mit den Organisatoren: Was bietet der Arbeitskreis für Medizinstudenten?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Der Arbeitskreis Notfallmedizin hat am 29. Januar 2010 auf der Veranstaltung "RWTH transparent - mobilising people" den Lehrpreis der Hochschule erhalten. Der Arbeitskreis ermöglicht seit 2004 Medizinstudenten einen spannenden Einblick in die Notfallmedizin. Das Projekt "Rettungsdienstpraktikum für Studierende der Medizin", für welches der Arbeitskreis ausgezeichnet wurde, ist nur ein Teil des Angebots. Janina Mauer stellt den Arbeitskreis vor.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;b style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;einleitung&gt;&lt;/einleitung&gt; &lt;/b&gt;     &lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;img alt="Trainingseinheit des AKN: Hier kann die Erstversorgung von Unfallpatienten praktisch geübt werden; Foto: Cordt Beißner" border="0" src="http://www.thieme.de/viamedici/studienort_aachen/vorklinik/notfallmedizin_bild3.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt; &lt;bildbeschreibung&gt;Trainingseinheit des AKN: Hier kann die Erstversorgung von Unfallpatienten praktisch geübt werden; Foto: Cordt Beißner&lt;/bildbeschreibung&gt;&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;small&gt;&lt;bildbeschreibung&gt;&amp;nbsp;&lt;/bildbeschreibung&gt; &lt;/small&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Janina Mauer sprach mit Alf Schmidt und Cordt Beißner, den Organisatoren und Mitgliedern des Arbeitskreis Notfallmedizin (AKN).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Herzlichen Glückwunsch! Wie erhält man den Lehrpreis der RWTH?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Schmidt:&lt;/b&gt; Es gibt ein festes Auswahlsystem. Jede Fakultät der RWTH nennt der Studienkommission, welche die Lehre an der RWTH koordiniert, ihren Kandidaten für den Lehrpreis. Die Studienkommission berät sich über die Vorschläge und gibt dann ihre Empfehlung an Senat und Rektorat der RWTH weiter. Diese entscheiden fakultätsübergreifend, wer den Lehrpreis erhalten soll.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Die Konkurrenz ist also groß!&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Beißner:&lt;/b&gt; Ja, sie umfasst alle Fakultäten der RWTH. Aber in der Medizin gibt es ständig Innovationen und gerade seit der Einführung des Modellstudiengangs tut sich an der Hochschule Aachen viel in Sachen medizinische Lehre. Es sind einige Projekte entstanden, die den Medizinstudenten neue Lernmethoden und -möglichkeiten bieten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Das zeigt sich auch daran, dass unsere Fakultät nicht zum ersten Mal für ein innovatives Lehrprojekt ausgezeichnet wird. 2004 bekam beispielsweise die Arbeitsgruppe "Einführungswochen Notfallmedizin" den Lehrpreis überreicht. In den Jahren 2007 und 2008 waren ebenfalls Projekte der medizinischen Fakultät bei der Auswahl ganz vorn mit dabei.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Für welches Projekt erhaltet Ihr die Auszeichnung?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Schmidt:&lt;/b&gt; Dieses Jahr wird der Arbeitskreis Notfallmedizin für sein Projekt &lt;b&gt;"Rettungsdienstpraktikum für Studierende der Medizin"&lt;/b&gt; ausgezeichnet. Dieses Praktikum beinhaltet neben theoretischem Unterricht die Möglichkeit, auf einem Rettungswagen im Umkreis von Aachen mitzufahren und so Rettungsdienst einmal "live" zu erleben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Dieses Angebot richtet sich an Medizinstudenten ab dem 5. Semester, die schon etwas Vorkenntnisse mitbringen, den Organblock Herz-Kreislauf-System und im besten Fall schon eine Famulatur hinter sich haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Wie kam es zu diesem ungewöhnlichen Projekt?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Beißner:&lt;/b&gt; Die Idee zum Rettungsdienstpraktikum kam ursprünglich von den Studenten selbst. Da sie ein solches Praktikum allerdings nicht privat organisieren konnten - unter anderem aus versicherungstechnischen Gründen - wandten sie sich an den AKN.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Henning Biermann griff den Studentenwunsch auf und realisierte das Projekt. Er ist selbst Medizinstudent in Aachen gewesen und mittlerweile als Assistenzarzt am UKA tätig. Die Projektgruppe besteht aus ihm, Sebastian Knott und uns beiden. Das Praktikum hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Angebot des AKN etabliert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Was bietet der Arbeitskreis Notfallmedizin den Studenten der RWTH noch an?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Beißner:&lt;/b&gt; Neben dem Rettungsdienstpraktikum bietet der AKN &lt;b&gt;monatliche Treffen&lt;/b&gt;. Dort kann jeder Interessierte dabei sein, egal ob er eine Frage zu einem notfallmedizinischen Thema hat, gern noch einmal das Schienen und Lagern von Notfallpatienten praktisch üben möchte, oder einfach wissen will, was demnächst so auf dem Programm steht und sich vielleicht an der Planung beteiligen möchte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Mindestens einmal pro Semester werden zudem &lt;b&gt;Fortbildungen&lt;/b&gt; veranstaltet. Dort referieren Rettungsdiensttätige und ärztliche Dozenten über notfallmedizinische Themen. Daneben können das richtige Verhalten am Unfallort und die Regeln zur Wiederbelebung und anderes noch einmal gründlich wiederholt und geübt werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Diese Veranstaltungen sind besonders für Studierende mit Rettungsdienstausbildung von Vorteil, da sie jährlich mindestens 30 Fortbildungstunden nachweisen müssen, um weiterhin in ihrem Beruf tätig sein zu können.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die &lt;b&gt;Nachfrage bei den Studenten ist insgesamt sehr groß&lt;/b&gt; und wir bemühen uns um regelmäßige Termine. Die Dozenten unterstützen uns dabei in ihrer Freizeit, wofür wir sehr dankbar sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Können an den Treffen und Seminaren auch Studenten unterer Semester teilnehmen, die noch keine Organblöcke durchgenommen oder Erfahrungen in der Notfallmedizin gesammelt haben?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Schmidt:&lt;/b&gt; Natürlich. &lt;b&gt;Bei den AKN-Treffen ist jeder willkommen!&lt;/b&gt; - auch "notfallmedizinisch Unbelastete" (lacht). Ebenso sind die Seminare für jeden Interessierten offen. Schließlich fühlen sich gerade Studenten unterer Semester oft nicht richtig über die Techniken und Regeln zur notfallmedizinischen Erstbehandlung informiert und sind froh, wenn sie Wiederbelebung und Co. noch einmal üben können.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Wir hoffen, durch dieses Angebot die "Lücke" zwischen dem Einführungsblock Notfallmedizin im ersten und dem Vorlesungsblock Notfallmedizin im achten Semester schließen zu können - damit sich jeder Student einer Notfallsituation gegenüber gewachsen sieht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Wie laufen die AKN-Treffen ab?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Beißner:&lt;/b&gt; Wir treffen uns gern in lockerer Atmosphäre, zum Beispiel in der Fachschaft auf einen Kaffee. Es gibt zwar eine Tagesordnung, wo aktuelle Themen, Exkursionen und Projekte besprochen werden, dennoch sind die Sitzungen recht entspannt und ungezwungen. Eigene Ideen einbringen und Projekte aktiv mitgestalten, ist für jeden möglich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;img alt="AKN-Exkursion nach Heerlen; Foto: Cordt Beißner" border="0" src="http://www.thieme.de/viamedici/studienort_aachen/vorklinik/notfallmedizin_bild2.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt; &lt;bildbeschreibung&gt;AKN-Exkursion nach Heerlen; Foto: Cordt Beißner&lt;/bildbeschreibung&gt; &lt;/small&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Und was plant Ihr momentan?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Schmidt:&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Ein neues Projekt&lt;/b&gt; der AKN steckt gerade in den Kinderschuhen. Wir planen regelmäßige Exkursionen, wie zum Beispiel im letzten Jahr der Besuch der Rettungswache in Heerlen. Dort haben wir die Studenten über das Rettungssystem in den Niederlanden informiert, sie konnten sich die Wache ansehen und in den praktischen Arbeitsalltag eintauchen. Dieses Exkursionsprojekt wollen wir noch weiter ausbauen und den Studenten spannende Einblicke in die Notfallmedizin bieten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Das ist ein breites Angebot! Wie ist der AKN organisiert, um das alles zu ermöglichen?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Schmidt:&lt;/b&gt; Der AKN ist ein rein studentisches Projekt der medizinischen Fakultät. Einige Studenten haben es 2004 ins Leben gerufen, um ihre Erfahrungen aus der Rettungssanitäterausbildung und dem Zivildienst bei abendlichen Treffen an Kommilitonen weiterzugeben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Nachfrage war so groß, dass sich daraus bald eine offizielle Projektgruppe entwickelte, die an die Fachschaft Humanmedizin angegliedert wurde - der heutige AKN.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: center;"&gt;Die Gründer haben ihr Studium natürlich schon abgeschlossen und sind mittlerweile Ärzte, aber der AKN wird weiterhin durch Studenten der RWTH geleitet. Die Verknüpfung mit der Fachschaft gliedert den AKN in die studentische Selbstverwaltung ein und ermöglicht die Kommunikation mit den Studenten. So werden Ankündigungen und Termine für AKN-Treffen über die Fachschaftsseite veröffentlicht und Neuigkeiten sowie Projektpläne bei Fachschaftssitzungen diskutiert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table bgcolor="#edf2ee" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;b&gt;Wie kann man Kontakt zum AKN aufnehmen?&lt;/b&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Beißner:&lt;/b&gt; Den Kontakt zum AKN bekommt man am besten über die Fachschaftsseite, aber jeder, der interessiert ist, kann uns auch jederzeit eine E-Mail schreiben, nur keine Scheu. Ansonsten einfach mal bei einem Treffen reinschauen!&lt;/div&gt;&lt;b class="untertitel"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span class="untertitel"&gt;Quelle: http://www.thieme.de/viamedici/studienort_aachen/vorklinik/notfallmedizin.html, 08.02.2010, von Janina Mauer&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span class="untertitel"&gt;Janina Mauer &lt;/span&gt;studiert Medizin in Aachen und ist Via medici online-Lokalredakteurin.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8758015535909819094?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8758015535909819094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/arbeitskreis-notfallmedizin-erhalt-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8758015535909819094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8758015535909819094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/arbeitskreis-notfallmedizin-erhalt-den.html' title='Arbeitskreis Notfallmedizin erhält den Aachener Lehrpreis'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-4537084480373207243</id><published>2010-02-08T10:50:00.000+01:00</published><updated>2010-02-08T10:50:30.447+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bologna'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Karriere, Karriere, Knick - Studenten im Optimierungswahn</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;strong&gt;Studenten machen sich selbst zum passgenauen Firmenfutter. Ultra-pragmatisch perfektionieren sie ihre Lebensläufe, straff, stur, strategisch. Doch bei allem Ehrgeiz vergessen sie das Wichtigste: Manchmal sind die krummen Wege die geraden.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Draußen auf dem Bodensee glitzert die Sonne, junge Enten spielen Fangen. Anna-Lena, 21, hat dafür keinen Blick. Sie sitzt im Präsidentenzimmer der privaten Zeppelin University in Friedrichshafen, weil sie sich fürs Master-Programm beworben hat - nach Abi mit 1,2 und Bachelor mit "sehr gut" der nächste logische Schritt in ihrem Aufstiegsszenario. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!-- if (navigator.userAgent.indexOf('iPhone') == -1) {  document.writeln('&lt;div class="spMInline"&gt;');  document.writeln('&lt;scr'+'ipt type="text\/javascript"&gt;');  document.writeln('&lt;!--');  document.writeln("OAS_RICH('Middle2');");  document.writeln('\/\/ -'+'-&gt;');  document.writeln('&lt;\/scr'+'ipt&gt;');  document.writeln('&lt;\/div&gt;'); }// --&gt;&lt;/script&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Anna-Lena hat den Rücken durchgedrückt und die langen blonden Haare zum Knoten geschlungen, trägt Perlenohrringe zu hellgrauem Kostüm und rosa Bluse - wie ein Fotomodell, das die perfekte Bewerberin darstellen soll. Bislang lief alles nach Plan: Sie war Schülersprecherin und in der Theater-AG, absolvierte Praktika bei einer Steuerkanzlei, einem Konsumartikler, einer Unternehmensberatung und amnesty international. Ballett ist ihr Hobby, bei dem der Körper mit eiserner Disziplin in wunderschöne, irgendwie unnatürliche Verrenkungen gezwungen wird. Vielleicht kein Zufall, dass Anna-Lena sich dafür entschieden hat. &lt;/span&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;"Ich ziehe durch, was ich mir vorgenommen habe, ich will mein Leben nicht verbummeln" - Anna-Lena ist eine Vertreterin der Generation Lebenslauf, die kühlen Blicks das Drauflosstudieren entsorgt hat und allzeit bereit ist zu harter Arbeit, sofern es reinpasst ins Karrieredesign. Nüchtern bis zur Selbstaufgabe planen sie das eigene Fortkommen. Als ideologiefreie "Ego-Taktiker", die ihr Leben als Managementaufgabe begreifen, beschreibt sie Klaus Hurrelmann, Leiter der Shell-Studie. "Zielorientiert" nennt die Studie das - und untertreibt noch. Es sind Ultra-Pragmatiker, die knallharte Kosten-Nutzen-Rechnungen aufstellen auf dem Weg nach oben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Student 2.0: Strategisch bis in die Knochen &lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So folgt eine wachsende Zahl von Studenten einer Perfektionierungsstrategie auf der Suche nach der besten Ausbildungsrendite. Die möglichen Konsequenzen der Wahl von Studienfach, Uni und Praktika sind ihnen gnadenlos bewusst. Die Sorglosigkeit und Selbstständigkeit früherer Generationen sind Geschichte; die Gegenwart ist straff und effizient. Ziel: umwegloser Erwerb passgenauen Wissens, die eigene "employability" als Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/thema/bologna_reform/" target="_blank" title="Bologna-Reform"&gt;Bologna-Reform&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; ist nur die Infrastruktur. Der eigentliche Mentalitätswandel fand in den Köpfen statt. Viele Studenten musste man nicht zwingen: Ergeben, bisweilen gar freudig nahmen sie die neuen, strengeren Bachelor-Strukturen an. Klar, es gibt sie noch, die Bummeltypen mit in langen Asta-Sitzungen gestähltem Sitzfleisch. Doch die Mehrheit ist: vernünftig. Strategisch. Fokussiert. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Seit 25 Jahren waren Deutschlands Studenten nicht so ehrgeizig und zugleich so zufrieden mit ihrem Studium. Bei einer Umfrage Konstanzer Forscher im Auftrag des Bundesbildungsministeriums 2008 beurteilten sie - erstmals seit 1983 - alle zentralen Bereiche überwiegend positiv: Qualität der Inhalte, Studienaufbau, Veranstaltungen, Betreuung. Im Gegenzug wollen sie schneller studieren, arbeiten intensiver für die Uni und legen größeren Wert auf ein gutes Examen als noch 2001.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sicher, es gab kleinere Aufstände. Im vergangenen Jahr protestierten Studenten und Schüler zu Zehntausenden gegen  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,673274,00.html" title="Bachelor"&gt;Bachelor&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; und Turbogymnasium. Die Feuilletons waren begeistert: Die unpolitische Generation schien endlich das Aufbegehren zu lernen. Doch vielerorts waren die Demo-Reihen dann doch ziemlich licht, und der Studentenfrust entfachte sich nicht an der Unireform als solcher, sondern an Umsetzungsmängeln: das Curriculum zu vollgestopft mit Paukstoff und Prüfungen, das Pensum nicht zu schaffen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Lost in Perfection: Wenn der optimierte Lebenslauf zur Sackgasse wird&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;An der Grundidee eines schnelleren und effizienteren Studiums, den Blick auf die Wirtschaft gerichtet, rütteln nur wenige Studenten. Ihren Protest befeuerte eher die Angst, im neuen System nicht mehr mithalten zu können. "Wo Effizienz, Planung und Kontrolle zu allein gültigen Leitprinzipien werden", so der Bildungsreformer Konrad Schily, "darf man sich nicht wundern, wenn die Studierenden effizient, kontrolliert und geplant mit ihren geistigen und zeitlichen Ressourcen umgehen."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bei der Bildung geht es heute es auch um Geld. Auf 2,2 Billionen US-Dollar schätzt die Investmentbank Merrill Lynch den weltweiten Bildungsmarkt. Vom studentischen Wunsch der zügigen Berufsvorbereitung scheinen alle zu profitieren: der Staat über eine höhere Bildungsrendite, einige Privathochschulen direkt über die Studiengebühren - und Unternehmen, weil sie schneller an passgenau ausgebildete Absolventen kommen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aber profitieren auch die Studenten selbst? Zumindest glauben es viele; die Optimierung der Bildung haben sie längst verinnerlicht. "Alles Tun wird auf die eigene Marktgängigkeit, die Verwertbarkeit im Lebenslauf hin abgeklopft", so Jugendforscher Hurrelmann. Anna-Lena sagt: "Wir sind schon eine ichbezogene Generation. Jeder will in Rekordzeit, mit Rekordnoten durch die Uni. Manchmal frage ich mich, wie ich das Pensum noch steigern soll, wenn ich im Beruf bin." Ironisch schaut sie auf ihre schmale Festina-Uhr, als sei es deren Schuld, dass der Tag nur 24 Stunden hat.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="spIntroTeaser" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;      2. Teil:           Warum die Anna-Lenas auf die Nase fallen können&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was Bologna nachweisbar geschmälert hat, ist die Zeit (und Lust) fürs außeruniversitäre Engagement oder auch fürs Auslandsjahr. Der Jetzt-Student betrachtet Studieren als Job, verzichtet auf intellektuelles Sich-Ausprobieren und Weltverbessern. Doch gerade der Hang, das zu tun, was (scheinbar) gerade nachgefragt ist (und was deshalb alle tun), hindert ihn, ein eigenes Profil zu entwickeln. Der Optimierungsmodus wird zur Barriere vor dem eigentlichen Ziel: herauszuragen aus der Masse.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Welchen Job Anna-Lena anstrebt? Sie zuckt mit den Schultern, hat bei all den Praktika keinen Beruf gefunden, der ihr gefällt. Die Steuerkanzlei - zu trocken. Der Konsumartikler - "soll ich mein Leben lang Weichspüler verkaufen?" Die Wirklichkeit kann kaum mithalten mit dem perfekt ziselierten Lebensplan. Oder sie hat sich darüber tatsächlich noch keine Gedanken, sondern immer nur den nächsten Haken im Lebenslauf gemacht. Sich breit aufstellen, alles aufs große Ziel ausrichten - auch wenn es im dichten Nebel liegt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Anna-Lenas Gegenüber im Bewerbungsgespräch heißt Stephan Jansen, Präsident der Zeppelin-Uni. Der Enddreißiger will ihr eine Brücke bauen: Könnte sie frei wählen, wie sähe dann ihr Leben aus? Anna-Lena guckt ratlos. Schule, Praktika, Bachelor - immer war sie top, hat Erwartungen übertroffen. Indes: Immer konnte sie sich an Erwartungen orientieren. Was sie selbst will, war selten Thema. "Frei wählen? Das ist doch ein Trick, oder?", fragt sie und lächelt verschwörerisch. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Wanted: Menschen mit Köpfchen und Neugier&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In seinem Buch "The Rise of the Creative Class" zeigt der US-Ökonom Richard Florida, wie entscheidend Kreativität für wirtschaftlichen Erfolg ist. Was aber für Volkswirtschaften gilt, gilt in der wissensbasierten Ökonomie erst recht für den Einzelnen: Das Ausgefallene, das besondere Talent machen seinen Erfolg aus. Denn mangelt es etwa der Welt von morgen an Standards, an reproduzierbarem Wissen? An Leuten, die vorgegebene Muster rasch und präzise ausfüllen?&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eher nicht. Woran es fehlt, sind Menschen mit Köpfchen und Neugier. Die mit Kreuzungen, Sackgassen und Umleitungen umgehen können - nicht nur mit Einbahnstraßen. Die mit individuell Besonderem statt mit Mainstream-Wissen überzeugen. Das lernt man nicht, indem man einen normierten Ausbildungskanon im Rekordtempo absolviert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Viele Studenten galoppieren mit voller Kraft in die Perfektionismusfalle: Wenn es stimmt, dass wir lebenslang lernen müssen, dass Denken in komplexen Zusammenhängen die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts ist - dann ist eine Optimierung anhand vermeintlich verbindlicher Karriereideale ein Irrweg. Wer all sein Wissen und Talent dafür einsetzt, wird bei den wirklichen Herausforderungen versagen: Innovation, unorthodoxe Lösungen, vernetztes Denken sind exakt jene Felder, auf denen Berufseinsteiger sich beweisen und herausragen könnten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;"Sie verlernen, selbst zu denken"&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Diese Fähigkeiten fehlen Anna-Lena. Und auch anderen Bewerbern an der Zeppelin-Uni. Morgens hatten sie zusammen eine Firma besucht, die Büroeinrichtungen verleast und zugleich eine große Kunstsammlung besitzt. Synergien sollten sie entwickeln und brüteten zweieinhalb Stunden über ihren Folien. Doch kein einziger von 70 Master-Kandidaten kam auf eine originellere Idee als "Imagepflege".&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Uni-Präsident Jansen ringt um Fassung. "Wir haben Büro-Leasing", sagt er langsam, als spräche er zu Zweijährigen, und betont "Leasing", "wir haben Hunderte Gemälde, die im Keller verstauben. Was fällt Ihnen dazu ein?" Anna-Lena spielt an ihren Perlenohrringen, sieht jetzt aus wie ein waidwundes Reh. "Gemälde-Leasing" kommt ihr nicht in den Sinn. "Auf die Frage bin ich nicht vorbereitet", erwidert sie. "Was wollen Sie denn von mir hören?" Jansen sagt: "Es gibt kein Richtig oder Falsch. Ich will, dass Sie selbst überlegen."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was ihn wurmt: Brav gingen alle Bewerber die Materialien durch. Aber niemand befragte die Firmenmitarbeiter und sammelte weitere Informationen. "Die lernen das, was man ihnen sagt: schematische Tools, stures Anwenden, Rezepte statt Reflektion", sagt Jansen. "Dabei verlernen sie, selbst zu denken."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Einzigartigkeit, seriell produziert, wird uniform. Statt sich wahllos Fähigkeiten anzueignen, die vielleicht wichtig sein könnten, wird eine Frage tatsächlich wichtig: Wer bin ich? Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt hat weniger mit Qualifikation zu tun als mit Identität und Selbstbewusstsein. Eine schlechte Nachricht für Anna-Lena. Und für alle, die auf die Blaupause des perfekten Studiums vertrauen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,675629-2,00.html, 08.02.2010, von Klaus Werle &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt; &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Der Beitrag ist ein Auszug aus Klaus Werles Buch "Die Perfektionierer" (siehe Kasten links). &lt;/i&gt;&lt;i&gt;Zuletzt:  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,672174,00.html" title="Der stressige Alltag der Very Important Babys"&gt;Der stressige Alltag der Very Important Babys&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; sowie  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,673557,00.html" title="Karriereturbo mit Fehlzündung"&gt;Karriereturbo mit Fehlzündung&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-4537084480373207243?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/4537084480373207243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/karriere-karriere-knick-studenten-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/4537084480373207243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/4537084480373207243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/karriere-karriere-knick-studenten-im.html' title='Karriere, Karriere, Knick - Studenten im Optimierungswahn'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8505833283263776044</id><published>2010-02-08T09:39:00.000+01:00</published><updated>2010-02-08T09:39:00.408+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forschung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft'/><title type='text'>Mäuse riechen Krebs im Urin</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Schon in mehreren Untersuchungen seit 2002 haben Hunde bewiesen, dass sie Tumore mit ihrem Geruchssinn aufspüren können. So erschnüffelten die Vierbeiner Lungenkrebs im Atem von Patienten und Hautkrebs selbst durch Kleidung hindurch. Eine noch erstaunlichere Leistung erbrachten nun allerdings Mäuse aus dem Labor von Koichi Matsumura am Monell Chemical Senses Center in Philadelphia (Pennsylvania): Die Nager erkannten Artgenossen mit Lungenkrebs durch Schnuppern an deren Urin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hunde wie Mäuse kommunizieren über Duftsignale in ihren Ausscheidungen. Sie sind daher von Natur aus gut darin, noch feinste Spuren organischer Moleküle im Urin an dessen Geruch zu bemerken. Krebszellen produzieren mit ihrem entarteten Stoffwechsel viele biologische Substanzen in veränderter Konzentration. Das sollte sich auch in der Zusammensetzung von Blut und Harn niederschlagen, so die Vermutung der Forscher. In einem ersten Versuch trainierten sie daher Labormäuse darauf, künstlich mit Lungenkrebs infizierte Artgenossen an deren Urin zu erkennen. Die Trefferquote der Tiere lag schließlich bei rund 70&amp;nbsp;Prozent, auch wenn die Tumore nur eine Woche alt waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Mäuse dabei erkannten, untersuchte Matsumuras Team in vergleichenden chemischen Analysen der Harnproben von gesunden und kranken Mäusen. Bei mehreren Hormonen und Stoffwechselprodukten fanden sich deutliche Unterschiede. In einem Test konnten die Forscher anschließend 47&amp;nbsp;von&amp;nbsp;50 infizierten Tieren korrekt erkennen. Gleiches beim Menschen zu erreichen sei jedoch deutlich schwerer, so Matsumura, denn die Stoffwechsel von Personen unterschieden sich viel stärker als die der Versuchstiere. Auch kamen bei den Experimenten nur zwei bekannte Krebsstämme zum Einsatz, während tatsächlich die verschiedensten Unterarten existieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Quelle: http://www.spektrum.de/artikel/1020479&amp;amp;_z=798888, 27.01.2010, von Ralf Strobel &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8505833283263776044?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8505833283263776044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/mause-riechen-krebs-im-urin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8505833283263776044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8505833283263776044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/mause-riechen-krebs-im-urin.html' title='Mäuse riechen Krebs im Urin'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3459757433643557131</id><published>2010-02-02T16:18:00.000+01:00</published><updated>2010-02-02T16:18:16.226+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Dr. Alemán: Filmabend mit Diskussion</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Das Gießener Institut für Geschichte der Medizin hat einen Filmabend mit Diskussion organisiert und damit bei den Medizistudenten ins Schwarze getroffen. Gezeigt wurde der Film Dr. Alemán von Tom Schreiber innerhalb der Veranstaltungsreihe "Interkulturelle Medizin - Medizin in Lateinamerika". Dazu eingeladen waren Regisseur Tom Schreiber und der Arzt Mark Weller, auf dessen Briefen der Film beruht. Es entfachte sich eine rege Diskussion zum Thema "PJ-Tourismus".&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b class="abschnitt"&gt;Faszination, Abenteuer und Kontrollverlust&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Der Film "Dr. Alemán" von Tom Schreiber basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte des deutschen Medizinstudenten Marc, der für sein PJ nach Kolumbien geht. Der Student erlebt dort eine aufwühlende Zeit zwischen Faszination, Abenteuerlust und dem unmöglichen Versuch, Teil der fremden Welt eines von Jugendbanden kontrollierten Armutsviertels von Cali zu werden und dabei die Orientierung nicht zu verlieren. &lt;b&gt;Regisseur Tom Schreiber zu seinem Film:&lt;/b&gt; "Marcs Geschichte fasziniert mich, weil sie von dem Gefühl der Verlorenheit in einer fremden Welt erzählt, welches mir sehr bekannt ist."&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Frustriert von seinem langweiligen bürgerlichen Leben in Frankfurt war der "echte" Mark vor der Reise drauf und dran gewesen, das viel zu theoretische und praxisferne Medizinstudium abzubrechen. In dieser Situation lockte ihn Kolumbien mit dem Flair von Abenteuer, Freiheit und deutlich mehr Möglichkeiten, praktische medizinische Erfahrungen zu sammeln. In dem Film wird nun konsequent weiter gedacht, was die &lt;b&gt;Folgen eines zu naiven, romantisierenden Umgangs mit einer fremden Realität hätten sein können&lt;/b&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;"Du siehst nichts. Du hörst nichts. Du schweigst, wenn du isst", gibt Wanda ihrem deutschen Filmfreund Marc für das (Über-)Leben in Siloé mit auf den Weg, wo Kriminalität und Bandenkriege den Alltag bestimmen. Marc im Film schlägt diesen Rat in den Wind. Marleyda Soto, die im Film Wanda spielt, ist selbst in einem Viertel wie Siloé aufgewachsen und ist mit der im Film dargestellten Situation daher zutiefst vertraut. Ihr Spiel gewinnt so eine besondere Authentizität, vor allem im Kontrast mit dem blauäugig begeisterten PJler aus Alemania, der ebenfalls sehr überzeugend von August Diehl verkörpert wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b class="abschnitt"&gt;Kinosaal fast ausverkauft&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Tom Schreiber und Mark Weller, der heute als Anästhesist in New York arbeitet, stellen sich nach dem Film den Fragen der Zuschauer. &lt;b&gt;Weller ist speziell für diesen Abend aus New York angereist.&lt;/b&gt; Über mangelndes Interesse können sich die Veranstalter, das Institut für Geschichte der Medizin, nicht beklagen, denn die Plätze im Kino sind nahezu ausverkauft - in erster Linie an Medizinstudenten und -studentinnen. Viele von ihnen haben bereits einen Auslandsaufenthalt hinter sich oder planen für ein Semester oder das Praktische Jahr ins Ausland zu gehen. Das große Interesse an dem Thema zeigt sich in der anschließenden ausführlichen und sehr lebhaften Diskussion.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b class="abschnitt"&gt;Realität oder Fiktion?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Besonders spannend ist für viele die Frage: Was war in "Dr. Alemán" Realität und was Fiktion? Grundlage des Films sind fünf Briefe, die Mark Weller in seiner Zeit in Kolumbien an seinen Freund Tom Schreiber gesendet hat. Viele der Filmfiguren wie Wanda, die Kioskbesitzerin (im Film die Geliebte Marks) oder El Juéz ("der Richter"), der Anführer einer brutalen Jugendbande, sowie die Straßenjungen basieren auf Schilderungen aus den Briefen. Auch der Ort, an dem der Film gedreht wurde - die Favela Siloé in Cali - wurde nach seinen Beschreibungen ausgesucht&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Dennoch handelt es sich um einen Spielfilm, betont Tom Schreiber.&lt;/b&gt; Das Entscheidende sei, dass die Geschichte so hätte passieren können. Sie sei nicht spezifisch für diesen Ort, nicht für Siloé, für Cali oder Kolumbien. Man hätte sie überall erzählen können, so der Regisseur weiter, da es in erster Linie um ein generelles Problem geht: Sich auf eine fremde Lebenswelt und Kultur einzulassen und dabei den Spagat zwischen Neugier und vollkommener Blauäugigkeit auf der einen Seite und zu großer Vorsicht und blinder Angst vor dem Fremden auf der anderen Seite zu meistern. Wie kann die Balance gehalten werden zwischen Abenteuerlust mit dem Wunsch viel zu erleben und der Gefahr, Hals über Kopf in Situationen mit unabsehbarem Ausgang zu geraten? Situationen mit möglicherweise dramatischen Konsequenzen für sich selbst und andere?&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Während der Diskussion ist deutlich die Irritation der anwesenden Studenten und Studentinnen zu spüren, die vor allem das naive Verhalten Marcs auslöst.&lt;/b&gt; Der Protagonist stürzt sich in das fremde Leben im Armenviertel Siloé, ohne viel an die Konsequenzen für sich selbst und andere zu denken. Besonders deutlich wird sein Unverständnis zum Beispiel, als Wanda ihm vorhält, er wisse gar nicht wo sie herkomme. Er entgegnet kokett, sie wisse ja auch nicht wo er herkäme. Darauf Wanda: "Hat man deine Familie auch ermordet?"&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b class="abschnitt"&gt;Keine Kritik an Medizinstudenten&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Dieses unangemessene Verhalten führte zu der Frage einer Studentin, ob der Film den so genannten &lt;b&gt;"PJ-Tourismus"&lt;/b&gt; hinterfragen wolle. Der Begriff unterstellt, dass PJ-Studierende mit ihrem Auslandspraktikum vorrangig eine abenteuerliche Zeit in exotischen Ländern erleben wollen und weniger den ernsthaften Versuch unternehmen, Land, Leute und Lebensverhältnisse der Gastländer genauer kennenzulernen und besser zu verstehen. Dass sie die lokalen Verhältnisse ausnutzen, um teilweise auf Kosten armer und wehrloser Patienten praktische Erfahrungen zu sammeln.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Frage verneint der Regisseur: &lt;b&gt;"Der Film übt keine Kritik an Medizinstudenten, die ins Ausland gehen."&lt;/b&gt; Die Medizinstudentin erwidert daraufhin, man könne der Hauptfigur doch einiges vorwerfen, schließlich habe Marc nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Personen durch sein unüberlegtes Handeln geschadet. Sie kann den Chefarzt sehr gut verstehen, der im Film recht schroff und unfreundlich wirkt. Denn er beäugt den deutschen PJler skeptisch und äußert unter anderem Kritik an Marcs Drogenkonsum.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.thieme.de/viamedici/foren/list.php?41" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die nächste Frage thematisiert eine Szene im Film, in der Marc sich weigert, einen Patienten zu behandeln, den er als Mörder verdächtigt. Kurz zuvor war einer seiner Freunde möglicherweise genau von diesem Mann erschossen worden. Eine junge Studentin wollte wissen, ob die Situation wirklich vorgekommen sei. Mark Weller verneint dies und weist darauf hin, dass sich ein Arzt diese &lt;b&gt;Frage - ob ein Patient eine Behandlung verdiene oder nicht -&lt;/b&gt; gar nicht erst stellen dürfe. Im Film wird Marc aufgrund dieser Weigerung vom Chefarzt des Krankenhauses verwiesen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Eine andere ethische Frage, mit der Mark Weller während seines Auslandsaufenthalts konfrontiert wurde, war: &lt;b&gt;Hat es in manchen Situationen nicht kompetentere Ärzte gegeben als ihn?&lt;/b&gt; Hat er aus dem egoistischen Motiv, etwas lernen zu wollen, auf Hilfe oder die Übergabe an einen kompetenteren Kollegen verzichtet und die Behandlung selbst durchgeführt? Damit kehrt die Diskussion erneut zum Thema "PJ-Tourismus" und der Frage nach der Verantwortung des Lernenden zurück, insbesondere in Ländern, die von Armut und starken sozialen, kulturellen und ökonomischen Unterschieden gekennzeichneten sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=5812623407164703876" name="anker5"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b class="abschnitt"&gt;"Alles, was ich wollte, hat sich erfüllt"&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Viele der Anwesenden interessieren sich für Marks Motivation, überhaupt ins Ausland gegangen zu sein. Der Anästhesist betont, dass nicht "missionarischer Eifer", sondern der &lt;b&gt;Wunsch praktische Erfahrungen zu machen&lt;/b&gt; und neue Dinge zu sehen für ihn im Vordergrund gestanden sei. Er wollte raus aus Deutschland, "wo man mit 20 Studenten um ein Patientenbett steht." Auf die Frage, wie er seine Erlebnisse rückblickend bewertet, entgegnet er: "Alles, was ich wollte, hat sich um ein Mehrfaches erfüllt."&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Das einzige, was er vielleicht anders machen würde, wäre, &lt;b&gt;vorher mehr zu planen und sich etwas besser vorzubereiten&lt;/b&gt;. Er bereue aber nichts. Zuletzt stellt jemand die Frage, ob er Studenten, die zurzeit einen Auslandsaufenthalt planen, etwas mit auf den Weg geben möchte. An der Stelle hebt er noch einmal hervor, dass die Balance zwischen Mut und Risiko und der Notwendigkeit, trotzdem alles im Rahmen zu halten, die entscheidende Kunst sei.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=5812623407164703876" name="anker6"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b class="abschnitt"&gt;Infos zum Film&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Bedauerlich war, dass der Film nicht wie geplant - und von Tom Schreiber vorgeschlagen - in der spanischen Originalversion gezeigt werden konnte. Denn mit der spanischen Sprache kommt sowohl das lokale Ambiente als auch das Gefühl der Fremdheit, das Marc empfunden hat, wesentlich besser zum Ausdruck als durch die deutsche Synchronfassung. Besonders interessierten Studierenden kann zudem das &lt;b&gt;"Making Of" des Bonusmaterials der DVD&lt;/b&gt; empfohlen werden, in dem unter anderem die Arbeit in Siloé geschildert wird - mit vielen eindrucksvollen Statements der Schauspieler, die zum großen Teil aus Siloé selbst stammen und in Workshops auf die Mitarbeit im Film vorbereitet wurden. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=5812623407164703876" name="anker7"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b class="abschnitt"&gt;Ausbildungskonzept "Medicina intercultural"&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Veranstaltungsreihe "Interkulturelle Medizin - Medizin in Lateinamerika" des Instituts für Geschichte der Medizin an der &lt;b&gt;Justus-Liebig-Universität Gießen&lt;/b&gt; ist ein Angebot an MedizinstudentInnen mit Interesse an Medizin und medizinischem Handeln in fremden soziokulturellen kulturellen Kontexten. Seit Januar 2009 unterhält die Gießener Universität dazu Hochschulpartnerschaften mit zwei Universitäten in Ecuador und Peru, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert werden:&lt;b&gt; Pontificia Universidad Católica del Ecuador in Quito &lt;/b&gt;und&lt;b&gt;  Universidad Nacional Mayor de San Marcos in Lima&lt;/b&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Kooperation hat zum Ziel, interkulturelle Lehrangebote an allen drei Universitäten zu fördern und gemeinsam neue Ausbildungskonzepte auf der Basis der &lt;b&gt;"Medical Humanities"&lt;/b&gt; zu entwickeln. Neben Geschichte, Ethnologie und Ethik der Medizin sind mit diesem Begriff vor allem Literatur, Film (z.B. Dr. Alemán) und Kunst in der Medizin gemeint. Der Kinoabend mit Dr. Alemán hat gezeigt, welches Potential die Arbeit mit ausgewählten Spielfilmen besitzt. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Für Studierende bietet die Zusammenarbeit mit den lokalen Universitäten vor allem folgende Vorteile: &lt;b&gt;Auslandsemester, Famulatur oder PJ-Teritial sind eingebettet in die akademischen Strukturen vor Ort&lt;/b&gt;, mit Kontakt zu einheimischen Kommilitonen und Betreuung durch Dozenten. Gleichzeitig erhalten sie Einblick in die Projekte der Partneruniversitäten zur Anpassung der Medizinausbildung an die realen Lebensverhältnisse der Menschen in Ecuador und Peru: Praktika in Armutsvierteln wie in Silóe, sowie in ländlichen und indianisch geprägten Regionen, vermitteln ein andere und wesentlich differenziertere Eindrücke und Erfahrungen als eine selbst organisierte Famulatur - vor allem auch im Hinblick auf die Sichtweisen, Kompetenzen und das Engagement der einheimischen Ärztinnen und Ärzte, die sich für die Arbeit in genau diesen Kontexten entschieden haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Quelle: http://www.thieme.de/viamedici/aktuelles/artikel/dr-aleman-filmabend.html, 13.01.2010, von Rosa Hollekamp&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3459757433643557131?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3459757433643557131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/dr-aleman-filmabend-mit-diskussion.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3459757433643557131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3459757433643557131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/02/dr-aleman-filmabend-mit-diskussion.html' title='Dr. Alemán: Filmabend mit Diskussion'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-188832876916111662</id><published>2010-01-28T10:08:00.000+01:00</published><updated>2010-01-28T10:08:51.447+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arztpraxis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Zustand kritisch (5): Alternative Heilverfahren versus Schulmedizin</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Die Onkologie befindet sich in einer paradoxen Situation. Auf der einen Seite steigen die Behandlungschancen, weil die Ursachen von Krebs zunehmend besser verstanden werden und weil immer bessere Therapien entwickelt werden. Trotzdem gibt es eine erhebliche Zahl an Krebspatienten, die ausschließlich der Komplementär- oder Alternativmedizin vertrauen. Diese Kranken wenden sich erst an die konventionelle Medizin, wenn die Chancen auf Heilung verspielt sind, ohne je in einer onkologischen Sprechstunde oder Klinik vorstellig geworden zu sein. Die meisten Patienten verwenden komplementäre Therapien allerdings begleitend zu einer direkt gegen den Tumor gerichteten Chemo- oder Strahlentherapie, vor allem, um Nebenwirkungen abzuschwächen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Worin gründet das hohe Vertrauen, das Komplementär- und Alternativmedizin in der Onkologie genießen? Immerhin nutzen dreißig bis achtzig Prozent aller Patienten mit einer Tumorerkrankung irgendwann im Laufe ihrer Erkrankung solche Verfahren, obwohl allen eines gemeinsam ist, was sie auch von der sogenannten Schulmedizin abgrenzt: Ihre Wirksamkeit ist nach wissenschaftlichen Kriterien nicht bewiesen. &lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Was wir wissen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Krebskranke Patienten befinden sich in einer emotional extrem schwierigen Situation. „Warum ich?“ – ist die erste Frage, die sich viele stellen. Sie wächst aus dem Bedürfnis, das Unfassbare in einen Kontext zu stellen, Zusammenhänge zu verstehen und wieder die Kontrolle über das Leben zurückzugewinnen. Wir wissen heute, dass Krebs durch eine Abfolge von einzelnen genetischen Veränderungen entsteht und dass Statistiken und Wahrscheinlichkeiten eine Rolle spielen, die wiederum von bekannten und unbekannten Risikofaktoren beeinflusst werden, die zum Teil auch rein zufällig sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das erklärt, warum Rauchen beispielsweise das Risiko für Lungenkrebs erhöht, aber nicht jeder Raucher erkrankt. Zufall als Ursache ist aber für den Patienten kaum akzeptabel. Deshalb erfreuen sich Konzepte wie das der Krebspersönlichkeit oder das eines immunologischen Versagens einer hohen Beliebtheit. Sie sind in der Regel mit entsprechenden Handlungsanweisungen verknüpft, die Heilungserfolge versprechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Das öffentliche Bild&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Warum ist es so schwer, die Erfolge der wissenschaftlich begründeten Medizin zu vermitteln? Wirft man einen Blick auf die Bücherregale einer beliebigen großen Buchhandlung in einer deutschen Innenstadt, so findet man mehr Titel aus dem alternativen und esoterischen Bereich als solche, die sich um seriöse medizinische Aufklärung der Patienten bemühen. Im Wettbewerb um Buchranglisten und um Verkaufszahlen tut sich die wissenschaftliche Medizin schwer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es gelingt ihr offen-sichtlich nicht, zu zeigen, dass auch in der modernen Onkologie der individuelle Patient im Mittelpunkt steht und dass das Bemühen der Ärzte neben der Sicherung des Überlebens auch der Vermittlung von Lebensqualität gilt. Noch immer assoziiert die Öffentlichkeit mit Krebs Menschen ohne Haare, Übelkeit und die Aussichtslosigkeit aller therapeutischen Bemühungen. Die aktuellen Erfolge der Onkologie liegen aber gerade im Gewinn von Lebensqualität. Viele Patienten führen nach der Behandlung viele Jahre und Jahrzehnte lang ein nahezu normales Leben. Diese Erfolge werden in der Öffentlichkeit kaum gewürdigt und nur wenig diskutiert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Stattdessen wird zunehmend über die Kosten von Krebstherapien gesprochen. Die Hinwendung zu diesem scheinbar einfachen, weil leicht zu beziffernden Thema ist vielleicht der Versuch, den komplexen psychologischen Zusammenhängen einer Krebserkrankung auszuweichen. Allerdings wird die Debatte über die Kosten mit ungleichen Waffen geführt. Für kaum eine komplementäre und für keine alternative Therapie gibt es Daten, die zeigen, welche Lebensverlängerung und welche Lebensqualität mit der jeweiligen Therapie verbunden sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Diese Daten gibt es allerdings für die wissenschaftlich begründete Medizin, und sie werden bei der Beurteilung über die Zulassung eines Medikamentes herangezogen. Viele komplementäre und alternative Präparate mögen billiger als moderne Krebsmittel sein. Aber welchen Sinn macht „billiger“, wenn die Wirkung mehr als fraglich ist? Schätzungen zufolge wird bei der Behandlung von Tumorpatienten mittlerweile genauso viel Geld für die komplementären und alternativen Therapien ausgegeben wie für die wissenschaftlich geprüften, ohne dass genau bekannt wäre, welchen Gegenwert die Patienten dafür erhalten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Abseits anerkannter Standards&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Politik hat zudem das strenge Kriterium des Wirksamkeitsnachweises als Grundlage für die Erstattungsfähigkeit für die sogenannten besonderen Therapierichtungen wie Homöopathie, anthroposophische Medizin und Pflanzenheilkunde aufgeweicht. Diese Wirksamkeitsnachweise werden bei den besonderen Therapierichtungen durch den Nachweis ersetzt, dass das Medikament oder die Methode traditionell Bestandteil dieser Therapierichtung ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Bundesverfassungsgericht beschloss vor vier Jahren, dass Patienten mit lebensbedrohlichen und regelmäßig tödlich verlaufenden Erkrankungen die Kostenübernahme für ärztlich angewendete Behandlungen zugesagt wird, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht und keine allgemein anerkannte und den medizinischen Standards entsprechende Behandlung zur Verfügung steht. Dieses Urteil wird von vielen Vertretern der alternativen Medizin als Öffnung der gesetzlichen Kostenerstattung für die unterschiedlichsten Verfahren gesehen. Bei den Sozialgerichten häufen sich inzwischen die Prozesse, in denen um die Erstattung alternativer Behandlungskosten gestritten wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Eine wissenschaftlich fundierte integrative Medizin im Blick&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Was kann ich selber tun?“ ist die Frage, mit der Patienten sich auf den Weg machen, um selber Verantwortung zu übernehmen. Deshalb ist diese Frage auch eine Chance, die Ärzte nicht verspielen dürfen. Dazu ist ein gutes Verhältnis zwischen Patienten und Ärzten erforderlich, das wieder neu gewürdigt werden muss. Zudem müssen die Fähigkeiten der Studenten und jungen Ärzte zur Kommunikation mit Patienten in einer schwierigen Lebenssituation gefördert werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Damit komplementäre Therapien nicht jenseits der wissenschaftlichen Medizin stattfindet, sollten sich die onkologisch tätigen Fachärzte auch mit dem Thema auseinandersetzen. Es sollte auch seriöse Weiterbildungsmöglichkeiten geben. Nicht zuletzt muss aber auch das Wissen über diese Verfahren erweitert werden, damit sinnvolle Methoden in die wissenschaftliche Medizin aufgenommen werden können. Erfahrung und Erfahrungsheilkunde, also die Beobachtung einzelner Fälle und Fallserien, können helfen, Hypothesen über deren Wirksamkeit zu formulieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Diese Wirksamkeit muss dann in klinischen Studien nachgewiesen werden. Den Rahmen für diese Studien können die onkologischen Fachgesellschaften mit ihren Netzwerken stellen. Die Deutsche Krebsgesellschaft machte im Jahr 2007 einen ersten wichtigen Schritt in diese Richtung, indem sie den Arbeitskreis „Komplementäre Onkologie“ schuf, der jetzt seine Fortsetzung in der Anerkennung als eigener Arbeitsgemeinschaft „Prävention und Integrative Onkologie“ findet. Und nicht zuletzt ist die Gesellschaft gefordert, eine von den Anbietern der komplementären und alternativen Therapie unabhängige systematische Forschung zu unterstützen. Dann werden wir der Vision einer wissenschaftlich fundierten integrativen Medizin für den Einzelnen wie für die Gesellschaft näher kommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: www.faz.net, 03.01.2010, von Jutta Hübner.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jutta Hübner leitet die Palliativmedizin, supportive und komplementäre Onkologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-188832876916111662?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/188832876916111662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/zustand-kritisch-5-alternative_28.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/188832876916111662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/188832876916111662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/zustand-kritisch-5-alternative_28.html' title='Zustand kritisch (5): Alternative Heilverfahren versus Schulmedizin'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3766664726258690173</id><published>2010-01-26T10:56:00.001+01:00</published><updated>2010-01-26T10:58:32.207+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Schavan knackt das Sparschwein</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Das so genannte BAföG soll erneut steigen. Dies hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan diese Woche angekündigt. Sie will im Herbst 2010 einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Dabei sollen die Freibeträge um weitere 3 Prozent und die Bedarfssätze um 2 Prozent angehoben werden. Es soll aber auch strukturelle Änderungen geben.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Wurde bislang nur bis zum 30. Lebensjahr gefördert, so soll das Eintrittsalter für den Beginn eines Masterstudiums künftig auf 35 Jahre angehoben werden. Damit sollen die Studierenden ermutigt werden, den frühen berufsqualifizierenden Bachelor-Abschluss für den Berufseinstieg zu nutzen, ohne sogleich die Chance auf Förderung eines später aufgenommenen Masterstudiums zu verlieren. Zudem soll künftig der Nachweis von Leistungspunkten nach dem &lt;a href="http://ec.europa.eu/education/lifelong-learning-policy/doc48_en.htm" target="_blank"&gt;European Credit Transfer and Accumulation System&lt;/a&gt; (ECTS) auch für das Ausbildungsförderungsrecht genügen. Dadurch werde das bisherige Leistungsnachweisverfahren erheblich vereinfacht, so das &lt;a href="http://www.bmbf.de/" target="_blank"&gt;Bundesbildungsministerium&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Beim erstmaligen Fachrichtungswechsel soll künftig durchgängig mit hälftigem Zuschuss und hälftigem Staatsdarlehen gefördert werden. Bislang wird zum Förderungsende hin für die Dauer der aus dem früheren Studium nicht angerechneten Semester auf Bankdarlehen zurückgegriffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Um die individuelle Entscheidung für die Familien- und Ausbildungsplanung zu erleichtern, soll für ein Hinausschieben der Altersgrenze wegen Kindererziehungszeiten auf die hierfür bisher geforderte Maximaldauer von 3 Jahren zwischen Abitur und Studienbeginn oder Beginn der Kindererziehung verzichtet werden. Mit dem neuen Gesetz soll die Förderungsmöglichkeit auch denjenigen erhalten bleiben, die erst kurz vor Erreichen der BAföG-Altersgrenze ihren Kinderwunsch erfüllen wollen, ohne zuvor bereits eine förderungsfähige Ausbildung aufgenommen zu haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: news.doccheck.com, Bundesministerium, 15.01.2010&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3766664726258690173?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3766664726258690173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/schavan-knackt-das-sparschwein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3766664726258690173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3766664726258690173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/schavan-knackt-das-sparschwein.html' title='Schavan knackt das Sparschwein'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-387603891396121303</id><published>2010-01-26T10:43:00.004+01:00</published><updated>2010-01-26T10:59:41.381+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Studie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bologna'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Studienabbrecher: Warum es Studenten aus der Kurve trägt</title><content type='html'>&lt;div id="spIntroTeaser" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Etwa jeder fünfte Student lässt den Abschluss sausen. Die Gründe dafür haben sich im letzten Jahrzehnt deutlich verändert, wie eine neue Studie zeigt: In Bachelor-Studiengängen bringt Prüfungs- und Leistungsdruck viele Studenten ins Wanken, Geldsorgen geben ihnen dann oft den Rest.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es ist ein anhaltendes Jammern und Wehklagen unter Verbänden, Studenten, Dozenten und Parteien fast jeder Couleur: Das Bachelor-Studium ist grausam, schlecht ausgedacht, mies umgesetzt und der Druck enorm. Den protestierenden Studenten war es im Herbst und Winter gelungen, mit massiven Unmutsäußerungen und &lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,670691,00.html" title="Hörsaalbesetzungen"&gt;Hörsaalbesetzungen&lt;/a&gt; dem Thema überraschend viel Aufmerksamkeit zu verschaffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nach dem lauten Winter räuspern sich in Hannover die nüchternen Statistiker des Hochschul-Informations-Systems (HIS), die unaufgeregt Zahlen zu den Problemen beim Bachelor-Studium gesammelt haben. Ihr Ergebnis stützt die Kritiker, die Bachelor- und Masterstudiengänge für einen Problemhaufen halten. Nach den HIS-Erkenntnissen stoßen Studenten in den neuen Studiengängen vermehrt an ihre Leistungsgrenzen, scheitern öfter in Prüfungen und brechen früher ab als zuvor üblich. Und auch Geldmangel spielt eine große Rolle.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Befragt haben Hochschulforscher Ulrich Heublein und seine Mitarbeiter insgesamt 2500 Studienabbrecher im Studienjahr 2008, an 54 Universitäten und gut 33 Fachhochschulen. Ein Drittel der Aussteiger studierte bereits auf Bachelor, der Rest auf Diplom oder Magister.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!-- if (navigator.userAgent.indexOf('iPhone') == -1) {  document.writeln('&lt;div class="spMInline"&gt;');  document.writeln('&lt;scr'+'ipt type="text\/javascript"&gt;');  document.writeln('&lt;!--');  document.writeln("OAS_RICH('Middle2');");  document.writeln('\/\/ -'+'-&gt;');  document.writeln('&lt;\/scr'+'ipt&gt;');  document.writeln('&lt;\/div&gt;'); }// --&gt;&lt;/script&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="spMInline" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;!--OAS_RICH('Middle2');// --&gt;&lt;/script&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Der Druck auf die Studenten wächst&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nun könnte man sagen: Ist doch alles halb so schlimm, denn etliche Beispiele  &lt;a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-7527.html" title="prominenter Uni-Deserteure"&gt;prominenter Uni-Deserteure&lt;/a&gt; von Bill Gates und Steve Jobs über Wim Wenders bis zu Günther Jauch zeigen ja, dass es vom Abbruch bis zum Durchbruch oft nicht weit ist und es durchaus ein Leben gibt ohne Uni und nach einem Studienversuch. Stimmt schon, aber für jeden einzelnen Studienabbrecher bedeutet die Entscheidung einen tiefen Einschnitt. Und auch für jede Hochschule ist die Erfolgsquote ihrer Studenten ein Indiz, was dort das Studium taugt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="spPhotoGallery" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;h4&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;FOTOSTRECKE&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;&lt;ul&gt;&lt;li class="spFirst"&gt;          &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50673.html" title="Fotostrecke zeigen..."&gt;          &lt;img alt="" border="0" height="120" src="http://www.spiegel.de/images/image-48676-thumbbiga-jhrb.jpg" title="" width="160" /&gt;         &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;          &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50673.html" title="Fotostrecke zeigen..."&gt;          &lt;img alt="" border="0" height="120" src="http://www.spiegel.de/images/image-48672-thumbbiga-wmnr.jpg" title="" width="160" /&gt;         &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;          &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50673.html" title="Fotostrecke zeigen..."&gt;          &lt;img alt="" border="0" height="120" src="http://www.spiegel.de/images/image-48659-thumbbiga-qlix.jpg" title="" width="160" /&gt;         &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br clear="all" /&gt;&lt;/span&gt;    &lt;br /&gt;&lt;div style="float: right;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;9&amp;nbsp;     Bilder&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50673.html" title="Fotostrecke zeigen..."&gt;    &lt;b&gt;Studienabbruch:&lt;/b&gt;    Der Druck im Kessel steigt&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;    &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br clear="all" /&gt;&lt;/span&gt;   &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Forscher wollten wissen: Was waren die Gründe, das Studium aufzugeben? Die Ergebnisse verglichen sie mit den Antworten aus dem Jahr 2000 - also einer Zeit, in der vom Bachelor- und Masterstudium nur in Amtsstuben gesprochen wurden, die Studenten aber noch weitgehend unbehelligt von Stress und Studiengebühren im alten System studieren konnten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Studienabbruch ist für Hochschulforscher ein ziemlich verzwicktes Thema, weil sich "echte" Abbrecher statistisch nicht simpel trennen lassen etwa von Studiengang- oder Studienort-Wechslern. Die Abbrecherquote fällt darum deutlich niedriger aus als die "Schwundquote", gemessen an jenen Studienanfängern, die aus den verschiedensten Gründen ihr zunächst angestrebtes Studienziel nicht erreichen. Zudem weisen die HIS-Experten stets darauf hin, dass eine Abbruch-Entscheidung nicht allein durch ein einziges Motiv bestimmt wird; in der Regel spielen mehrere Gründe zusammen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Überforderung lässt die meisten Abbrecher hinwerfen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dennoch sind die Veränderungen bei den wichtigsten Motiven auffällig. So hat sich die Quote der Überforderten unter den Abbrechern an deutschen Hochschulen zwischen dem Jahr 2000 und 2008 deutlich erhöht. Als Hauptgrund für einen Studienabbruch geben inzwischen 31 Prozent der Abbrecher Leistungsprobleme oder Prüfungsversagen an. Vor der Einführung der neuen Abschlüsse lag diese Quote nur bei 20 Prozent.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Stärkster Wandel: Im Jahr 2000 lautete der wichtigste Grund für einen Studienabbruch noch "berufliche Neuorientierung" (19 Prozent der Abbrecher), war also eher eine Frage der Neigung. 2008 lag diese Motivation abgeschlagen auf Rang sechs mit nur mehr zehn Prozent. Sowohl "mangelnde Studienmotivation" (18 Prozent) als auch Unzufriedenheit mit den Studienbedingungen (12 Prozent) wurden 2008 häufiger als Abbruch-Gründe genannt als acht Jahre zuvor.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Knapp ein Fünftel der Abbrecher im Jahr 2008 gab außerdem an, sich aus finanziellen Gründen vom Ziel Hochschulabschluss verabschieden zu müssen. Die Geldsorgen sind nach Leistungsproblemen der zweitwichtigste Hinderungsgrund, haben sich aber, anders als die Leistungssorgen, nur geringfügig verschärft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Im Bachelorstudium fällt die Entscheidung schneller&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Für Bachelor-Abbrecher sind Geldsorgen hingegen seltener ein Grund hinzuwerfen, einfach weil sie viel früher scheitern: Geben die Studenten der alten Studiengänge im Durchschnitt nach gut sieben Semestern auf, werfen Bachelor-Abbrecher schon nach etwas mehr als einem Jahr die Flinte ins Korn - was auch an Unterschieden zwischen den Fächern liegen könnte: Die Rechtswissenschaften etwa verzeichnen traditionell sehr hohe Durchfallquoten, Jura-Studenten scheitern oft erst ganz am Ende des Studium an den Examensprüfungen. Auf Bachelor aber studiert bisher kaum ein Jurist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Differenzen zwischen den akademischen Disziplinen sind groß. Wie schon  &lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,535262,00.html" title="frühere Untersuchungen"&gt;frühere Untersuchungen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; ergaben, hat der Bachelor den Geistes- und Sozialwissenschaften in punkto Abbrecherzahlen eher gut getan: Weit weniger Studenten scheitern an diesen Fächern, die sich früher durch große Freiheiten im Studium auszeichneten und heute vielfach als verschult kritisiert werden. "Für die Abbrecherquoten in Sprach-, Geistes- und Kulturwissenschaften war die Studienreform segensreich", sagte Studienautor Ulrich Heublein SPIEGEL ONLINE.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Besonders hart ist das Bachelor-Studium dagegen offenbar für Studenten der Natur- und Ingenieurwissenschaften. Am ärgsten trifft es die Studenten der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau, Mathematik, Physik und Chemie. Die Abbrecherquoten seien hier in den Bachelor-Studiengängen "anhaltend hoch" und viel höher als bei den Diplom-Studenten, so Heublein. Den Hochschulen sei es bisher kaum gelungen, daran etwas zu verbessern - ein Indiz für zu vollgestopfte Studiengänge.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;"Beleg, wie verkorkst die Bachelorstudiengänge sind"&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eine neue Gesamtquote der Abbrecher weisen die Wissenschaftler um Heublein für 2008 nicht aus. Sie wird nach wie vor mit 21 Prozent aus dem Jahr 2006 angegeben, damit schneidet Deutschland im Ländervergleich der OECD nicht schlecht ab. Der Wert könnte mit der Bachelor-Umstellung gestiegen sein - was eine Niederlage für die Bologna-Befürworter wäre, denn die Senkung der Abbrecherzahlen gehörte zu den Reformzielen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Präsident des Deutschen Studentenwerks, Rolf Dobischat, bekräftigte angesichts der hohen Abbrecherquote wegen finanzieller Probleme seine Forderung nach einer regelmäßigen Bafög-Erhöhung. "Die Studienfinanzierung ist neben der Überforderung noch immer einer der Knackpunkte, an dem Studierende scheitern. Umso wichtiger ist es, mit einer verlässlichen und ausreichenden staatlichen Studienfinanzierung gegenzusteuern", sagte er.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dass nur zwölf Prozent der Studienabbrecher durch schlechte Studienbedingungen aus dem Studium gedrängt werden, sei "insgesamt ein gutes Zeugnis" für das deutsche Hochschulsystem, sagte der parlamentarische Bildungsstaatssekretär Helge Braun (CDU). Wichtig sei, dass die Studenten besser auf ihr Studium vorbereitet würden und nicht mit falschen Erwartungen an die Hochschulen kämen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, nahm die HIS-Untersuchung zum Anlass, die neuen Studienabschlüsse erneut zu kritisieren: "Die Ergebnisse belegen, wie verkorkst die neuen Bachelorstudiengänge sind." Die Zahl an Abbrüchen aufgrund der gestiegenen Anforderungen und Belastungen sei hier deutlich höher als in den herkömmlichen Studiengängen. Mit den gestiegenen Belastungen gehe einher, dass die Studierenden weniger Möglichkeiten hätten, während des Studiums zu arbeiten, um sich finanzieren zu können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,671595,00.html, 12.01.2010,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;von Christoph Titz&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-387603891396121303?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/387603891396121303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/studienabbrecher-warum-es-studenten-aus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/387603891396121303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/387603891396121303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/studienabbrecher-warum-es-studenten-aus.html' title='Studienabbrecher: Warum es Studenten aus der Kurve trägt'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-7254728434878660180</id><published>2010-01-21T11:13:00.000+01:00</published><updated>2010-01-21T11:13:15.825+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Der Patientenwille ist kein Himmelreich</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Ein 78-jähriger Patient wird stationär aufgenommen, die Diagnose lautet: akute Verschlimmerung einer schweren chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Das ist eine unheilbare Entzündung, die Atemwegsverengungen und häufig auch eine Zerstörung der Lungenbläschen, ein sogenanntes Emphysem, zur Folge hat. Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe sind gestört, die Atemmuskulatur ist chronisch überlastet. Klinisch äußert sich die Erkrankung vor allem durch schwere Luftnot selbst bei geringer Belastung sowie häufige "Exazerbationen", das heißt Infekte mit zusätzlicher Verschlechterung des Gasaustauschs. Akute Exazerbationen im Endstadium der COPD führen nicht selten zum Tode.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Zunächst gelingt den Ärzten eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau. Der Patient ist wach, ansprechbar, aber trotz Sauerstoffgabe nicht belastungsfähig. Er weist darauf hin, dass er eine Patientenverfügung aufgesetzt habe. In dieser habe er für sich jedwede Lebensverlängerung durch Maschinen, insbesondere auch durch künstliche Beatmung oder andere intensivmedizinische Maßnahmen, ausdrücklich ausgeschlossen. Unterhalb dieser genannten Schwelle solle man dagegen alles Mögliche und Sinnvolle veranlassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;In einem unterscheidet sich dieser Patient von anderen: Er ist selbst Arzt. Seine Frau steht zu ihm und unterstützt seinen Willen. Entsprechend wird der Inhalt seiner Verfügung an standardisierter Stelle der Krankenakte notiert, so dass jeder diensthabende Arzt auch ohne nähere Kenntnis des Patienten dessen Handlungsvorgabe berücksichtigen kann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Die Behandlungsalternative&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Zwei Tage später verschlechtert sich der Zustand des Patienten. Dies führt aufgrund des ansteigenden Kohlendioxidgehalts im Blut zu einer mentalen Verlangsamung. Ob in einem solchen Zustand eine freie und informierte Willensbildung noch uneingeschränkt möglich ist, erscheint mir zumindest fraglich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Bei der Abendvisite wird mir der Patient in dem geschilderten Zustand vorgestellt. Eine nichtinvasive Beatmung scheint dringend angeraten. Das teilen wir dem Patienten auch mit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Im Unterschied zu einer invasiven Beatmung ist bei der nichtinvasiven Beatmung keine Intubation erforderlich. Die damit verbundenen Risiken entfallen also. Eine nichtinvasive Beatmung erfolgt vielmehr durch eine Mund-Nasen-Maske oder einen Helm. Sie führt vor allem zu einer Entlastung der Atemmuskulatur und zu einer Verbesserung der Sauerstoffsättigung im Blut. In der Zwischenzeit kann eine bronchialerweiternde, antimikrobielle und physiotherapeutische Behandlung durchgeführt werden. Eine Aufnahme auf der Intensivstation ist dazu nicht unbedingt notwendig, aber aus praktischen Gründen manchmal unumgänglich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Hätte der Patient dies in seiner Verfügung nicht ausgeschlossen, wäre auch eine invasive Beatmung möglich, die jedoch zu Komplikationen führen und am Ende eine dauerhafte invasive Heimbeatmung nötig machen könnte. Dies würde bei infauster, das heißt denkbar ungünstiger Prognose ein Sterben an der Beatmungsmaschine bedeuten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Die Erläuterung möglicher Folgen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Im Gespräch stellt sich heraus, dass der Patient die nichtinvasive Art der Beatmung gar nicht kennt. Nachdem wir ihn ausführlich aufgeklärt haben, will er trotzdem nicht zustimmen, obwohl seine Frau bei ihm ist und den Sachverhalt noch einmal erklärt. Probleme bereiten dem Patienten die möglichen Folgen. "Bedeutet der Beginn einer nichtinvasiven Beatmung, dass ich abhängig von der Beatmung werde?", will er wissen. "Dann will ich das nicht." Seine Fragen zeigen, dass ihm das Thema sehr wichtig ist: "Was geschieht auf der Intensivstation? Werde ich sie wieder verlassen? In welchem Zustand?"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Visite dauert insgesamt zwanzig Minuten. Ich weise darauf hin, dass die nichtinvasive Beatmung jederzeit auch abgebrochen werden kann und dass selbst im Falle einer Aufnahme auf der Intensivstation und eines komplikativen Verlaufs zu jeder Zeit die Möglichkeit der Unterlassung weiterer therapeutischer Maßnahmen besteht. Ich mache den Patienten außerdem darauf aufmerksam, dass ohne eine neue Kundgebung von seiner Seite in der kommenden Nacht sein niedergelegter Wille in Form der Patientenverfügung bindend sein wird. Dennoch: Der Kranke kann und will seine Entscheidung offenbar nicht revidieren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Er übersteht die Nacht, auch ohne die medizinisch eindeutig indizierte nichtinvasive Beatmung, in schlechtem, aber stabilem Zustand. Am nächsten Morgen mache ich im Rahmen der Visite erneut die Möglichkeiten deutlich, die sich ihm bieten, ohne damit etwas auszurichten. Der Besuch eines Seelsorgers wird angeboten, jedoch nicht erwünscht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Der Verlauf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Im Laufe des Nachmittags verschlechtert sich die Situation weiter. Jetzt aber wünscht der Patient doch eine nichtinvasive Beatmung. Wir leiten diese umgehend ein. In den folgenden drei Tagen bleibt die Situation kritisch, aber stabil, am vierten Tag kommt es zu einer Besserung. Die nichtinvasive Beatmung kann vom siebten Tag an auf die Nachtstunden beschränkt werden. Eine, wenn auch geringe, Mobilität wird wiederhergestellt, der Patient kann mit einiger Hilfe wieder selbständig zur Toilette gehen und mit dem Rollator einen halben Flur weit auf und ab wandern. Er wird in die Anschlussbehandlung verlegt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Der Patient setzt auch in der Folge keine neue Patientenverfügung auf. Es wird zwar deutlich, dass er sehr an seinem Leben hängt und große Ängste hinsichtlich des bevorstehenden Verlaufs seiner Erkrankung empfindet. Doch die Vorstellung einer Aufnahme auf der Intensivstation empfindet er weiterhin als so bedrohlich, dass er sie ausschließen möchte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Zur Fallgeschichte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Zu dieser Patientengeschichte möchte ich einige kritische Anmerkungen machen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Erstens&lt;/b&gt;: Der Wille des Patienten wurde zwar entsprechend der aktuellen Gesetzeslage uneingeschränkt akzeptiert. Der Patient war allerdings nicht angemessen informiert. Die in der Patientenverfügung niedergelegte Entscheidung wurde ohne Kenntnis der wichtigsten Zusammenhänge des natürlichen Verlaufs der Erkrankung, der therapeutischen und palliativmedizinischen Möglichkeiten sowie des jederzeit möglichen Therapieabbruchs gefällt. Dies scheint mir umso bedenklicher, als die Gesetzeslage in solchen Fällen nicht einmal eine Beratungspflicht vorsieht. Dieser Patient war selbst als ausgebildeter Arzt nicht im Stande, seine individuelle Situation medizinisch angemessen zu beurteilen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Zweitens&lt;/b&gt;: Der Wille des Patienten war aus meiner Sicht schon zum Zeitpunkt der erstmaligen Indikation zur nichtinvasiven Beatmung nicht mehr eindeutig zu bestimmen. Für eine medizinische Entscheidung musste stattdessen der aus dem Geist der Patientenverfügung hervorgehende mutmaßliche Wille zugrunde gelegt werden. Der Patient selbst war unschlüssig und ratlos. Medizinisch wäre in dieser Situation die sofortige Einleitung einer nichtinvasiven Beatmung sinnvoll gewesen. Rechtlich wäre das allerdings fragwürdig gewesen. Der weitere Verlauf zeigt immerhin, dass die ärztliche Entscheidung die richtige gewesen wäre. Wir hätten uns natürlich auch irren können, aber aus unserer Sicht hätte das für den Patienten keine große zusätzliche Belastung bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Drittens&lt;/b&gt;: Der Wille des Patienten scheint mir in solchen Fällen nur ein bedingt feststehender, in wesentlichen Punkten prozessualer Akt zu sein, in Antwort auf eine sehr konkrete individuelle Situation. Mir stellt sich deshalb die Frage, ob eine Gesetzgebung, die den Willen des Patienten als gegebenes Faktum absolut setzt, nicht alle Bemühungen unterläuft oder sogar delegitimiert, den eigentlichen Willen des Patienten im Prozess seiner Erkrankung zu erkunden, zu verstehen und zu beraten. Ich frage mich außerdem, ob eine solche Gesetzgebung nicht die bislang selbstverständliche ethische Verantwortung des Arztes für eine informierte Willensbildung des Patienten aufhebt, so dass er letztlich nur noch zum Exekutor zweifelhafter und von ihm möglicherweise ethisch nicht mehr mitgetragener Entscheidungen wird.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Gerade die ärztliche Beratung in komplexen Situationen am Ende einer chronischen Erkrankung ist ausgesprochen zeitintensiv. Sie kann auf Dauer nur geleistet werden, wenn sie als wesentliche Aufgabe ärztlichen Tuns verstanden, gelehrt und allgemein anerkannt wird. Eine Patientenverfügung sollte nicht als ein Dokument angesehen und behandelt werden, das ein Gespräch zwischen Patient und Arzt entbehrlich macht, sondern nur als Basis für die gegebenenfalls wiederholte Erkundung des Patientenwillens in der jeweiligen höchst konkreten medizinischen Situation dienen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Viertens&lt;/b&gt;: Der Patient hatte offensichtlich große Probleme, mit der Vorstellung von seinem Leiden und seinem Tod umzugehen. Vor allem schien ihn die Möglichkeit einer Behandlung auf der Intensivstation sowie einer dauerhaften künstlichen Beatmung ernsthaft zu belasten. Eine echte Willensfindung fiel ihm deshalb schwer. Er lehnte schließlich auch das Angebot eines seelsorgerlichen Gesprächs ab.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;In einer solchen Situation hat einzig noch der Arzt die Möglichkeit, mit dem Patienten ein Gespräch über Leiden und Tod zu führen. Dazu fehlt ihm aber sehr häufig die Zeit und nicht selten auch der Mut, seinen eigenen Standpunkt zu finden und zu vertreten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Der Fall zeigt insgesamt, wie schwierig es für Patient und Arzt werden kann, sich angesichts struktureller Zwänge im Krankenhausalltag und juristischer Schein-Eindeutigkeiten zu verständigen. Die freie Willensbildung des Patienten wird so nicht nur behindert, sie kann unter Umständen auch ganz und gar unmöglich werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Quelle: www.faz.net, 29.12.2009, von Santiago Ewig &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Prof. Dr. med. Santiago Ewig ist Chefarzt der Kliniken für Pneumologie und Infektiologie am Evangelischen Krankenhaus Herne sowie an der Augusta-Kranken-Anstalt Bochum.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-7254728434878660180?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/7254728434878660180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/der-patientenwille-ist-kein-himmelreich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/7254728434878660180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/7254728434878660180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/der-patientenwille-ist-kein-himmelreich.html' title='Der Patientenwille ist kein Himmelreich'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3342448536065827707</id><published>2010-01-12T09:47:00.004+01:00</published><updated>2010-01-21T10:25:59.223+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chirurgie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forschung'/><title type='text'>Frankfurter Neurochirurgie: Mit der Pinzette ins Gehirn des wachen Patienten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Das Schlimmste sei die Ungewissheit, hatte Anita Stiegler vorher gesagt. Nicht zu sehen, wogegen man kämpft. Nicht zu wissen, was danach kommt. Jetzt liegt sie auf dem Operationstisch, reglos, die Augen mit runden Wattekompressen bedeckt. Weil die Körperfunktionen durch die Narkose ausgeschaltet sind, würden sie sonst austrocknen. Frau Stiegler steht bevor, was sich für Laien unmöglich anhört. Ärzte nennen es „mit das Beste, was im Zusammenspiel medizinischer Disziplinen derzeit möglich ist“. Um einen Tumor zu entfernen, werden sie ihren Schädel öffnen. Dann werden sie die Patientin wecken, ihr Bilder zeigen und mit ihr sprechen. Und währenddessen wird der Chirurg das kranke Gewebe herauslösen - eine Gehirnoperation am wachen Patienten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Operationssaal der Neurochirurgie im Frankfurter Uniklinikum ist grün gekachelt, dicke Metalltüren öffnen sich auf Knopfdruck. Um den OP-Tisch herum stehen technische Apparate, aus einem führen Schläuche zum Arm von Anita Stiegler: Ein Schlafmittel und ein Schmerzmittel fließen in ihren Körper. Über ihrer Schläfe verläuft eine sterile Folie. Auf der einen Seite sieht man Augen, Mund und Nase, auf der anderen den Teil des Kopfes, an dem operiert werden soll.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Raum steht ein Dutzend Leute: Neurochirurgen, Anästhesisten, Neurologen, Schwestern, eine Linguistin, die später Sprachtests mit der 41 Jahre alten Patientin machen wird. Sie präparieren Geräte, kontrollieren Formulare, unterhalten sich. Ein Gastmediziner aus Ägypten betrachtet schweigend Röntgenbilder. Alle sind mit grünen Kitteln bekleidet, tragen OP-Hauben und einen Mundschutz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Der Operateur setzt keinen Schaden&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Patienten wie Anita Stiegler hätten viele Chirurgen früher gesagt, dass sie ihnen kaum helfen können. Dass sie vielleicht mehr Schaden als Gutes anrichten würden, wenn sie den Tumor entfernten. Das Gewebe wuchert in ihrem Gehirn neben dem motorischen Sprachzentrum. Würde man sie narkotisieren und anfangen zu operieren, könnte man das Hirnareal verletzen, ihre Sprachfähigkeit zerstören.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Genauso schwierig ist es, wenn Tumoren am sensorischen Sprachzentrum wuchern. Verletzt man die sensible Region, raubt man dem Patienten womöglich sein gesamtes Sprachverständnis. Er kann dann nicht mehr lesen und schreiben, er versteht die einfachsten Dinge nicht mehr. Der Operateur setzt keinen Schaden, lautet ein Grundsatz vieler Neurochirurgen. Weil weder Arzt noch Patient die psychischen Folgen absehen können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Assistenzärztin Agi Oszvald tritt an den Operationstisch. Dumpf brummt der Rasierapparat, dunkelblonde Haare fallen auf den grauen PVC-Boden, in weißen Furchen kommt die Kopfhaut der Patientin zum Vorschein. Mit einer blauen Linie markiert die Chirurgin die Stelle, an der der Schädel geöffnet werden soll.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Ein heller Fleck: der Tumor&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Kopf ist mit speziellen Halterungen eingespannt, damit die Patientin ihn nicht während der Operation plötzlich bewegt. Ein Gerät über dem Bett ortet die genaue Lage und gleicht die Daten mit den Kernspin-Aufnahmen ab. Wenn man mit einem Zeigeinstrument auf den Kopf deutet, erscheinen auf einem Monitor MRT-Bilder des Gehirns. Darin sieht man einen hellen Fleck: den Tumor. Neuronavigation nennen das die Ärzte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am Abend vor der Operation sitzt Anita Stiegler in einem Aufenthaltsraum der Klinik. Sie sieht nicht krank aus. Mittelgroß, kurzes blondes Haar, sportliche Figur: eine Frau, die man in einer Aerobic-Gruppe oder in einem Tennisclub treffen könnte. „Ich habe mich immer als sehr gesund eingeschätzt“, sagt sie. Ihr Mann, der neben ihr am Tisch sitzt, nickt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im vergangenen Sommer waren die beiden mit ihren drei Kindern im Frankreich-Urlaub. Anita Stiegler fuhr mit dem Rennrad los, die Sonne schien, es war sehr heiß, sie trat kräftig in die Pedale. Wie von selbst zog es ihr auf einmal den Kopf zur Seite. Sie versuchte sich zu wehren, aber die Augen wollten nur noch nach rechts sehen. Sie stieg ab und nahm einen kräftigen Schluck aus der Flasche. Kurz darauf ging es ihr wieder besser. Sie erzählte ihrem Mann von dem Erlebnis und betrachtete die Angelegenheit als abgehakt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Das Gerät schürft über den Knochen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Schnitt!“, ruft Assistenzärztin Oszvald in den Operationssaal. Mit einem Skalpell trennt sie die Kopfhaut auf und klappt sie zur Seite. Mit einem Plastikschlauch saugt eine Kollegin Blut und Spülflüssigkeit ab. Mit einem spachtelartigen Metall-Instrument schiebt Oszvald den Hautlappen beiseite, das Gerät schürft über den Knochen. Der Schädel liegt jetzt frei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wachoperationen sind möglich, weil das Gehirn nicht schmerzempfindlich ist. Auch früher schon wendeten Chirurgen sie vereinzelt an. In den vergangenen Jahren hat die Methode aber enorme Fortschritte gemacht, sie etabliert sich an immer mehr Kliniken. In Frankfurt werden ein bis zwei Patienten im Monat wach operiert. Anästhesisten können sie immer präziser aus der Narkose holen und wieder einschlafen lassen. So kann man ihre Sprachfähigkeit ständig überwachen, sich an funktionelle Areale herantasten. Diese Areale und der Tumor werden vorher mit immer exakteren Bildern aus dem Kernspintomographen verortet. Auch die Neurochirurgen haben ihre Techniken verfeinert. Operationen am Gehirn sind Millimeterarbeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die OP-Schwester reicht der Chirurgin einen Bohrer, etwas größer als beim Zahnarzt, mit blinkender, scharfkantiger Spitze. Am Rand der freigelegten Stelle setzt sie an, zieht die Augenbrauen zusammen, drückt mit beiden Händen. Ein kurzes Surren, ein Knacken, weiße Späne sammeln sich auf dem Knochen. Der Schädel ist durchbohrt. Die Schwester reicht Oszvald ein Gerät, an dessen Ende eine kleine Säge montiert ist. Die Chirurgin setzt in dem Loch an, die Säge kreischt. Entlang der blauen Linie bildet sich ein feiner Spalt, es riecht nach verbranntem Gewebe. Nach einigen Minuten ist der Schädel geöffnet, die OP-Schwester hält das handtellergroße Stück Knochen hoch. „Ihr könnt den Chef rufen“, sagt Oszvald. Eine OP-Schwester drückt den Knopf und geht durch die geöffnete Eisentür.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Nur merkwürdig stockende Laute&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein paar Wochen nach dem Frankreich-Urlaub setzte Anita Stieglers Sprache aus. Sie lief gerade durchs Haus, blitzartig kamen die Symptome wieder, den Kopf zog es zur Seite, die Augen gerieten außer Kontrolle. Dann konnte sie nicht mehr sprechen. Als sie es versuchte, kamen nur merkwürdig stockende Laute heraus. Stiegler setzte sich und gewann nach einiger Zeit die Kontrolle zurück. Wieder gab es für alles eine Erklärung: Stress und ein Problem mit der Halswirbelsäule. Als gelernte Physiotherapeutin reimte sie sich das zusammen. Das renke sich schon wieder ein, dachte sie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Operationssaal hat die Anästhesistin die Schlafmittelzufuhr abgestellt. Die Patientin soll jetzt langsam erwachen. Ihre Kopfhaut haben die Ärzte mit einer Spritze örtlich betäubt. Eine leichte Dosis Schmerzmittel fließt weiter in den Körper, der noch immer reglos auf dem Operationstisch liegt. Manche brauchen länger zum Aufwachen, andere sind schneller ansprechbar - wie morgens beim Aufstehen, sagen die Ärzte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Chef ist inzwischen im OP angekommen: Volker Seifert, Direktor der Neurochirurgie. Helfer schieben das Operationsmikroskop in die richtige Position. Das Gestell überragt den kleinen Chirurgen um mehrere Köpfe. Seifert hat sich auf den Hocker gesetzt, sieht durch das Gerät, dreht an Knöpfen, schiebt es etwas nach unten. Während der Operation wird er das Mikroskop nur noch mit einer Mundsteuerung bewegen. Die Hände braucht er zum Operieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;„Holen Sie mal ganz tief Luft“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Narkoseärztin beugt sich zur Patientin herunter, sieht ihr ins Gesicht. „Frau Stiegler, hallo, ganz ruhig, alles gut Frau Stiegler!“ - „Holen Sie mal ganz tief Luft.“ Die Frau bewegt die Mundwinkel, die Augen sind noch geschlossen. Eine Armlänge vom Gesicht entfernt hat die Linguistin ihren Laptop aufgebaut. Darauf sieht man das erste Bild: eine Gabel, einfach geformt, wie im Kinderbuch. „Hallo Frau Stiegler, alles ist gut.“ - „Hallo, können Sie schon die Augen öffnen?“ Die Lieder formen sich zu schmalen Schlitzen. Die Patientin stöhnt ganz leise. Eine Träne rollt über ihre Wange. Die Linguistin streichelt ihr über den Unterarm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Hinter der sterilen Folie ist das Mikroskop in der richtigen Position, das Operationsbesteck ist sortiert. „Licht an!“, ruft jemand. Ein anderer antwortet: „Licht ist an, Operationsvideo läuft!“ Auf einem Monitor sieht man, wie Seifert mit kleinen, exakten Schnitten die harte Hirnhaut auftrennt. Unter der dünnen Gewebeschicht erscheint die wulstige, weiße Gehirnmasse. Dicht unter der Oberfläche sitzt der Tumor. „Können wir schon anfangen zu stimulieren?“, Seifert sieht die Neurologin fragend an. Ein kurzer Blick auf einen Monitor, auf dem die Nervenbahnen überwacht werden: „Alles okay!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auf der anderen Seite der sterilen Decke spricht Frau Stiegler - leise, mit kratziger Stimme, aber verständlich. Sie muss sagen, was sie auf dem Laptop sieht. Bevor ein neues Bild erscheint, hebt Assistenzärztin Oszvald den Zeigefinger, Seifert tippt mit zwei Elektroden auf verschiedene Zonen der Hirnrinde. Dann spricht die Patientin ihren Satz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;„Das ist ein . . . eh . . . eh“&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zeigefinger. Tipp. „Das ist eine Gabel.“ Zeigefinger. Tipp. „Das ist ein Buch.“ Zeigefinger. Tipp. „Das ist ein . . . eh . . . eh.“ Die Patientin stockt. Auf dem Bild ist ein Kinderwagen zu sehen, aber das richtige Wort will nicht kommen. Seifert ist am Sprachzentrum angelangt. Auf die Stelle des Gehirns, die er eben noch mit den Elektroden berührt hat, legt der Chirurg einen Papierzettel von der Größe eines kleinen Fingernagels. Die Ärzte nennen das „mapping“, damit finden sie sich zurecht in den Windungen des menschlichen Bewusstseins.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dann muss die Patientin verschiedene Tätigkeiten erkennen: „Der Mann trinkt ein Bier. Der Mann hackt Holz. Die Frau, mäh . . . äh . . . mäht den Rasen.“ Wieder ein Sprachproblem, das nächste Zettelchen wird plaziert. Nach einigen Minuten sind alle problematischen Stellen gekennzeichnet. Seifert kann mit der Operation beginnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ihren endgültigen gesundheitlichen Absturz erlebte Anita Stiegler Anfang Oktober. Zur Entspannung war sie gerade Laufen gewesen, jetzt saß sie in ihrem Atelier, eine Freundin war bei ihr. Sie nahm den Pinsel in die Hand - und verlor plötzlich vollständig die Kontrolle. Sie fiel zu Boden, krampfte sich zusammen, zuckte, ein epileptischer Anfall durchfuhr ihren Körper. Nach einem weiteren Anfall fand sie sich Stunden später in einem Darmstädter Krankenhaus, geschockt und durcheinander. Der Befund der Kernspintomographie war eindeutig. Anita Stiegler musste die Diagnose „Hirntumor“ akzeptieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Millimeter für Millimeter ins Hirngewebe&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Tests im OP sind vorüber, aber die Patientin muss weiterreden. Für sie ist das Schwerstarbeit, aber es sei während der Operation die ideale Überwachung, sagt Seifert. Wer sich unterhalten kann, dessen Sprachzentrum ist intakt. „Also Frau Stiegler“, sagt Agi Oszvald, während sich der Chirurg mit seinen Mikroinstrumenten Millimeter für Millimeter ins Hirngewebe zum Tumor vorarbeitet, „wie war das denn beim Geburtstag ihres Sohnes am Samstag?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Schön war's. Wir haben eine Schnitzeljagd für die Kinder gemacht.“ - „Mit Schatzkarte und so?“ - „Nee, eine Schatzkarte hatten wir nicht dabei.“ Seifert tastet sich mit einer bipolaren Pinzette vor. Erfahrene Chirurgen können gut zwischen dem gräulichen Tumorgewebe und der gesunden weißen Hirnmasse unterscheiden. Die Masse ist weich, theoretisch könnte man sie mit den bloßen Fingern verdrängen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Lingustin übernimmt das Gespräch mit der Patientin. „Sie haben doch auch zwei Töchter, sind die auch so sportlich wie Sie?“ - „Meine Große macht Triathlon.“ - „Aha, Triathlon, interessant, ganz schön anstrengend.“ Die beiden reden über Sport, Berufe, Haustiere. Wo haben Sie Ihren Mann kennengelernt? Wie oft gehen Sie mit den Hunden spazieren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Nach mehr als zwei Stunden kein Smalltalk mehr&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit der Pinzette und einem Ultraschallzertrümmerer löst Seifert mehr und mehr von dem gräulichen Gewebe heraus. Auf dem Monitor erkennt man eine mehrere Zentimeter tiefe Mulde in der Gehirnmasse. Oszvald saugt das Blut und kleine Tumorteile mit dem Schlauch ab, die großen werden in einer Metallschale gesammelt. Alles läuft nach Plan. Die Patienten seien sehr motiviert bei Wachoperationen, sagt der Chirurg. Weil sie merkten, dass sich die vielen Leute nur um sie kümmern und weil sie wüssten, dass sie selbst zum Gelingen beitragen können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nach mehr als zwei Stunden hat es Anita Stiegler schließlich geschafft. Kein Smalltalk, keine Tests mehr, sie darf wieder einschlafen, die Narkosezufuhr wird hochgefahren. Seifert wirkt zufrieden. „Nach dem intraoperativen Befund zu urteilen, haben wir alles entfernen können“, sagt er. Die Prognose für die Patientin sei jetzt ausgesprochen gut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Chance auf ein zweites Leben&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zwei Wochen später sitzt Anita Stiegler im Foyer der neurochirurgischen Klinik und sagt: „Ja, ja, der Kinderwagen . . .“ Sie weiß noch genau, wann ihr während der Operation die Sprache wegblieb, erinnert sich an die Bilder, die Gespräche. Sie ist noch etwas bleich im Gesicht, aber die Kernspintomographie hat ergeben, dass der Chirurg das kranke Gewebe vollständig entfernt hat. Der Tumor war noch gutartig. Um zu verhindern, dass sich neue, bösartige Zellen bilden, wird sie in den nächsten Monaten Medikamente nehmen müssen. „Wir wollen noch mal ordentlich hinterherschießen“, sagt sie und sieht ihren Mann an, der neben ihr auf der Bank sitzt. Sie wolle sich sicher sein, alles getan zu haben, auch wenn die Ungewissheit bleibt. Die beiden haben sich das „Antikrebsbuch“ gekauft. Ein französischer Arzt beschreibt darin, wie wichtig positives Denken sei. Also sprechen sie nun davon, sich mehr Zeit nehmen zu wollen, füreinander und für die Familie. Die Krankheit, die komplizierte Operation, das soll doch einen Sinn gehabt haben, sagt Anita Stiegler. „Für mich und meinen Körper ist das jetzt die Chance auf ein zweites Leben.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: www.faz.net, 15.12.0, eine Reportage von Til Huber &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3342448536065827707?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3342448536065827707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/frankfurter-neurochirurgie-mit-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3342448536065827707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3342448536065827707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/frankfurter-neurochirurgie-mit-der.html' title='Frankfurter Neurochirurgie: Mit der Pinzette ins Gehirn des wachen Patienten'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-125092446607891318</id><published>2010-01-12T09:38:00.001+01:00</published><updated>2010-01-12T09:38:47.511+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forschung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft'/><title type='text'>Die Frage des Jahres 2010 - Wie hat das Internet Ihr Denken verändert?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;An diesem Freitag veröffentlicht der amerikanische Literaturagent John Brockman &lt;a class="blau-underline" href="http://www.edge.org/questioncenter.html" target="_blank"&gt;die Frage des Jahres 2010&lt;/a&gt;: Wie verändern Internet und vernetzte Computer die Art, wie wir denken? Im Kern der Diskussion steckt die Frage des Wissenschaftshistorikers George Dyson: „Sind der Preis für Maschinen, die denken, Menschen, die es nicht mehr tun?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Brockman, der einige der wichtigsten Wissenschaftler der Gegenwart zu seinen Autoren zählt, umkreist diese Vision auf &lt;a class="blau-underline" href="http://www.edge.org/" target="_blank"&gt;Edge.org&lt;/a&gt; mit hunderteinundzwanzig Antworten. Wir drucken die interessantesten in diesem Feuilleton. Anders als in Deutschland, wo die Debatte über das Informationszeitalter noch immer ein von Interessen geprägtes Palaver über Medien ist, zielt die Edge-Debatte in die Tiefe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Wer plant was, wo, mit welchen Mitteln?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Gerade wenn man die digitale Revolution ernst nimmt, muss man die Frage stellen, wie sehr die industrialisierte Kommunikation des einundzwanzigsten Jahrhunderts unser Denken verändern wird. Der Computerpionier Daniel Hillis beschreibt, wie selbst ein so simpler Vorgang wie die Programmierung der Uhrzeit über vernetzte Computer heute von vielen Programmierern kaum noch verstanden wird. Und er folgert, mit Blick auf Klimawandel und Finanzkrise: „Unsere Maschinen sind Verkörperungen unserer Vernunft, und wir haben ihnen eine Vielzahl unserer Entscheidungen übertragen. In diesem Prozess haben wir eine Welt geschaffen, die jenseits unseres Verstehens liegt. Fachleute diskutieren nicht mehr über Daten, sondern darüber, was die Computer aufgrund der Daten vorhersagen.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Neurobiologische Auswirkungen permanenten Multitaskings führen, wie Nicholas Carr schreibt, zu Auslagerungen, zu immer größerer Abhängigkeit von den Rechnern. Was, wenn die Entscheidungsträger nicht mehr nur Entscheidungen über Kredite und Budgets von Rechnern abhängig machen, sondern auch solche über Lebensläufe? Das Profiling wird, nach den jüngsten Vorkommnissen in Amerika, zu einem noch wichtigeren Mittel webgestützter „Pre-crime“-Analytik: Wer plant was, wo, mit welchen Mitteln? Doch was mit Terroristen funktioniert, funktioniert auch, wie ein Blick auf &lt;a class="blau-underline" href="http://www.cataphora.com/" target="_blank"&gt;Cataphora.com&lt;/a&gt; zeigt, in Unternehmen und an Arbeitsplätzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Längst von der Wirklichkeit überholt&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Einige der von Brockman befragten Autoren finden nicht, dass das Netz ihr Denken verändert. Andere sehen das anders. Keiner, auch keiner der Skeptiker, sehnt sich in eine Zeit vor dem Internet zurück. Aber viele machen deutlich, dass das, was wir als User erleben, in der Tat nur ein „Surfen“ ist, eine Bewegung auf der Oberfläche. Die deutsche Internet-Debatte ist auf dem Stand der neunziger Jahre. Eine digitale Avantgarde von eigenen Gnaden, die entscheiden möchte, wer dazugehört, tut so, als wäre Kommunikation im Netz nicht kinderleicht und als genügte es in einer Zeit, da selbst „Die Grauen“ im Netz unterwegs sind, einen Blog zu besitzen, um sich als Kenner auszuweisen. Das ist verständlich, weil es Politik- und Verlagsberatung verkauft, aber als angeblich progressive Haltung ist es längst von der Wirklichkeit überholt. Brockmans Jahresfrage setzt den Akkord für Fragen, die über das Dafür oder Dagegen weit hinausgehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: www.faz.net, 10.01.2010; (Sämtliche Texte wurden aus dem Englischen übersetzt von Michael Adrian.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-125092446607891318?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/125092446607891318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/die-frage-des-jahres-2010-wie-hat-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/125092446607891318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/125092446607891318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/die-frage-des-jahres-2010-wie-hat-das.html' title='Die Frage des Jahres 2010 - Wie hat das Internet Ihr Denken verändert?'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-1501152223784083889</id><published>2010-01-12T09:34:00.000+01:00</published><updated>2010-01-12T09:34:43.957+01:00</updated><title type='text'>Neujahr!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch wenn etwas verspätet...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Das AIXTRA Skillslab wünscht euch allen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt; ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2010!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-1501152223784083889?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/1501152223784083889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/neujahr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/1501152223784083889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/1501152223784083889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2010/01/neujahr.html' title='Neujahr!'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-790722263222559091</id><published>2009-12-16T12:57:00.003+01:00</published><updated>2009-12-16T12:59:34.057+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Erfolgreicher bvmd Bundeskongress in Jena - Ein Bericht</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am ersten Dezember-Wochenende kamen in der Universitätsstadt Jena mehr als 400 Medizinstudenten aus ganz Deutschland zusammen. Auf Einladung der Fachschaft Medizin diskutierten die angehenden Ärzte auf dem &lt;a href="http://www.youtube.com/user/JenaTV#p/u/4/hfrKpOBL3fc"&gt;Bundeskongress der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://bvmd.de/"&gt;bvmd&lt;/a&gt;) über das interessante Thema "Patienten in der Glaubenskrise - Vom Vertrauensverlust in die Mediziner".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. med Giovanni Maio&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit Spannung wurde dabei von vielen Kongressteilnehmern der Eröffnungsvortrag von Prof. Giovanni Maio erwartet. In einem vollbesetzten Hörsaal bot Prof. Maio, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Albert-Ludwigs-Universtität Freiburg, viele interessante Aspekte für ein gutes Verhältnis zwischen Arzt und Patient. In seinem Vortrag erläuterte Prof. Maio sehr aufschlussreich, wie sehr sich Medizin und Ökonomie in der aktuellen Zeit vermischen. Für das ethische, ärztliche Handeln stellen sich für den Arzt zunehmend mehr Grenzen auf. Das Publikum war von dem Vortrag sichtlich imponiert und zollte Prof. Maio für seine Anregungen und Eindrücke viel Applaus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Workshops, Vorträge, Diskussionen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Insgesamt erwartete die Kongressteilnehmer in Jena eine gute Mischung aus mehr als 40 Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden. In drei Blöcken wurden sowohl Samstag, als auch Sonntag verschiedene Themenbereiche der ärztlichen Tätigkeit behandelt. Abgerundet wurde der Kongress durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, dass den Teilnehmern gute Möglichkeiten bot, sich gegenseitig und natürlich auch das weihnachtliche Jena kennen zu lernen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: http://www.thieme.de/viamedici/aktuelles/artikel/bvmd2.html#anker1, 16.12.09, Autor: Dr. Christian Fleischhauer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-790722263222559091?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/790722263222559091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/erfolgreicher-bvmd-bundeskongress-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/790722263222559091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/790722263222559091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/erfolgreicher-bvmd-bundeskongress-in.html' title='Erfolgreicher bvmd Bundeskongress in Jena - Ein Bericht'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-5787003249251279435</id><published>2009-12-15T13:04:00.000+01:00</published><updated>2009-12-15T13:04:51.658+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Serie: Zustand kritisch (3) Abwärts für die Schwächsten</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn dereinst Medizinhistoriker die Budgetierung im deutschen Gesundheitswesen erforschen, trägt Rainer van Elten wahrscheinlich einen erheblichen Part für die "Geschichtsschreibung von unten" bei. Der Landarzt aus Lügde, einem kleinen Ort in Westfalen-Lippe, verfügt über ein einzigartiges Paket von Dokumenten. Er hat über 150 Organisationen, Einrichtungen für Behinderte und Selbsthilfegruppen, aber auch politische Vertreter und Eltern von behinderten Kindern um Stellungnahmen darüber gebeten, wie sich die Budgetierung von Heil- und Arzneimitteln auf die Versorgung der Patienten auswirkt. Die Antworten bezeugen ein breites Spektrum von Sparmaßnahmen, die sich nicht als solche zu erkennen geben wollen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Rainer van Elten sah sich wie so mancher niedergelassene Arzt mit existenzgefährdenden Regressforderungen konfrontiert, die ihn deshalb bedrohten, weil er zum Beispiel zahlreichen Patienten, darunter schwerbehinderten Kindern, in einem Umfang Krankengymnastik verschrieben hat, der eigentlich medizinisch angemessen ist - inzwischen jedoch als großzügig bezeichnet werden muss. Hinter derartigen Regressforderungen an Ärzte verbirgt sich ein politischer Kunstgriff zur Begrenzung der Gesundheitskosten. Ein niedergelassener Arzt erhält ein Gesamtbudget an Geld, innerhalb dessen er verschreiben darf - etwa Medikamente, Physiotherapie oder Logopädie. Die Summe, für die er seinen Patienten jenseits dieser Grenze Verordnungen verschreibt, muss er später im Rahmen von Regressverfahren selbst bezahlen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Bundesweit insgesamt fast zehn Prozent weniger Verordnungen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Budget errechnet sich nach vielen Kriterien. So bekommt ein Frauenarzt ein anderes als ein Neurologe oder Hausarzt. Zudem wird ein Durchschnitt innerhalb einer Region gebildet. In einem Dorf in Südbayern hat ein Allgemeinarzt deshalb eine andere Verschreibungssumme zur Verfügung als in Berlin. Will er nicht nach Feststellung der Durchschnittswerte seiner Fachrichtung mit Regressforderungen konfrontiert werden, hält er sich tunlichst innerhalb seines ungefähr vorhersehbaren Budgets. So kann es geschehen, dass vorausschauend ängstliche Ärzte einer Region sich gemeinsam "nach unten" sparen: Je mehr sie fürchten, in Regress genommen zu werden, desto weniger verschreiben sie. Desto geringer wird damit der Durchschnitt der verschriebenen Leistungen in dieser Region und desto höher wiederum die Wahrscheinlichkeit, diesen Mittelwert zu überschreiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In Westfalen-Lippe, das belegen jüngste Daten des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen, sind die Ärzte beim Verschreiben besonders zurückhaltend: In Deutschland wurde im ersten Quartal dieses Jahres ohnehin schon deutlich an den Heilmitteln gespart, von denen die Krankengymnastik den Löwenanteil stellt. Insgesamt wurde bundesweit 9,2 Prozent weniger verordnet als im Vorjahr. In Westfalen-Lippe lag der Spareffekt sogar noch 31 Prozent unter dem erniedrigten bundesdeutschen Mittelwert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Engpässe auf dem Land&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein Arzt kann zwar vor den Prüfgremien geltend machen, er betreue überdurchschnittlich viele Patienten, die aufgrund besonderer Diagnosen von der Budgetierung ausgenommen sind. Das verbirgt sich hinter dem Begriff der Praxisbesonderheiten. Weshalb ein niedergelassener Arzt, der etwa außergewöhnlich viele Krebspatienten behandelt, anders verschreiben darf als einer, der dies nicht tut. Aber der Nachweis von Praxisbesonderheiten ist nicht immer einfach. Landärzte stehen mit einem Bein fast immer im Regress, denn ihre Patientenklientel schlägt oft anders zu Buche als etwa bei einem Hausarzt in der Stadt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Landarzt verschreibt der alten Patientin nämlich auch teure Augentropfen, damit sie nicht das Rezept beim 40 Kilometer entfernt niedergelassenen Augenarzt holen muss. Ebenso belasten teure Psychopharmaka das Budget, die nach der Klinikentlassung verordnet wurden und deren Umsetzen ohne den zuständigen Psychiater schwerfällt. Der vergibt dort aber erst in drei Monaten den nächsten Termin, ein Ausweichen gibt es auf dem Land oft nicht. Wenn dann noch der Patient nach einem Schlaganfall und ein behindertes Kind auf Dauer Krankengymnastik benötigen, ist der Rahmen schnell gesprengt. Soll ein Arzt dann wählen, wem er was zugutekommen lässt? Rechtlich betrachtet darf er keine Abstriche am medizinisch Notwendigen machen, die Praxis spricht dem Hohn.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Gesundheitslotterie&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In der Stadt erhalten Patienten aufgrund höherer Arztdichte beim Facharzt eher einen Termin, die Facharztverordnungen entlasten zudem das Budget der Basisärzte. Manche Kassenärztlichen Vereinigungen behandeln daher inzwischen Landärzte gesondert. Das lässt erkennen, dass es fast einer Lotterie gleichkommt, ob man ein Rezept für Krankengymnastik erhält, je nachdem eben, auf welchen Arzt in welcher Region mit welchem Budget und welcher Einstellung man trifft. Ebendies bezeugt das Konvolut an Briefen, das bei van Elten eingegangen ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vertreter zahlreicher Behindertenverbände und betroffene Eltern behinderter Kinder bestätigen darin, dass es immer schwieriger wird, die notwendigen Rezepte zu erhalten. Viele Behinderte benötigen indes dauerhaft Krankengymnastik, sollen Verschlimmerungen vermieden werden. Beim Morbus Down ist die Muskulatur krankheitsbedingt schwach und muss fachgerecht gestärkt werden. Kinder im Wachkoma, zum Beispiel nach Ertrinkungsunfällen oder nach Geburtskomplikationen, neigen zur Spastik. Die Muskeln und Sehnen verkürzen sich immer mehr, so dass dauerhaften Kontrakturen oder Versteifungen an den Gelenken vorgebeugt werden muss. Sonst können sie nur durch Operationen behoben werden. Je nach Schweregrad benötigen diese Kinder mitunter täglich oder vielleicht einmal in der Woche eine Behandlung, um überhaupt den Status quo an Beweglichkeit halten zu können. Schon beobachtet man, dass Patienten, die etwa an der Huntington-Chorea, einer schwerwiegenden neurologischen Erbkrankheit leiden, aufgrund unzureichender Therapie bereits früh Schluckbeschwerden entwickeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Das bittere Ende noch nicht erreicht&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In der Stadt behelfen sich die Eltern mit "Ärztehopping". Auch auf dem Land fahren manche viele Kilometer und betteln mal hier, mal da um ein Rezept. Im Bericht eines Vaters wird selbst die Zusage einer Krankenkasse, man wolle alle notwendige Krankengymnastik für die behinderte Tochter bezahlen, zur Leerformel. Denn wo sich kein Arzt findet, der das Rezept dafür ausstellt, fallen Kosten gar nicht erst an. Viele Eltern, auch dies erfährt man aus dem Briefwechsel, helfen ihren behinderten Kindern, indem sie selbst in die Tasche greifen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Alle Vertreter von Behindertengruppen bestätigen, dass so gerade die in jeder Hinsicht geschwächten und psychosozial hoch belasteten Familien nur noch mehr belastet werden, auch finanziell. Die Mütter mussten oft ihre berufliche Tätigkeit aufgeben, die Ehe ist gefährdet, weitere Geschwisterkinder fordern ihren Tribut. Unter diesen Umständen sind die wenigsten in der Lage, sich auf einen zermürbenden bürokratischen Kleinkrieg einzulassen. Denn - und hier erkennt man die politische Tarnkappe - kein Arzt dürfte ihnen allein mit Hinweis auf ein ausgeschöpftes Budget das Rezept verweigern. Das macht soeben das Juristenteam um Gerhard Dannecker von der Universität Heidelberg im "Deutschen Ärzteblatt" (Bd. 106, S. 1686) noch einmal unmissverständlich klar.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sogar Schadensersatzforderungen könnten die Patienten geltend machen. Deshalb versteht man die Schlussfolgerung der Juristen, dass die Budgetierung ein überaus elegantes Mittel zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen darstellt: Man umgeht das Eingeständnis, dass gespart werden soll, und lastet die Rationierung den Ärzten an. Und deshalb ist das bittere Ende der mit der Budgetierung eingeleiteten Entwicklung noch lange nicht erreicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: www.faz.net, 23.11.09, von Martina Lenzen-Schulte &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-5787003249251279435?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/5787003249251279435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/serie-zustand-kritisch-3-abwarts-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5787003249251279435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5787003249251279435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/serie-zustand-kritisch-3-abwarts-fur.html' title='Serie: Zustand kritisch (3) Abwärts für die Schwächsten'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-5680033315982770784</id><published>2009-12-09T12:25:00.000+01:00</published><updated>2009-12-09T12:25:16.291+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Studie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forschung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft'/><title type='text'>US-Behörden geben embryonale Stammzellen zur Forschung frei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Washington –&amp;nbsp; In den USA sind neue embryonale Stammzell-Linien für die staatliche unterstützte Forschung freigegeben worden. Die Behörden teilten am Mittwoch mit, dass sie die Nutzung von 13 Linien menschlicher embryonaler Stammzellen erlaubt hätten. Es war die erste derartige Freigabe, seit US-Präsident Barack Obama den restriktiven Kurs seines Vorgängers George W. Bush in der Stammzellenforschung revidiert hatte.&lt;br /&gt;Unter Bush gab es staatliche Gelder nur für die wissenschaftliche Arbeit an solchen menschlichen embryonalen Stammzell-Linien, die vor August 2001 gewonnen worden waren. Obama erlaubte dann nach seinem Amtsantritt die staatliche Förderung der Arbeit auch an neu gewonnenen Stammzell-Linien.&lt;br /&gt;Zu einer Stammzell-Linie zählen alle in vitro gezüchteten Zellen, die sich auf denselben Ursprung zurückführen lassen. Die Vermehrung von Stammzellen in Labors hat den Vorteil, dass Experimente zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten an identischem Erbmaterial vorgenommen werden können. Die Nutzung embryonaler Stammzellen ist ethisch stark umstritten, weil dazu Zellen aus Embryonen entnommen werden, die künstlich erzeugt wurden, dann aber keiner Frau eingepflanzt wurden.&lt;br /&gt;Die embryonalen Stammzellen seien nach „einem ethisch erprobten Verfahren“ gewonnen worden, erklärte der Direktor der US-Gesundheitsforschungsinstitute NIH, Francis Collins. Es werde daran gearbeitet, das Angebot an embryonalen Stammzellen noch zu vergrößern.&lt;br /&gt;Obama hatte den Kurswechsel am 9. März bekanntgegeben. Mediziner setzen große Hoffnungen in die Stammzellen, weil sie theoretisch Ersatz für jede Art von Körperteilen von Herz und Leber über Haut und Augen bis zu Gehirn oder Nervenzellen bilden können.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: © afp/aerzteblatt.de, 3.12.09&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-5680033315982770784?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/5680033315982770784/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/us-behorden-geben-embryonale.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5680033315982770784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5680033315982770784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/us-behorden-geben-embryonale.html' title='US-Behörden geben embryonale Stammzellen zur Forschung frei'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3829790758814447360</id><published>2009-12-02T16:03:00.001+01:00</published><updated>2009-12-02T16:03:44.946+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Wann dürfen wir sterben?</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Im Gespräch: Medizinprofessor Borasio&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben eine Menge gemeinsam - nämlich dass beide nach einem physiologischen Programm ablaufen, das man nach Möglichkeit nicht stören sollte. So der Münchner Medizinprofessor Gian Domenico Borasio. Bei ihm, im Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin des Klinikums der Universität München, setzen Ärzte, Pfleger und Seelsorger alles daran, dass Schwerkranke nicht nur friedlich sterben, sondern bis zuletzt beschwerdefrei leben können. 2009 hat Borasio einen wichtigen Erfolg errungen: Sein Fach ist in die Studienordnung der Medizin aufgenommen worden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Die meisten Menschen wünschen sich einen schnellen Tod: Ich lege mich abends ins Bett und wache morgens nicht mehr auf.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das ist eher selten - es trifft nur auf fünf Prozent der Bevölkerung zu. Unterschiedlich wie wir Menschen sind auch unsere Todesarten. Im Großen und Ganzen stirbt ein Mensch, wie er gelebt hat: Wer immer eine Kämpfernatur war, wird auch kämpfen bis zum Ende. Der Tod ist etwas sehr Individuelles.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Ist das ein Unterschied zu früher?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nein, grundsätzlich nicht. Anders als früher sterben aber heute die meisten Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Früher haben alte Menschen zu Hause in ihrer letzten Lebensphase immer weniger gegessen und immer weniger getrunken. Dann haben sie sich ins Bett gelegt und sind wie eine Kerze langsam ausgegangen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Wenn ein alter Mensch friedlich einschlief, hieß es, er sei eines natürlichen Todes gestorben. Ist diese Art zu sterben abgeschafft?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie ist zumindest etwas in Vergessenheit geraten. Die Medizin hat in letzter Zeit begonnen, sich wieder für das Sterben zu interessieren, statt es nur bekämpfen zu wollen. Letztlich geht es hier um die Wiederentdeckung des natürlichen Todes. Um das, was ich das liebevolle Unterlassen am Lebensende nenne. Wozu manchmal mehr Mut gehört als zum Tun.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Kann die Medizin beim Sterben helfen?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Hilfreich ist es, die Parallele zwischen Geburt und Tod zu sehen. Beide sind physiologische Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Diese natürlichen Prozesse laufen dann am besten ab, wenn sie von Ärzten möglichst wenig gestört werden. Was wir im Grunde brauchen, sind Hebammen für das Sterben. Wie bei der Geburt gibt es allerdings etliche Fälle, bei denen ärztliche Intervention notwendig ist, und einige wenige Fälle, die einer hochspezialisierten Palliativmedizin bedürfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Kann eine Patientenverfügung Ihrer Meinung nach helfen, Leiden und Siechtum durch lebensverlängernde Maßnahmen in der Terminalphase zu vermeiden? &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eine Patientenverfügung ist ein Kommunikationsmittel. Gleichzeitig sollte sie Ausdruck eines Dialogs zwischen allen Beteiligten sein. Ohne Dialog gibt es keine guten Entscheidungen. Die Überschrift der Debatte über Patientenverfügungen ist das Thema Angst: Angst der Patienten, dass mit ihnen etwas passiert, was sie nicht wollen. Angst der Angehörigen, eine Entscheidung treffen zu müssen, und drittens eine große Angst der Ärzte, sich juristisch in Gefahr zu begeben, wenn sie etwas unterlassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Die juristische Frage ist seit Juli geklärt: Patientenverfügungen sind jetzt bindend.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das ist richtig. Nur werden Patientenverfügungen heute leider überwiegend dazu verwendet, Behandlungsfehler am Ende des Lebens zu verhindern. Ein Beispiel: Wegen der Angst, Menschen könnten in der Sterbephase verdursten und ersticken, werden sie automatisch mit Flüssigkeit und Sauerstoff versorgt. Das ist nicht nur unnütz, sondern sogar schädlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Hilft Sauerstoff denn nicht gegen die Atemnot?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn Menschen sterben, wird die Atmung physiologisch flacher, das ist aber kein Zeichen von Atemnot. Sauerstoff, meist über eine Nasenbrille gegeben, geht durch den Mund wieder hinaus und trocknet die Schleimhäute aus - das verursacht Durst. Das Durstgefühl in der Sterbephase korreliert nämlich nur mit der Trockenheit der Mundschleimhäute und nicht mit der Menge an zugeführter Flüssigkeit. Die künstlich zugeführte Flüssigkeit kann nicht mehr ausgeschieden werden, weil die Niere im Lauf des Sterbeprozesses besonders früh ihre Funktion einstellt. So wandert die Flüssigkeit in die Lunge - was zu Atemnot führt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Sie beschreiben sehr häufig angewandte Methoden. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es sind plausibel klingende Maßnahmen, die auch flächendeckend in Deutschland angewandt werden. Sie bringen kreuzweise die Symptome erst richtig hervor, die sie eigentlich verhindern sollen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Und was ist mit jenen dementen Patienten, denen Magensonden zur künstlichen Ernährung gelegt werden?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bei weit fortgeschrittener Demenz ist eine künstliche Ernährung nicht angezeigt, denn sie bringt nur Nebenwirkungen, aber keinen Nutzen für die Patienten. Die Studien dazu sind mittlerweile über zehn Jahre alt, trotzdem werden pro Jahr in Deutschland mehr als 100 000 PEG-Sonden zur künstlichen Ernährung gelegt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Ihre Kollegen aus anderen Fachgebieten würden diese Behandlung kaum als Fehler bezeichnen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es gibt inzwischen Daten zu dieser Frage, und wenn ich diese Daten zeige, stimmen mir die Kollegen auch zu. Aber sie tun sich schwer. In der Nähe des Todes verhalten sich Menschen, auch Professionelle, oft irrational.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Irrationales Verhalten rührt meist aus Angst.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ja, Ärzte und Pfleger haben Angst, dass ihr Patienten verhungern und verdursten, obwohl die Datenlage eindeutig ist. Aber sie ist leider zu wenig bekannt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Immer wieder wird auch beklagt, dass Ärzte bei schmerzgeplagten Patienten nur sehr zögerlich morphiumhaltige Medikamente einsetzen. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Morphium ist ein gutes Beispiel dafür, wie hartnäckig sich Vorurteile halten, auch wenn sie längst wissenschaftlich widerlegt sind. Dass Morphin nicht nur Schmerzen, sondern auch die Atemnot hervorragend und gefahrlos bekämpft, belegen Studien seit dem Jahr 1993. Man muss es allerdings richtig anwenden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Nämlich wie?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Man beginnt mit einer niedrigen Dosis und steigert sie je nach der klinischen Wirkung. Wenn die Schmerzen oder die Atemnot ausreichend gelindert sind, ist die richtige Dosis erreicht. Damit kann man unmöglich einen Menschen umbringen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Sie sprechen gern von der Fürsorge für den Sterbenden - was ist darunter zu verstehen?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Selbstbestimmung des Patienten und Fürsorge für ihn stehen in einem dynamischen Spannungsverhältnis zueinander. Es gibt Patienten, die wollen alles wissen: Statistiken, Überlebenszeit, Therapien. Es gibt aber auch Patienten, die nicht einmal die Diagnose wissen wollen. Sie sagen zum Beispiel: ,Reden Sie mit meiner Tochter - Sie machen das schon richtig.' Die meisten Patienten verhalten sich irgendwo dazwischen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Wie soll der Arzt herausfinden, zu welcher Kategorie ein Patient zählt?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kommunikationstraining ist heute ein wichtiger Bestandteil des Medizinstudiums. Das unterscheidet die ärztliche Kunst von der Automechanik. Es kommt darauf an, dass der Arzt den Patienten dort abholen kann, wo er gerade steht. Und das kann sich im Verlauf einer Krankheit ändern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Ist diese Art von Einfühlungsvermögen im hektischen Klinikalltag überhaupt möglich?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Unmöglich ist es nicht, wenn man es als Priorität ansieht. Bei Aufklärungsgesprächen über schwere Erkrankungen liegt der Gesprächsanteil der Ärzte meist bei 80 bis 90 Prozent, und damit erfährt der Arzt zu wenig vom Patienten. Der ist übrigens am zufriedensten, wenn der Gesprächsanteil des Arztes bei 20 Prozent liegt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Wie lösen Sie diese Asymmetrie auf?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es hat sich bewährt, jedes aufklärende Gespräch mit der Frage einzuleiten: Was wissen Sie schon über Ihre Krankheit? Meist sind Patienten schlauer, als die Ärzte denken. Sie haben sich im Internet kundig gemacht oder schon mal in ihre Akte geblickt, denn bei einer schweren Erkrankung haben sie eine Reihe von Voruntersuchungen hinter sich. Wenn man erfährt, was die Kranken bereits wissen oder befürchten, kann man im Gespräch unbegründete Sorgen beschwichtigen und Fehlinformationen ausräumen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Wer Palliativmedizin hört, denkt automatisch an Schmerztherapie.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Gleichsetzung von Palliativmedizin und Schmerztherapie macht aus fachlicher Sicht keinen Sinn. Nur ein Sechstel der Palliativbetreuung ist Schmerztherapie. Und nur ein Viertel der Bevölkerung stirbt an Krebs, Trotzdem versuchen Anästhesisten und Onkologen überall in Deutschland, die Palliativmedizin als Bestandteil ihres jeweiligen Fachs zu definieren. Damit wird man aber den Bedürfnissen schwerstkranker und sterbender Menschen nicht gerecht. Palliativmedizin ist ein eigenständiges Fach mit dem breitesten Patientenspektrum der gesamten Medizin - nur vergleichbar mit der Allgemeinmedizin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Sie haben sich seit Jahren dafür eingesetzt, die Palliativmedizin zum Pflichtfach im Medizinstudium zu machen. Warum war das so schwierig?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das habe ich mich auch gefragt. Vielleicht, weil alle erstmal dafür waren und sich damit keiner so richtig profilieren konnte? Manchmal lohnt es sich durchaus, darauf aufmerksam zu machen, dass das Thema jeden betrifft. Vor den Abgeordneten des Rechtsausschusses im Bundestag habe ich im Frühjahr als Sachverständiger gesagt: ,Sie lassen es seit Jahrzehnten zu, dass 90 Prozent der deutschen Medizinstudenten Ärzte werden, ohne die geringste Ahnung von Sterbebegleitung zu haben. Damit nehmen Sie billigend in Kauf, an Ihrem Lebensende mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit an eben einen solchen Arzt zu geraten - das nenne ich selbstschädigendes Verhalten.' Da herrschte große Stille - und drei Monate später war das Gesetz verabschiedet. Die Universitäten haben Zeit bis 2012, das Pflichtfach einzurichten. Damit ist ein großer Schritt nach vorne getan. Die volle Wirkung wird sich allerdings erst in zehn, zwanzig Jahren zeigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Sind Palliativmediziner die besseren Ärzte?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nein, auf keinen Fall. Wir werden gern als die Händchenhalter, als die Gutmenschen unter den Medizinern abqualifiziert. Falsch: Die Palliativmedizin hat wie alle anderen Fachgebiete wissenschaftliche Arbeitsgrundlagen, genauso wie es in allen medizinischen Fachgebieten menschlich zugewandte Ärzte gibt. Wir bieten hoch spezialisierte Medizin am Lebensende, und wir haben ein Knowhow, das andere nicht haben, sonst brauchte es uns nicht geben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Wie gehen Sie selbst mit dem Gedanken an den Tod um?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es ist ein ständiger, aber kein unangenehmer Begleiter. In der Bibel steht: Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Die Arbeit in der Palliativmedizin ist in dieser Hinsicht ein großes Geschenk.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Und wie möchten Sie sterben?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So, dass meine Familie am wenigsten darunter leidet. Und wenn möglich im Frieden mit mir selber. Ein fernöstlicher Meister sagte einmal: Meine Religion besteht darin, mich auf meinem Totenbett nicht schämen zu müssen. Das würde ich mir wünschen. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;    &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: www.faz.net, 23.11.09, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Mit Gian Domenico Borasio  sprach Anna v. Münchhausen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3829790758814447360?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3829790758814447360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/wann-durfen-wir-sterben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3829790758814447360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3829790758814447360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/wann-durfen-wir-sterben.html' title='Wann dürfen wir sterben?'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8010909185405215606</id><published>2009-12-01T11:37:00.000+01:00</published><updated>2009-12-01T11:37:33.641+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Serie: Zustand kritisch (2) Vom Untergang der Unikliniken</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In den zum Mediengetöse stilisierten Konflikten um Bologna-Prozess oder Exzellenzinitiative und der nicht selten klammheimlichen Freude über die finanziellen Schwierigkeiten der so hoch gelobten, allerdings privat und über hohe Studiengebühren finanzierten amerikanischen Eliteuniversitäten wird heute konsequent der Abstieg der Universitätsmedizin übersehen - vielleicht der deutschen Medizin schlechthin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schleichendes Multiorganversagen lautet die Diagnose. Ihre Symptome sind ärztliche Berufs- und Leistungsflucht, Überadministration und Evalualitis mit untauglichen, oft landespolitisch gefärbten Kriterien, vielerorts gescheiterte Trennung von Klinik und Hochschulpflichten, die unternehmerische Radikalisierung des Klinikmanagements sowie die Unterfinanzierung insbesondere der ärztlichen Weiterbildung. Wer es noch nicht bemerkt hat: Medizinkosten, auch an Universitätsklinika, sind politisch höchst unerwünschte Lohnnebenkosten und die stille Rationierung der Medizin im Kuhhandel von Parteipolitik und Krankenkassen wohl besiegelte Sache.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am Anfang stand die politisch durchgesetzte Umstellung der Abrechnungen an den Krankenhäusern von Tagespflegesätzen auf sogenannte „Diagnosis-Related Groups“ (DRGs). Vereinfacht kann ein Krankenhaus der Krankenkasse nur eine Durchschnittsgebühr für eine bestimmte Diagnose- und Interventionskonstellation in Rechnung stellen. Dieses aus anderen Ländern zur Kostendämpfung importierte, durch Heerscharen von Bürokraten eingedeutschte System stellt primär nicht auf das ärztlich wie pflegerisch als notwendig Definierte ab, sondern auf die für gewisse Fälle näherungsweise berechneten Durchschnittskosten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Medizinisch richtig, finanziell nicht tragbar&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dies geschieht anhand einer Stichprobe von Krankenhäusern, den „Kalkulationskrankenhäusern“, an denen Universitätsklinika naturgemäß nur eine Minorität stellen. Das DRG-Konstrukt unterstellt zudem, dass jeder Patient auch wirklich das Notwendige erhält. Wie Eingeweihte wissen, eine politisch gepflegte Fata Morgana. Die „blutige Entlassung“ ist schon sprichwörtlich. Andererseits: Kaum jemand will offen definieren, was das Notwendige denn ist, insbesondere im Alter. Klar ist: Krankenhäuser senken ihre Kosten massiv, und zwar durch Erhöhung der Leistungsdichte, Einschränkung der Personalstärke sowie durch medizinische Unterbehandlung und Qualitätsreduktion. Endlose Dokumentationsbürokratie verleidet den Ärzten genuine Tätigkeiten, die Arbeitsbelastung ist teils unerträglich, das Niveau ärztlicher Weiterbildung und Motivation im steilen Sinkflug.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Besonders schlecht können Universitätsklinika im DRG-System mithalten. Sie bekommen zumeist einen wesentlich höheren Anteil medizinisch komplex erkrankter Patienten zugewiesen, pflegten bislang - unbeschadet der Vergütung seitens der Kassen - die Linie „jede Verdachtsdiagnose wird lege artis diagnostisch abgearbeitet und jede Erkrankung wird therapiert“ - was sich viele nichtuniversitäre Kliniken längst nicht mehr gestatten. Sie bekommen zudem Patienten, die andere Krankenhäuser abschieben, und sind mit in der Regel mehr als tausend Betten und logistisch, investiv und personell aufwendiger zu bewirtschaften. Am Morgen erst Herzschrittmacher oder Gefäßprothese, am Nachmittag dann die Augenoperation, wegen der der Patient eigentlich eingewiesen wurde. Medizinisch richtig ist es, aber finanziell kann so etwas im DRG-System nicht gutgehen. Das angeblich lernende DRG-System hat eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Exzellenz sieht anders aus&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Universitätsklinika tragen zudem ein Gros der - ansonsten nicht finanzierten - ärztlichen Weiterbildung: 50 bis 70 Prozent ihrer Ärzte sind noch nicht Facharzt. Und niemand zahlt auch für die ärztliche Ausbildung in der Spitze, etwa zum Herz-, Lungen- oder Lebertransplanteur, und für die der Ärzte angrenzenden Fächer. Universitätsklinika sind also wie Sportler, die um den Gesundheitskuchen an DRGs mit einem Klotz am Bein um die Wette laufen müssen. Sie haben zudem nominell ihre Hauptaufgabe in Forschung und studentischer Lehre und erhalten dafür von den jeweiligen Bundesländern einen Zuführungsbetrag, der entsprechende Kosten decken soll. „Erlöse“ - nicht Gewinne - aus Krankenversorgung und Zuführungsbetrag bilden dann zusammen das Budget eines Universitätsklinikums. Da die Krankenversorgung, insbesondere die ambulante, wie die Weiterbildung unterfinanziert sind, wird sie in der Regel aus Forschungsmitteln mit finanziert. Umgekehrt: Studiengebühren in vernünftiger Höhe sind politisch out. Für alle Beteiligten also ein unwürdiges Nullsummenspiel.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;An dieser Stelle setzen nun übliche, aber keineswegs zielführende Reflexe von Politik und Klinikvorständen ein. Es wird beständig evaluiert, oft nach fragwürdigen Kriterien. Unbeschadet der generellen Frage, ob Forschung quantitativ überhaupt sinnvoll messbar ist, werden Impact-Faktoren oder Zitationen wissenschaftlicher Publikation summiert, vor allem aber Euros eingeworbener Drittmittel. Beim pauschalen Aufsummieren zählt nicht, ob ein Universitätsklinikum groß oder klein ist und dementsprechend viel oder wenig Professoren und Personal hat. Im Zweifel wird, wenn Sondermittel verteilt werden, eher geschaut, welche Stadt die meisten Arbeitslosen hat - siehe Nokia und Opel. Exzellenz sieht anders aus. Würde zudem die Trennung der vom Land finanzierten Forschung und Lehre einerseits und der Krankenversorgung andererseits tatsächlich umgesetzt, müsste man die universitäre Krankenversorgung rationieren oder auf dem Niveau eines Vorstadtkrankenhauses betreiben. Insoweit hat man sich vielerorts augenzwinkernd darauf verständigt, Forschung, Lehre und Krankenversorgung als unauflösbare „Kuppelproduktion“ anzusehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Akademisch orientierte Ärzte flüchten&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aber auch die nunmehr hauptberuflich tätigen, oft mit nahezu diktatorischen Vollmachten ausgestatteten ärztlichen Direktoren zeigen Reflexe. Deren Credo heißt nun unisono: „Wir sind ein Unternehmen, und müssen uns auch so aufstellen.“ Also entwickelt man allerorts Logos, Leitbilder, eine Unternehmenskultur und beschwört „Klinik-Governance“. Man betreibt, oft mit wenig Rücksicht auf medizinisch sinnvolle Fächerstrukturen, nicht weniger als die Industrialisierung der Universitätsmedizin. Dumm nur, dass Patienten und Ärzten weder Stückgut noch Rädchen sein wollen und ein Universitätsklinikum schon dem Gesetz nach kein profitorientiertes Unternehmen ist. Des Managers Erfolg führt so zur personellen Schwindsucht der Medizin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit modischem Managervokabular und -gebaren allein klappt es finanziell aber auch noch nicht. Und so werden bundesweit die Einkünfte neuer Chefärzte aus Privatliquidation minimiert und zugunsten der Krankenhausträger umgelenkt. Wurde seit Virchows Zeiten akademisch besonders qualifizierten Ärzten Behandlung von Privatpatienten und persönliche Liquidation erlaubt, damit die Tätigkeit an einer Universitätsklinik attraktiv war, so wird dies nun zur Dienstaufgabe. Arzt und Hochschullehrer mutieren vom Freiberufler zum angestelltem Wertschöpfer, zu Erfüllungsgehilfen der zunehmend um Geld verlegenen Klinikverwaltungen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Angesichts dieses zunehmenden Verlustes an Attraktivität wundert es nicht, wenn auch nicht akademisch orientierte Ärzte zuhauf ins Ausland gehen. Schon werden Hürden in Habilitationsordnungen gesenkt, damit sich noch einige zum Forschen finden mögen. Und nicht nur im Osten Deutschlands können Universitätskliniken ihren ärztlichen Stellenplan mangels Bewerbern oft nicht mehr füllen, jedenfalls nicht mehr mit den Besseren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und damit schließt sich der Kreis. Industrialisierung der Medizin zum Billig-Einheitstarif sowie Aufgaben der Forschung, Lehre und Krankenversorgung sind ein unauflösbarer Widerspruch. Ihn mit Radikalität und Härte auflösen zu wollen ist eine Illusion. Die Universitätskliniken brauchen wie auch in anderen Ländern eine zusätzliche Finanzierung der von ihnen betriebenen Weiterbildung um etwa ein Drittel der ärztlichen Personalkosten. Sonst wird bald der Letzte das Licht ausmachen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;    Jürgen Peters ist Facharzt und Hochschullehrer an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Universität Duisburg-Essen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: www.faz.net, 09.11.09, von Jürgen Peters &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8010909185405215606?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8010909185405215606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/serie-zustand-kritisch-2-vom-untergang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8010909185405215606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8010909185405215606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/12/serie-zustand-kritisch-2-vom-untergang.html' title='Serie: Zustand kritisch (2) Vom Untergang der Unikliniken'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-1553175024641035791</id><published>2009-11-26T10:50:00.000+01:00</published><updated>2009-11-26T10:50:17.239+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Serie: Zustand kritisch (1) Intensivstation? Nicht aufnahmebereit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Italic"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Morgens halb zehn in Deutschland. Rolf Erkens, 55 Jahre alt, Geschäftsführer, fasst sich an die Brust. Kalter Schweiß, Panik und ein vernichtender Druckschmerz nehmen ihn gefangen. Herzinfarkt! Die Sekretärin wählt die 112, und knapp zehn Minuten später sind Notarzt und Rettungswagen am Einsatzort. Ziemlich fix, verglichen mit anderen Ländern. Vor Ort dann ist die Versorgung bestens. An Bord des Rettungswagens 50 verschiedene Medikamente, künstliche Beatmung, Defibrillator, temporärer Herzschrittmacher, alles vorhanden. Davon profitiert auch Rolf Erkens.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch dann dies: Der Rettungswagen kann nicht starten, weil es in allen umliegenden Krankenhäusern kein freies Intensivbett gibt. Die Leitstelle funkt: Alle "abgemeldet". Obwohl bereits fünf Kilometer weiter im nächstgelegenen Krankenhaus das Herzkatheter-Team in steriler Kluft zur Intervention bereitsteht, kann Erkens dort nicht aufgenommen werden - weil die Intensivstation voll ist. So wie im nächsten Krankenhaus auch. Und im übernächsten auch. Am anderen Ende der Stadt schließlich kann man ihn aufnehmen. Dort allerdings gibt es keinen Herzkatheter, nur die Möglichkeit einer medikamentösen Herzinfarktbehandlung, die deutlich schlechtere Alternative. Die Szene ist keine Ausnahme, sondern inzwischen tägliche Realität in der deutschen Notfallmedizin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Die Nöte des Notarzts&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Je eher ein verstopftes Herzkranzgefäß wieder eröffnet wird, desto weniger Herzmuskulatur geht zugrunde und desto besser ist die Überlebensprognose und -qualität des Patienten. Noch dringlicher beim Schlaganfall: Gilt beim Herzinfarkt ein Sechs-Stunden-Fenster vom Beginn der Beschwerden bis zur Wiedereröffnung eines Herzkranzgefäßes, bleibt beim Hirnschlag nur die Hälfte der Zeit, sollen nicht irreparable Schäden zurückbleiben. Kann ein Schlaganfall nicht binnen drei Stunden ab Beginn beispielsweise einer Halbseitenlähmung in einer speziellen "Stroke Unit" behandelt werden, verschlechtert sich die Prognose rapide.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn der Notarzt nun aber mit einem solchen Patienten im Rettungswagen bis zu eineinhalb Stunden durch die Landschaft fahren muss, um ein Krankenhaus zu finden, das den Patienten aufnehmen kann oder will, dann nützt auch die schnellste Vor-Ort-Versorgung nichts. Ein plötzlicher Tod im Rettungswagen wird so nicht unwahrscheinlicher, ein Überleben als Pflegefall auch nicht. Doch jeden Morgen melden sich bei den Rettungsleitstellen etliche Intensivstationen als "nicht aufnahmebereit" ab.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zwei Hauptgründe gibt es für diesen Zustand: Demographie und Ökonomie. Die meisten Intensivpatienten sind ältere Menschen mit Krankheitsbildern. Auf der kardiologischen Intensivstation des Herzzentrums der Uniklinik Köln sind bereits mehr als die Hälfte aller Patienten älter als 75. Je länger wir leben, desto mehr Krankheiten können wir bekommen - aber auch behandeln. Immer mehr alte Menschen werden sich künftig etwa einer Herz-Bypass-Operation unterziehen, einfach weil die Medizin dies heute auch für hochbetagte Menschen immer besser möglich macht. Wegen der altersbedingt zahlreichen Begleiterkrankungen dieser Patienten können sie aber nicht wie jüngere Patienten schon nach wenigen Tagen von der Intensiv- auf eine Normalstation verlegt werden. Oft müssen sie noch über einen deutlich längeren Zeitraum intensivmedizinisch weiterbetreut werden und liegen dort viele Tage, manchmal Wochen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Die hohen Kosten werden von Kliniken zunehmend gemieden&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Von den derzeit 23 000 Intensivbetten auf den 1400 Intensivstationen des Landes werden in Zukunft immer mehr wegfallen, weil Kliniken schließen oder umstrukturieren. Intensivbetten machen fünf Prozent der deutschen Krankenhausbetten aus, verursachen aber zwanzig Prozent aller Krankenhauskosten. Pro Tag durchschnittlich etwa 1400 Euro, im Mittel 12 500 Euro je Fall. Eine Aufstockung ist nur mit hohen Investitionen möglich. Diese fehlen bei den Kliniken aber schon jetzt, da die Länder ihrem gesetzlichen Investitionsauftrag nicht nachkommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Unter dem Druck des Wettbewerbs um knappe Mittel verlagern sich die Schwerpunkte der Kliniken immer mehr von der normalen Grund- und Regelversorgung mit allgemeiner Innerer Medizin und Allgemeinchirurgie in Richtung lukrativer Spezialdisziplinen mit geringem Intensivbedarf. Man setzt auf "elektive Medizin", das bedeutet auf Krankheitsbilder, deren einzelne Behandlung gut plan- und überschaubar ist wie etwa den Einbau künstlicher Gelenke, Ästhetische Chirurgie oder kleinere Eingriffe, die rein ambulant vorgenommen werden können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Starben vor 30 Jahren noch mehr als siebzig Prozent aller Herzinfarktpatienten, liegt die Sterblichkeitsrate jetzt bei etwa fünfzig Prozent. Hatte ein 65-jähriger Mann 1970 noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von sieben Jahren, ist diese heute bereits auf vierzehn Jahre angestiegen. Im Jahre 2008 waren etwa siebzehn Prozent der Deutschen 65 Jahre oder älter. Dieser Anteil wird bis 2060 auf gut dreißig Prozent steigen, und der Anteil der Menschen, die achtzig Jahre und älter sind, wird im gleichen Zeitraum von vier auf zwölf Prozent wachsen - und damit auch der Bedarf an Krankenhaus- und besonders Intensivbetten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Demographie und Ökonomie driften auseinander&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Offiziell hört man seit einiger Zeit aber immer wieder, wir hätten zu viele Krankenhausbetten. Gerne wird hierfür der Vergleich mit anderen europäischen Ländern wie Schweden, Norwegen oder Großbritannien herangezogen, wobei hier aber immer unterschlagen wird, dass in diesen Ländern staatliche Gesundheitssysteme mit Warte- und Rationierungslisten für eine Krankenhaus- und Intensivversorgung existieren. In Großbritannien etwa gibt es eine zwar inoffizielle, aber gut bekannte Altersdiskriminierung dergestalt, einem 80-Jährigen oftmals einfach keine Dialyse und oft auch kein Intensivbett mehr anzubieten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Immer wieder müssen sich Ärzte und Krankenschwestern neu beraten, ob man einem alten, schwerkranken Menschen die künstliche Beatmung abstellen kann oder nicht. Ob ein Schwerkranker nicht doch auch auf eine Normalstation verlegt werden sollte, damit das Bett für einen jüngeren Fall mit besserer Überlebenschance freigemacht wird. Ob trotz totaler Überfüllung nicht doch noch ein Herzinfarkt von außerhalb aufgenommen werden kann. Doch sie haben kaum rechtliche Rückendeckung. Demographie und Ökonomie driften im rechtsunsicheren Raum auseinander. Dies kann fatale Folgen für Notfallpatienten haben. Es besteht akuter Diskussions- und Handlungsbedarf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;    Der Autor ist Facharzt für Allgemeinmedizin in Kerpen und Schlafforscher.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle:&amp;nbsp; www.faz.net, 17.10.09, von Michael Feld&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-1553175024641035791?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/1553175024641035791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/serie-zustand-kritisch-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/1553175024641035791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/1553175024641035791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/serie-zustand-kritisch-1.html' title='Serie: Zustand kritisch (1) Intensivstation? Nicht aufnahmebereit'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-6379931268021961718</id><published>2009-11-17T10:04:00.000+01:00</published><updated>2009-11-17T10:04:46.441+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bologna'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Verschulte Studiengänge, verfehlte Ziele</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="Italic"&gt;&lt;/span&gt;Gut zehn Jahre nach Unterzeichnung der Bologna-Erklärung weisen nach der Wahrnehmung der betroffenen Studenten und Professoren die verantwortlichen Bildungspolitiker jede Verantwortung für die beanstandeten Fehlentwicklungen von sich. Tatsächlich hat jüngst Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) die Länder aufgefordert, die nötigen Korrekturen an den neu konzipierten Bachelor- und Masterstudiengängen rasch vorzunehmen. Die zuständigen Wissenschaftsminister dagegen sehen die Schuld bei den Hochschulen. Die Hochschulrektorenkonferenz wiederum, welche die Umstellung mit am vehementesten begrüßt hat, schweigt oder beklagt die Unterfinanzierung der Hochschulen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Grundidee des Bologna-Prozesses war die Herstellung eines europäischen Hochschul- und Wirtschaftsraums, der die Abschlüsse vergleichbar machen und die Mobilität der Studenten und Hochschullehrer erleichtern sollte. Von einer völligen Angleichung ist in der Bologna-Erklärung aus dem Jahre 1999 allerdings nicht die Rede, sondern von Vergleichbarkeit und Vereinbarkeit (“comparable and compatible“).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die wesentlichen Prinzipien der Erklärung sind die Arbeitsmarktorientierung der vorher akademischen Lehre, der konsekutive Aufbau von berufsqualifizierenden Bachelor- und wissenschaftsorientierten Master-Studiengängen und die Förderung der Mobilität. Politisch erhoffte man sich durch eine Verschulung der Studiengänge geringere Abbrecherquoten und eine Verkürzung der Studienzeiten. Beides ist bisher nicht erreicht worden. Auch von der Möglichkeit eines Studienortswechsels wird weniger häufig Gebrauch gemacht, selbst ein Wechsel innerhalb desselben Bundeslands kann sich schwierig gestalten. Denn jeder Fachbereich hat eigene, spezifizierte Module ausgearbeitet, also kleine Studieneinheiten, für die eine bestimmte Anzahl sogenannter Credit-Points zu erreichen ist. Auch ein Wechsel ins angelsächsische Ausland ist trotz der formal ähnlichen Struktur der Studiengänge nicht leichter geworden: Der dortige Bachelor ist häufig auf vier Jahre angelegt, der deutsche meist auf drei. Bisher wurde das dreizehnte Schuljahr oft anerkannt, mit den zwölfjährigen Abschlüssen werden sich die Schwierigkeiten verschärfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Unterschied zur Studentenrevolte Ende der sechziger Jahre sind jetzt Studenten und Hochschullehrer vereint in ihrer Kritik am System. Es gibt kaum ein Fach, das sich zur Modularisierung gedrängt hätte, die meisten wurden durch die Finanzzuweisungen des zuständigen Wissenschaftsministeriums dazu gezwungen. Wer sich weigerte, musste mit einer Einstellung sämtlicher Zahlungen rechnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was sich in den Studentenprotesten, die an diesem Dienstag einen ersten Höhepunkt finden sollen, spiegelt, ist jedoch nicht nur die Unzufriedenheit mit verschulten Studiengängen und einer Prüfungsinflation. Auch die Finanzierung des Hochschulsystems hat nicht Schritt gehalten mit der von allen Bildungspolitikern als Ziel verfolgten OECD-Quote von 40 Prozent Studienanfängern. Folge davon ist eine unzureichende Betreuungslage, die sich im konsekutiven Studienmodell noch negativer bemerkbar macht als im herkömmlichen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Während das Betreuungsverhältnis an renommierten Hochschulen in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten bei 1:10 liegt (ein Professor für zehn Studierende), bewegt sich die durchschnittliche Betreuungsrelation in Deutschland bei 1:66. In manchen Fächern sieht es noch schlechter aus, in kleineren Fächern besser. Deutschland liegt bei den Ausgaben je Student nach Angaben der OECD gerade noch vor Mexiko und Nigeria. Bei den Absolventenausgaben indessen liegt es auf dem vierten Platz. Das wird als ein Hinweis auf die hohe Ineffizienz der derzeitigen Studienbedingungen gesehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als der Wissenschaftsrat vor einem Jahr seine Empfehlungen zur universitären Lehre veröffentlichen wollte, musste er den Veröffentlichungstermin vier Mal verschieben, weil die Finanz- und Wissenschaftsminister den erhöhten Finanzierungsbedarf für die Hochschulen nicht schwarz auf weiß bescheinigt haben wollten. Es fehlen den Hochschulen keineswegs nur zwei bis drei Milliarden Euro, wie damals bekanntgegeben wurde. Tatsächlich liegt der Bedarf viel höher, vorausgesetzt, die Verantwortlichen wollen die Studentenquote nicht einschränken, was unwahrscheinlich ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein Ausweg aus der Krise wird nicht nur in einer höheren Grundfinanzierung gesehen, sondern auch in einer umfassenden Deregulierung, vor allem in den Landes-Hochschulgesetzen. Ein Bachelor etwa muss nicht nur sechs Semester dauern, er könnte in Zukunft auch bis zu acht Semester in Anspruch nehmen. Debattiert wird auch, ob sich bei der Korrektur der Module die gleichen Fachbereiche mehrerer Universitäten in Deutschland zusammentun sollen, damit zumindest die Mobilität im Land gesichert ist. Dass das möglich ist, zeigen schon abgeschlossene Vereinbarungen mit ausländischen Partneruniversitäten. Schließlich wird überlegt, die Evaluationen höchstens alle zehn Jahre vorzunehmen und die Akkreditierung von Studiengängen einzuschränken, um fast ausschließlich mit Evaluation, Begutachtung und Verwaltung beschäftigten Hochschullehrern wieder Zeit für die Forschung zu verschaffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: FAZ, 17.11.09 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-6379931268021961718?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/6379931268021961718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/verschulte-studiengange-verfehlte-ziele.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6379931268021961718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6379931268021961718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/verschulte-studiengange-verfehlte-ziele.html' title='Verschulte Studiengänge, verfehlte Ziele'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-5824440123961047953</id><published>2009-11-17T10:01:00.001+01:00</published><updated>2009-11-17T10:01:52.165+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Gegen Kopfnoten und Studiengebühren</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Köln/Düsseldorf. &lt;/b&gt;Mit Demonstrationen und Protestaktionen wollen Schüler und Studenten heute in zahlreichen NRW-Städten für Veränderungen im Bildungssystem werben. Nach Angaben einer Sprecherin des Organisationskomitees «Bundesweiter Bildungsstreik» sind unter anderem Proteste in Bochum, Bonn, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln und Wuppertal geplant. Demnach werden landesweit Tausende Teilnehmer erwartet. Die Schüler wenden sich etwa gegen Kopfnoten, die Studenten lehnen Studiengebühren ab. In der vergangenen Woche bereits hatten Studenten Hörsäle besetzt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat angesichts der Studentenproteste betont, dass Bildung auf der Agenda der neuen Bundesregierung Priorität hat.«Die Bundesregierung wird in den nächsten vier Jahren zwölf Milliarden Euro in die Bildung investieren, und die kommen zu einem hohen Prozentsatz auch den Hochschulen zugute», sagte sie am Dienstag im Deutschlandfunk. «Bildung steht ganz oben.»&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt; Schavan äußerte teilweise Verständnis für das Anliegen der Studenten. «Den Punkt der Verbesserung der Lehre teile ich.» Bei der Umsetzung der Hochschulreform habe es handwerkliche Fehler gegeben. Die Ministerin unterstrich aber auch, dass trotz der Wirtschaftskrise in Deutschland noch nie so viel in Bildung investiert worden sei wie zur Zeit.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt; Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) unterstützte die Studenten. «Ich habe viel Verständnis für die Forderung gegen Studiengebühren und für einen Ausbau des BAFöG», sagte er im ZDF- «Morgenmagazin».&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt; In mindestens 35 Städten planen Studenten heute Demonstrationen und Blockaden. Sie begründen ihren Protest mit überlasteten Studiengängen, sozialen Ungleichheiten im Bildungssystem, der chronischen Unterfinanzierung der Universitäten sowie Mängeln bei der Umstellung auf Bachelor- und Master-Abschlüsse.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt; An der RWTH Aachen hat sich die Lage entspannt. Das Aktionsbündnis Bildungsstreik Aachen, das seit Donnerstag einen Hörsaal besetzt hielt, hat diesen heute Morgen geräumt. Ein Demonstrationszug soll sich um 13 Uhr am Theaterplatz in Gang setzen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: Aachener Nachrichten Online, 17.11.09 &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-5824440123961047953?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/5824440123961047953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/gegen-kopfnoten-und-studiengebuhren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5824440123961047953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5824440123961047953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/gegen-kopfnoten-und-studiengebuhren.html' title='Gegen Kopfnoten und Studiengebühren'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-2798113003383150698</id><published>2009-11-11T09:50:00.000+01:00</published><updated>2009-11-11T09:50:45.174+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Streitfrage Impfen</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="fliesstext_detail"&gt;&lt;b&gt;Aachen.&lt;/b&gt; Wie hoch ist im Moment das Risiko, sich tatsächlich mit dem H1N1-Virus zu infizieren, der unter dem Namen «Schweinegrippe» vielen Menschen Angst macht? Sind die Nebenwirkungen der Impfung eine zusätzliche Gefährdung der Gesundheit? Warum gibt es eigentlich unterschiedliche Impfstoffe?&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;&lt;span class="fliesstext_detail"&gt;Welche Personengruppen tragen ein besonders hohes Risiko, und müssen wir nicht auch die Impfung im Hinblick auf die «saisonale Influenza» - die übliche «Grippeimpfung» - bedenken? Darf man beide Impfungen gleichzeitig erhalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brennende Fragen, auf die unsere Zeitung beim AZ-Forum Medizin «Spezial» in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Aachen am Donnerstag Antworten sucht. Fünf Experten analysieren die gegenwärtige Situation und gehen auf die Sorgen und Nachfragen des Publikums ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wird mit der Bedrohung durch die «Schweinegrippe» zu hysterisch umgegangen, oder sind diejenigen, die sagen «Impfung? Nein Danke!» tatsächlich leichtfertig und schlecht informiert? «Das Problem ist die Tatsache, dass Grippe-Viren relativ mutationsfreudig sind», so Sebastian Lemmen, der die Entwicklungsgeschichte der Viren beobachtet. So gab es in Mexiko und Südostasien schon 1918/19 als «Spanische Grippe» das H1N1-Virus, das gleichfalls 1976 in den USA entdeckt wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Mit einem Enzym, das eine vorher nicht analysierte Gensequenz hatte.» Seine Meinung: «Was heute noch nicht sehr krank macht, kann nach drei Mutationsstufen durchaus gefährlich sein.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Verstärkt Übelkeit und Fieber&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Viele Menschen haben in Deutschland inzwischen sogar die «Schweinegrippe» überstanden, ohne es richtig bemerkt zu haben. «Im Vergleich zur bekannten Grippe treten verstärkt Übelkeit, Durchfall, Husten und Fieber auf», weiß Stefan Krüger, der Betroffene bereits im Klinikum behandelt hat. «Wenn der Blutdruck absackt oder Patienten Herz-Kreislaufprobleme haben, muss man sie behandeln.» Vor «Selbstbehandlung» etwa durch einen kräftigen Schluck Alkohol warnt Krüger: «Alkohol dämpft die Immunabwehr.» &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seiner Praxis als Facharzt für Allgemeinmedizin in Monschau hört Hans-Dieter Hege täglich die besorgten Fragen der Patienten. «Es geht um eine Abwägung des Risikos, wir impfen schließlich Präparate, die eine Immunabwehr verstärken.» Gerade im Hinblick auf Kinder und Jugendliche gibt Norbert Wagner zu bedenken: «Wer noch nie Kontakt mit einem Virus hatte, neigt dazu, schwer zu erkranken.» Aus seiner Sicht sollten Menschen, die im Gesundheitsdienst tätig sind und Kinder ab sechs Monate mit einer chronischen Erkrankung vorrangig die Impfung erhalten. Nach den Sechs- bis 24-Jährigen folgt die Gruppe der 25- bis 59-Jährigen sowie die Menschen im Alter ab 60 Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Diskussion um Impfstoffverstärker scheint aus Sicht der Experten allerdings übertrieben. «Das gab es schon bei früheren Impfstoffen, das ist nichts Neues», sagt Wagner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer überprüft, ob aus einem vergleichsweise harmlosen Virus irgendwann eine große Gefährdung geworden ist? «Die Viren werden von Referenzenlaboratorien der Weltgesundheitsbehörde WHO regelmäßig untersucht, es sind neutrale Einrichtungen», erläutert Klaus Ritter. Bei Fragen, wie man sich im Alltag verhalten sollte, wiederholt er aus der Sicht des Mikrobiologen immer wieder den Rat: «Hände waschen, besonders in Schulen und Kindergärten!» Und wenn im vollbesetzten Bus der Nachbar prustet? «Für einen Moment die Luft anhalten und die Augen schließen, das vermindert bereits die Ansteckungsgefahr.»&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Im Großen Hörsaal um 19.30 Uhr&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;«Streitfrage Impfen» im AZ-Forum Medizin «Spezial» am Donnerstag, 12. November, 19.30 Uhr, im Großen Hörsaal 4 (GH4) des Universitätsklinikums Aachen, Pauwelsstraße. Fragen des Publikums sind erwünscht. Der Eintritt ist frei. Einlass ab 18.30 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fünf Experten: Aus dem Uniklinikum Professor Dr. Sebastian Lemmen (Leiter des Zentralbereichs für Krankenhaushygiene und Infektiologie), Professor Dr. Klaus Ritter (kommissarischer Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie), Privatdozent Dr. Stefan Krüger (Oberarzt der Medizinischen Klinik I und Leiter der Sektion Pneumologie, Lungenfunktion, Bronchologie), Professor Dr. Norbert Wagner (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) sowie aus Monschau der Allgemeinmediziner Dr. Hans-Dieter Hege.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="fliesstext_detail"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="fliesstext_detail"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="fliesstext_detail"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: Aachener Nachrichten Online, 9.11.09&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-2798113003383150698?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/2798113003383150698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/streitfrage-impfen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/2798113003383150698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/2798113003383150698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/streitfrage-impfen.html' title='Streitfrage Impfen'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-1405921207088700048</id><published>2009-11-11T09:45:00.001+01:00</published><updated>2009-11-11T09:45:34.870+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Plötzlich ging es keinen Zentimeter mehr weiter</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Aachen. &lt;/b&gt;Zu früh gefreut: Das riesige Loch will sich einfach nicht füllen. Guten Mutes waren die Leute von der RWTH daran gegangen, ihre nach langem Hin und Her selbst entwickelten Spezialrohre 2500 Meter in Richtung Erdmittelpunkt zu treiben, doch abrupt hörte das große Geschiebe am Super C auf.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Weil es in 1900 Metern Tiefe nicht mehr voranging, mussten mehrere hundert Meter Rohr wieder herausgekramt werden. Heute soll ein neuer Anlauf unternommen werden, die zweieinhalb Kilometer Kunststoff zu versenken - mit Gewichten unten dran. Denn ganz offensichtlich gilt in diesem Fall: Ziehen ist besser als schieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei sah es Mitte Oktober noch sehr gut aus. Rohr auf Rohr, jedes zwölf Meter lang, wanderte in den Schacht, bisweilen schafften die Arbeiter 100 Meter pro Tag. Rektor Ernst Schmachtenberg, der an Entwicklung und Patentierung der Polypropylen-Rohre führend beteiligt war, ließ sich vor Ort erklären, dass es tüchtig vorangehe und das Erreichen der untersten Sohle nur noch eine Frage von Tagen sei. Und damit auch das ehrgeizige Geothermie-Projekt der TH endlich, endlich den krönenden Abschluss finde - heißes Wasser aus dem Untergrund soll das Super C heizen und lüften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit sanften 200 bis 400 Kilo «Einbaudruck» wurden die Rohre, zuletzt per Hubzug, nach unten befördert, doch dann war plötzlich Schluss: Der per Digitalwaage gemessene Druck stieg auf anderthalb Tonnen, doch in der Gegend der 1900-Meter-Marke ging dann gar nichts mehr. Anheben, absenken, anheben, absenken - laut Projektleiter Dr. Jörg Krämer wurden um die 40 Versuche unternommen, das Unternehmen wieder flott zu bekommen. Vergeblich, immer an derselben Stelle hakte es gewaltig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ende vom Lied: Um die 600 Meter Rohr wurden wieder aus dem Loch gezerrt, zwei Tage dauerte die Arbeit. «Wir kämpfen gegen die Flexibilität des Materials an», sagt Krämer und spricht davon, dass die «Abstandshalter» zur Wand des Lochs weiter unten wohl verkleinert werden müssen. Vor allem aber will man vom alleinigen Drücken der Rohre zum gleichzeitigen Ziehen übergehen; zu diesem Zweck soll jetzt damit begonnen werden, auch mit Gewichten zu hantieren, die ziehen sollen. Gedacht ist an Packungen von 600 bis 700 Kilo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es so kurz vor dem Ziel doch wieder zu argen Problemen gekommen ist, hat die Verantwortlichen kalt erwischt. Mit der Belastbarkeit der Rohre ist man eigentlich zufrieden, «mit solchen Auswirkungen haben wir wirklich nicht gerechnet» (Krämer). Sollte auch die neue Methode nicht funktionieren, gibt es noch eine weitere Option: komplett alles ausbuddeln und nur noch mit Gewichten arbeiten. Was natürlich zusätzlich Geld und vor allem Zeit kosten würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ist man aber optimistisch, ohne die ganz große Kehrtwende auszukommen. «Wenn ab heute alles superglatt läuft», so Krämer, «könnten wir in zehn Tagen unten sein». Allerdings weiß er mittlerweile, dass sämtliche bisherigen Terminvorstellungen «Makulatur» waren. Grundsätzlich aber herrsche Zuversicht, «es wird klappen».&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Quelle: Aachener Nachrichten Online, 9.11.09 &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-1405921207088700048?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/1405921207088700048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/plotzlich-ging-es-keinen-zentimeter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/1405921207088700048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/1405921207088700048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/11/plotzlich-ging-es-keinen-zentimeter.html' title='Plötzlich ging es keinen Zentimeter mehr weiter'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-268468748834453701</id><published>2009-10-27T15:31:00.002+01:00</published><updated>2009-11-03T13:16:33.860+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>RWTH-Campus: Motor für den Arbeitsmarkt?</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Aachen. &lt;/b&gt;Wie werden der regionale Arbeitsmarkt und die regionale Wirtschaft auf das Megaprojekt RWTH-Campus reagieren?&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Initiative Aachen bietet in Partnerschaft mit der RWTH Aachen Campus GmbH und dem Zeitungsverlag Aachen eine Informations- und Diskussionsreihe und lädt Interessierten für Dienstag, 27. Oktober, um 18 Uhr in das SuperC, Templergraben 57 in Aachen, ein. Der Themenschwerpunkt dieser Veranstaltung lautet «Arbeitsmarkt und Wirtschaft».&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In seinem Impulsvortrag «Der RWTH Aachen Campus - ein Forschungs- und Wirtschaftsmotor für neue Arbeitsplätze» geht der Aachener Unternehmer Günter Carpus auf diese Fragen ein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vertieft werden sie bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Stephan Baldin von der Aachener Stiftung Kathy Beys, dem stellvertretenden Geschäftsführer der IHK Aachen, Michael F. Bayer, und Matthias Kaschte, Leiter der Aachener Agentur für Arbeit. Moderiert wird die Veranstaltung von Jutta Geese und Udo Kals, Redakteure dieser Zeitung.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: Aachener Nachrichten, 25.10.09 &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-268468748834453701?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/268468748834453701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/rwth-campus-motor-fur-den-arbeitsmarkt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/268468748834453701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/268468748834453701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/rwth-campus-motor-fur-den-arbeitsmarkt.html' title='RWTH-Campus: Motor für den Arbeitsmarkt?'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-5957192699679387441</id><published>2009-10-27T15:24:00.001+01:00</published><updated>2009-10-27T15:27:52.114+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>RWTH-Zukunftsprojekt mit einer Million Euro belohnt</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Aachen/Bielefeld.&lt;/b&gt; Die RWTH will ihren Studierenden in allen Fächern eine nie gekannte, umfassende Betreuung zukommen lassen. Dafür wurde sie als eine von sechs Universitäten im bundesweiten Wettbewerb «Exzellente Lehre» ausgezeichnet. Das ehrgeizige Ziel: Bis 2020 sollen 75 Prozent der Studienanfänger hier auch einen Abschluss macht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Umgekehrt heißt das, dass ein Schwund von «nur» noch 25 Prozent als tolles Ergebnis zu werten wäre. Heute betragen die Abbrecherquoten je nach Fach noch 50 und mehr Prozent.&lt;br /&gt;In der Tat richten sich die Vorhaben des Lehr-Konzepts vor allem auf die Studierenden, die mehr Bedarf an Betreuung haben als andere.&lt;br /&gt;Das sind sowohl jene, die nicht so gut mitkommen wie solche, die vielleicht noch schneller vorankommen könnten. Der zweite große Schwerpunkt liegt auf dem viel besser als bisher begleiteten und kontrollierten Zugang zum Studium.&lt;br /&gt;Das reicht von einheitlicher lückenloser Information für Schüler bis zu Eingangstests, die dem Interessenten «Erfolgswahrscheinlichkeiten» für sein Wunschstudium an die Hand geben.&lt;br /&gt;Dass es der RWTH, nach jahrelangen Sonntagsreden über die Bedeutung der Lehre und ihre hiesigen Defizite, diesmal wirklich ernst damit ist, belegt zumindest der Aufwand. Bis zu 200 Lehrende und Studierende sind seit anderthalb Jahren eingebunden in die Konzeption, die vor dem diesjährigen jetzigen Wettbewerb begonnen - und etwa bei den Bauingenieuren auch schon umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;Ein Kernteam, in das neben drei Professoren von Anfang an zwei Vertreter der Studierenden eingebunden war, sorgte in «20 Präsentationen» für Akzeptanz in der ganzen Hochschule.&lt;br /&gt;«Das Konzept ist flächendeckend und von allen Gremien akzeptiert», bekräftigt Aloys Krieg. Der Mathematiker und Prorektor für Lehre hat, bei allem bescheidenen Hinweis auf die Teamarbeit, aus dem Lehr-Konzept ein kleines Lebenswerk gemacht. «Mit der Qualität hat die RWTH ja kein Problem. Aber wir verlieren zu viele auf dem Weg dahin.»&lt;br /&gt;Dass möglichst bald viel mehr bei der Stange bleiben, bedeutet noch sehr viel Arbeit. «Wir haben erstmals ein Gesamtkonzept für die Lehre an der RWTH. Für den weiteren Erfolg ist wichtig, dass sich alle Gruppen der Hochschule so beteiligen wie es zuvor bei der Konzeptentwicklung der Fall war. Dies gilt insbesondere für die Studierenden.»&lt;br /&gt;Das betont Christine Blesinger, die Gruppensprecherin der Studierenden. Anreize soll es für alle geben. Dazu gehören auch Preise und Zusatzverdienste für gute Lehre. Neu zu berufenden Dozenten werden didaktisch «gecoacht».&lt;br /&gt;Zu den konkretesten Maßnahmen gehört, dass künftig alle Studierenden, die am Ende eines Semesters weniger als Zweidrittel der nötigen Leistungspunkte geschafft haben, aktiv von ihren Professoren angesprochen und ihnen Förderungen angeboten werden. «Wer künftig in der Forschung gut sein will, muss heute exzellente Lehre machen», streicht der Vorsitzende des Hochschulrats, Alfred Oberholz, den «Gewinn an Reputation» für die RWTH heraus.&lt;br /&gt;Und Rektor Ernst Schmachtenberg freut sich zuvörderst darüber, dass «die Aachener Hochschule zu den drei Universitäten gehört, die sowohl in der Forschung als auch in der Lehre über das Exzellenzlabel verfügen».&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: Aachener Nachrichten, 19.10.09 &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-5957192699679387441?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/5957192699679387441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/rwth-zukunftsprojekt-mit-einer-million.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5957192699679387441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5957192699679387441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/rwth-zukunftsprojekt-mit-einer-million.html' title='RWTH-Zukunftsprojekt mit einer Million Euro belohnt'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8553862862517818209</id><published>2009-10-27T14:47:00.001+01:00</published><updated>2009-10-27T14:47:41.108+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Ärzte verzweifelt gesucht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Selten waren die Beschäftigungschancen für Mediziner so gut wie heute. Kliniken ködern die Kandidaten mit Betriebsrenten und flexiblen Arbeitsbedingungen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mitten in der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte geht die Arbeitslosigkeit um 10 Prozent zurück. Wo gibt es das? Im Gesundheitswesen, unter den Medizinern. Im August vergangenen Jahres hatte die Bundesagentur für Arbeit 2965 Ärzte als arbeitslos registriert. Ein Jahr später waren es nur noch 2687. Rechnet man die gegen die 4000 Stellen auf, die die deutschen Krankenhäuser nicht besetzen können, gibt es für Ärzte im deutschen Gesundheitswesen mehr als Vollbeschäftigung. Bei den Meldungen dürfte es sich auch selten um Langzeitarbeitslose handeln, sondern eher um fluktuationsbedingte Wechsel. Das betrifft vor allem angestellte Ärzte in Krankenhäusern oder im öffentlichen Gesundheitsdienst; Niedergelassene können als Angehörige eines freien Berufs per Definition nicht arbeitslos werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So gut waren die Beschäftigungschancen für Ärzte lange nicht. Im "Deutschen Ärzteblatt" füllen die Stellenanzeigen regelmäßig 100 oder mehr Seiten. Es gibt Kliniken, die in einzelnen Abteilungen nur die Hälfte ihrer Mediziner-Planstellen besetzen können. Andere stellen die Behandlung von Patienten nur deshalb nicht ein, weil ausländische Fachkräfte in wachsender Zahl mit Hand anlegen. 21 784 von 320 000 registrierten Ärzten kamen im Jahr 2008 nicht aus Deutschland - die Tendenz ist steigend.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Noch nie habe sich ein Angebotsmarkt mit Zigtausenden arbeitslosen Ärzten, wie man ihn noch vor zehn Jahren beklagt habe, in ähnlich rasanter Geschwindigkeit zu einem Nachfragemarkt mit Tausenden offenen Stellen entwickelt, staunt der Vizechef der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. "Der Wechsel von Unterbeschäftigung über Vollbeschäftigung zu Überbeschäftigung mit Traumarbeitslosenzahlen ist ein Faktum."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bald kommt es aus Sicht der Mediziner vielleicht noch besser. Denn von den knapp 150 000 niedergelassenen Ärzten werden sich in den nächsten Jahren Tausende altersbedingt zur Ruhe setzen. Schon entstehen in der haus- und fachärztlichen Versorgung auf dem Land erste Lücken, schon nutzen Ärzte die Aufhebung der Altersgrenze, um allein oder in Netzwerken noch ein paar Jahre draufzusatteln, damit die Versorgung nicht zusammenbricht. Hier und da stellen Kommunen und Kassenärztliche Vereinigungen schon die Praxis, damit junge Ärzte überhaupt noch aufs platte Land kommen. "Immer mehr ausgebildete Ärzte entscheiden sich gegen einen kurative Tätigkeit und wandern in alternative Berufsfelder oder ins Ausland ab", klagt Ärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe. Jeder Fünfte gehe nach dem Abschluss des Studiums nicht ins Krankenhaus, das sei erschreckend viel.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch es ist ein Ärztemangel im Überfluss. 2008 hatte die Bundesärztekammer 319 697 berufstätige Ärzte registriert, im Jahre 1991 waren es erst 244 238. Seither hat sich viel verändert. Nicht nur, dass Ärzte bereit sind, für mehr Geld und kürzere Arbeitszeiten zu streiken. Die Arbeitszeiten sind, vor allem im Krankenhaus, drastisch gesunken. Immer mehr Frauen gehen in die Medizin, wollen aber im Vergleich zu den Männern weniger Stunden in der Woche arbeiten. Hinzu kommt der medizinisch-technische Fortschritt; neue Facharztrichtungen unter den Niedergelassenen beiten neue Beschäftigungschancen. Auch außerhalb von Klinik und Praxis bieten sich Ärzten interessante Perspektiven: in der Pharmaindustrie, bei Krankenversicherungen, in den Medien oder auch als Klinik-Controller mit betriebswirtschaftlicher Zusatzausbildung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Standesorganisationen reagieren darauf. Unlängst haben Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank mit der Düsseldorf Business School an der Heinrich-Heine-Universität einen neuen Studiengang zum Master of Business-Administration-Gesundheitsmanagement aus der Taufe gehoben. Ab Dezember können Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Hochschulabsolventen, die im Gesundheitswesen arbeiten, in vier Semestern den MBA machen. Andere Universitäten bieten ähnliche Abschlüsse an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch die Kliniken stellen sich auf den Anbietermarkt ein. Die gezahlten Gehälter hält der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, für "konkurrenzfähig, sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich". So komme ein Assistenzarzt im dritten Jahr auf 56 500 Euro samt Bereitschaftsdienstzulagen, ein Facharzt auf 81 000 Euro samt Poolbeteiligung aus privatärztlichen Einnahmen und ein Oberarzt auf 101 000 Euro. Chefärzte könnten laut einer Vergütungsstudie der Unternehmensberatung Kienbaum mit 250 000 Euro rechnen. Die Arbeitsbedingungen hätten sich verbessert, flexible Arbeitsmodelle ermöglichten es, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen. Die Arbeitsplätze seien sicher, zuweilen gebe es sogar eine Betriebsrente, und nicht zuletzt böten gerade die Kliniken Weiterbildung und Qualifikationsmöglichkeiten an.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Engpässe sieht Baum vor allem in den neuen Bundesländern und in ländlichen Regionen sowie in einigen Fachgebieten wie der Anästhesie. Der Berufsverband der Chirurgen hat schon eine eigene Werbeaktion gestartet, um mehr Nachwuchs für den zuweilen auch körperlich anstrengenden "Knochenjob" zu finden.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Für neue Beschäftigungsmöglichkeiten hat auch die Gesundheitspolitik in den vergangenen Jahren gesorgt. So können niedergelassene Ärzte auch am Krankenhaus arbieten oder in einer zweiten Praxis tätig werden, niedergelassene Ärzte können Assistenzärzte beschäftigen. Neue Beschäftigungsmöglichkeiten für angestellte Ärzte eröffnen sich auch in der wachsenden Zahl medizinischer Versorgungszentren, die von Ärzten, aber auch von Krankenhäusern betrieben werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: FAZ, 17./18.10.09&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Wie sieht´s bei euch aus? Wo habt ihr vor zu arbeiten, wenn ihr mit dem Studium fertig seid, und wie stellt ihr euch euer Arbeitsleben vor?&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8553862862517818209?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8553862862517818209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/arzte-verzweifelt-gesucht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8553862862517818209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8553862862517818209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/arzte-verzweifelt-gesucht.html' title='Ärzte verzweifelt gesucht'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3722034129436870918</id><published>2009-10-27T13:06:00.001+01:00</published><updated>2009-10-27T13:07:03.666+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Der Bachelor darf länger dauern</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kultusminister fordern Hochschulen zu Flexibilisierung auf&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Kultusminister haben sich bei ihrer Tagung in Waren an der Müritz auf Veränderungen am System der Bachelor- und Master-Studiengänge geeinigt. Sie reagierten damit auf die Klage von Studenten wie Professoren über die Überfrachtung der Studiengäng, die starre Handhabung der Bachelor-Studiengänge in ihrer Dauer und die Verschlechterung der nationalen wie internationalen Mobilität.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Kultusminister forderten die Hochschulen deshalb dazu auf, die vorhandene Bandbreite der Regelstudienzeiten für den Bachelor-Studiengang auszuschöpfen, der sechs, sieben oder acht Semester dauern kann. Auch sollten die Hochschulen die Studieninhalte im Rahmen der Reakkreditierung der Studiengänge überprüfen und mögliche Stofffülle reduzieren. Darüber hinaus sollen die Hochschulen sogenannte "Mobilitätsfenster" einplanen, also Möglichkeiten zum Wechsel an eine andere Hochschule im In- oder Ausland. Bei der gegenseitigen Anerkennung von Studien- oder Prüfungsleistungen dürfe es nicht um gleichartige, sondern nur um gleichwertige Ergebnisse gehen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Hochschulen werden also dazu aufgefordert, die Anerkennung in Zusammenarbeit mit den Fakultätentagen des jeweiligen Faches großzügiger zu handhaben, damit ein Wechsel leichter möglich wird. Solche Anerkennungsvereinbarungen ließen sich auch mit ausländischen Partnerhochschulen schaffen, meinen die Kultusminister. Vom Akkreditierungsrat und den Akkreditierungsagenturen, die in regelmäßigen Abständen alle neuen Studiengänge zulassen und schon vorhandene für hohe Summen reakkreditieren, erwarten die Kultusminister, jedes Studienprogramm darauf zu überprüfen, ob die Studieninhalte sinnvoll definiert sind, der Studiengang in der vorgesehenen Semesterzahl abgeschlossen werden kann, nicht zu viele Prüfungen vorgesehen sind und die Ziele des Studiums auch wirklich erreicht werden. ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle: FAZ, 17.10.09&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Was ist eure Meinung zum Modellstudiengang Medizin?&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Ist er überladen? Schafft ihr die Regelstudienzeit?&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sind eure Studieninhalte sinnvoll definiert?&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Wart ihr schon einmal im Ausland?&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Hättet ihr Interesse daran, die Hochschule zu wechseln?&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Schreibt uns eure Meinung zu Bachelor und Master!&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3722034129436870918?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3722034129436870918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/der-bachelor-darf-langer-dauern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3722034129436870918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3722034129436870918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/der-bachelor-darf-langer-dauern.html' title='Der Bachelor darf länger dauern'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-7697411509453785577</id><published>2009-10-15T15:34:00.005+02:00</published><updated>2009-10-15T15:41:26.352+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klinik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft'/><title type='text'>Mammographie: Zwischenbilanz des Screening-Programms</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der erste Evaluationsbericht zum Mammographie-Screening in Deutschland bestätigt, dass die Früherkennung den untersuchten Frauen nützt und dass vor allem kleinere Tumoren mit guten Heilungschancen gefunden werden. Drei Viertel der beim Screening entdeckten Tumoren haben noch nicht gestreut, bei den ohne Screening entdeckten Fällen nur die Hälfte. Auf jeden beim Screening aufgespürten Tumor kommt derzeit eine unnötige Biopsie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Bei fast allen Qualitätskriterien erfüllt Deutschland die strengen Anforderungen der europäischen Leitlinien zur Qualitätssicherung, allerdings ist die Teilnahmequote zu gering. Auch die Qualität des Screenings variiert noch stark. Es gibt etliche Zentren, die hinter den Anforderungen zurückbleiben. Welche das sind, sagt der Bericht nicht. Denkbar ist, dass in einigen von ihnen auch neben dem Screening viel mammographiert worden ist und noch immer wird. Diese grauen Mammographien verringern die Zahl der beim Screening entdeckten Tumoren und drücken die Erkennungsrate unter den in den europäischen Leitlinien geforderten Wert. In der Einführungsphase blieben 42 der 77 analysierten Screening-Einheiten hinter diesem Wert zurück.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Ohne Mammographie-Screening wird bei zwei bis drei von tausend Frauen zwischen 50 und 69 Jahren Brustkrebs entdeckt, mit Screening bei sieben bis acht. Während der dreijährigen Einführungsphase wurden insgesamt 10 641 Karzinome entdeckt. 77 Prozent waren kleiner als zwanzig Millimeter und bei dieser Größe noch nicht tastbar. Bei Frauen mit kleinen Tumoren, die nicht gestreut haben, seien die Chancen, vollständig geheilt zu werden, besonders gut, sagte Karin Bock, Leiterin des Referenzzentrums Mammographie Südwest, bei der Vorstellung des Berichtes. Die betroffenen Frauen würden zudem von einer schonenderen und meist brusterhaltenden Therapie profitieren. Ob dadurch auch die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland gesenkt werde, könne erst in ein paar Jahren gesagt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;script src="http://www.faz.net/s/Rub/Tpl%7EEJson%7ESPack%7EAtype%7EEcenter.js" type="text/javascript"&gt;&lt;/script&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Derzeit das beste Vorsorgeinstrument&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Weil sich das Mammographie-Screening an Frauen richtet, von denen die meisten keinen Brustkrebs haben, soll durch die Untersuchung auch kein Schaden entstehen. Laut Bericht mussten 53 von tausend untersuchten Frauen wegen eines unklaren Befunds wieder einbestellt werden. 50 folgten der Einladung. Bei sechzehn Frauen wurde eine Gewebeprobe entnommen. Bei der Hälfte bestätigte sich der Verdacht auf Brustkrebs. Diese Zahlen spiegeln einen bundesdeutschen Mittelwert. Bei einigen Zentren war die Bilanz deutlich schlechter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vorgestellt wurde der Bericht vom Gemeinsamen Bundesausschuss und von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Der Gemeinsame Bundesausschuss bestimmt den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie begleitet, zertifiziert und evaluiert das Mammographie-Screening in Deutschland. Rainer Hess, unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, zog bei der Vorstellung eine positive Bilanz. Der Bericht widerlege die Zweifel am medizinischen Nutzen dieses seit 2005 in Deutschland angebotenen Programms und unterstreiche anhand belastbarer Daten den Mehrwert für die teilnehmenden Frauen, so Hess. Das in Deutschland flächendeckend eingeführte Screening sei das derzeit beste Instrument, eine Brustkrebserkrankung möglichst frühzeitig zu entdecken und die Heilungschancen durch eine schnelle und zielgerichtete Behandlung zu verbessern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Vier Jahre Aufbauarbeit&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Bericht beschreibt die ersten drei Jahre des deutschen Mammographie-Screenings. Er listet die Daten von 77 Einheiten auf. Die restlichen siebzehn der insgesamt 94 Screening-Einheiten arbeiten erst seit einigen Monaten. Dass es mehr als vier Jahre Zeit gekostet hat, in Deutschland eine Flächendeckung zu erreichen, hat mehrere Gründe. Mit zehn Millionen anspruchsberechtigten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren habe man hierzulande das größte Früherkennungsprogramm für Brustkrebs innerhalb Europas aufbauen müssen, so Wolfgang Aubke, stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Außerdem sei das deutsche Gesundheitswesen dezentral organisiert, für das Screening habe man aber auch zentrale Strukturen benötigt. Schließlich habe man ein einheitliches Einladungssystem entwickeln müssen. Auch das habe Zeit gekostet. In der Einführungsphase lag die Einladungsquote nur bei 52 Prozent der Anspruchsberechtigten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schwierigkeiten gab es auch bei der Vergabe von Screening-Identifikationsnummern. Die Einwohnermeldeämter geben den einladenden Stellen die personenbezogenen Daten nur für die jeweilige Einladungsrunde. Danach werden die Daten gelöscht und bei der nächsten Runde wieder zur Verfügung gestellt. Ändern Frauen zwischen zwei Einladungen ihren Familiennamen oder werden vom Einwohnermeldeamt nicht alle Vornamen weitergegeben, werden neue Identifikationsnummern angelegt und die Ergebnisse der früheren Reihenuntersuchung nicht mit denen der späteren in Beziehung gesetzt. Die Einladungszahlen werden dadurch über-, die Teilnehmerraten unterschätzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Nachgebesserte Softwaresysteme&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Während der Einführungsphase hat nur die Hälfte der eingeladenen Frauen am Screening teilgenommen. Die europäischen Leitlinien fordern aber eine Teilnehmerrate von 70 Prozent. Dieser Wert sei in den anderen europäischen Ländern auch erst nach einigen Screening-Runden erreicht worden, so Karin Bock. Die deutschen Frauen stünden dem Programm grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, wie Befragungen gezeigt hätten. Vermutlich werde die Zahl auch noch durch graue Mammographien und Mammographien bei unklarem Tastbefund gedrückt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Weitere Schwierigkeiten gab es bei der Datenverarbeitung. In den Screening-Einheiten werden zwei verschiedene Softwaresysteme verwendet. Eines stammt noch aus dem bayerischen Mammographie-Screening, das zunächst unabhängig von den anderen Bundesländern betrieben und erst vor zwei Jahren in das gesamtdeutsche Programm überführt wurde. Das andere ist für das nationale Programm entwickelt worden. Beide Softwaresysteme stammen aus einer Zeit, in der noch nicht klar war, welche Abfragen aus der Datenbank für die Evaluation des Screenings tatsächlich erforderlich sind. Die Softwaresysteme waren zunächst so angelegt worden, dass zwar die einzelnen Reihenuntersuchungen aufgerufen werden können, dass aber keine kumulative Auswertung zu Tumorgröße und Tumorstadium möglich war. Diese Auswertung erfolgte dann zum Teil per Hand. Die Softwaresysteme sind inzwischen nachgebessert worden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;    Der Evaluationsbericht ist unter &lt;a href="http://www.mammo-programm.de/"&gt;www.mammo-programm.de&lt;/a&gt; zu finden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quelle:&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc%7EEA0F83DE1F3C64A3EBF7901B56827FFC6%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html%20"&gt;www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EA0F83DE1F3C64A3EBF7901B56827FFC6~ATpl~Ecommon~Scontent.html &lt;/a&gt;(15.10.09)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-7697411509453785577?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/7697411509453785577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/der-erste-evaluationsbericht-zum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/7697411509453785577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/7697411509453785577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/der-erste-evaluationsbericht-zum.html' title='Mammographie: Zwischenbilanz des Screening-Programms'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-5444494153208028667</id><published>2009-10-15T15:32:00.001+02:00</published><updated>2009-10-15T15:32:54.623+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Simulation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Von Simulatoren und Simulanten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Wie wird angehenden Ärzten neben dem Wissen auch die handwerkliche Fähigkeit gelehrt? Ein Bericht über medizinisches Probehandeln.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Dass angehende Ärzte nicht jeden Handgriff sofort am lebenden Subjekt ausüben, erscheint, zumal aus Betroffenensicht, wünschenswert. Die ersten Menschen, bei denen Medizinstudenten selber Hand anlegen dürfen, müssen in der Regel auch nciht mehr um ihr Leben fürchten: Sezierkurse nehmen in der medizinischen Lehre nach wie vor einen wichtigen Stellenwert ein.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;An Leichen allein lässt sich der Arztberuf freilich nicht erlernen. Und auch die in Vorlesungen und Seminaren vermittelten theoretischen Kenntnisse erzeugen höchstens gebildete Mediziner, nicht jedoch praktisch geschulte Ärzte. Denn der Dienst am Patienten erfordert eine ganze Reihe weiterer Fähigkeiten, darunter technisches Geschick, Teamgeist und kommunikative Gaben. Die Vermittlung solcher Fertigkeiten obliegt traditionsgemäß erfahrenen Kollegen. Angesicht des wachsenden Ärztemangels bleibt diesen für die praktische Lehre aber kaum noch Zeit. Hinzu kommt, dass die Komplexität der Medizin laufend zunimmt, das Erlernen einschlägiger Fähigkeiten daher immer anspruchsvoller wird.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Diesen Schwierigkeiten versucht man mit zunehmend ausgefeilten Simulationsmodellen zu begegnen: Operationsphantomen zum Erlernen minimalinvasiver oder auch feinchirurgischer Techniken, virtuellen Operationsabläufen, Patientendummys mit realitätsnahen Krankheitssymptomen und von Schauspielern gemimten Kranken, die den Ärzte-Azubis gehörig zusetzen können. Alles nur Spielerei? Keineswegs, findet Hartwig Bauer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Zwar seien solche Modell nicht geeignet, die Praxis am echten Patienten zu ersetzen. Allerdings könnten sie den Lernprozess merklich beschleunigen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Einen nachweislichen Nutzen bringen Simulationsverfahren in der Schlüssellochchirurgie. ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Dass das minimalinvasive Trockentraining angehende Chirurgen für den klinischen Alltag rüstet, belgen auch die in den "Cochrane Reviews" (DOI: 10.1002/14651858.CD006575.pub2) veröffentlichten Ergebnisse einer aktuellen Analyse. Nach kritischer Auswertung der Daten von 23 einschlägigen Studien stellen dei Verfasser dem "Reality-Training" hierin ein gutes Zeugnis aus. So gelinge es damit, die Eingriffsdauer zu verkürzen, die Fehlerquote zu verringern und die Genauigkeit der Behandlung zu erhöhen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Umso erstaunlicher ist es vor diesem Hintergrund, dass solche Praktika in der Medizin bislang keine Pflicht sind. Viele Jungärzte sammeln ihre ersten einschlägigen Erfahrungen daher an echten Patienten, beklagt der Anästhesist Marcus Rall, der an der Universität in Tübingen das renommierte Simulationszentrum Tüpass leitet. ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Das Erlernen spezifischer Handgriffe ist freulich nur eine Seite der ärztlichen Medaille. Auf der anderen Seite steht die Versorgung des Patienten als ganzheitliches Individuum: Die Symptome kranker Menschen richtig zu interpretieren und, zumal in Notsituationen, sachgerecht zu agieren, stellt eine mindestens ebenso große medizinische Herausforderung dar. ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Zu den wichtigsten Zielen des Simulationstrainings gehöre, betont Rall in einem Gespräch, die Teamarbeit zu fördern. Einzelne Ärzte könnten noch so fähig sein: Erteilen sie keine klaren Anweisungen oder sprechen sie ihre Partner nicht klar und deutlich an, stehe der Erfolg der Behandlung auf dem Spiel. So gingen rund siebzig Prozent aller Fehlschläge in der Medizin auf Kommunikationsfehler und andere menschliche Unzulänglichkeiten zurück. Den Verantwortlichen hinterher Vorhaltungen zu machen, erzeuge aber wenig Einsicht, weiß der Anästhesist aus Erfahrung. Als sehr viel wirkungsvoller habe es sich erwiesen, den Betreffenden das eigene Verhalten direkt vor Augen zu führen. Das Simulationstraining sei hierfür insofern geeignet, als man die Teams bei der Arbeit filmen und die Aufzeichnungen anschließend gemeinsam auswerten kann.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Zu wenig Beachtung findet im Medizinstudium darüber hinaus auch das Gespräch mit dem Patienten - und das, obwohl kommunikative Fähigkeiten im klinischen Alltag eine maßgebliche Rolle spielen. Eine sachgerechte Patientenversorgung setzt nämlich voraus, dass der Arzt dem Kranken aufmerksam zuhört, dessen Sorgen und Näte ernst nimmt und zudem in der Lage ist, unangenehme Nachrichten schonend zu überbringen. Um Medizinstudenten frühzeitig auf solche Herausforderungen vorzubereiten, sind einige Universitäten dazu übergegangen, eigens geschulte Schauspieler als Scheinpatienten zu engagieren. ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Etliche einschlägige Berichte bescheinigen den Simulantenpraktika jedenfalls große Lernerfolge. Denn die Schauspieler sollen die Erkrankungen so gut mimen, dass die Studenten die Schweinwelt (!) als äußerst real, ja mitunter als enorm stressreich empfinden ("Deutsches Ärzteblatt", Bd. 104 und Bd. 105).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Die löblichen Bemühungen einzelner Zentren können freilich ncikht darüber hinwegtäuschen, dass die praktische Seite des Arztberufs in der medizinischen Lehre nach wie vor ein Mauerblümchendasein fristet. ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Dass es weiterhin viel zu tun gibt, findet auch Rall. Nicht gelten lassen will der Anästhesist den häufig vorgebrachten Einwand, Simulationsmodelle seien zu teuer und könnten daher nicht allen Studierenden gleichermaßen angeboten werden. Was viele außer Acht ließen: Die Kosten für die Behandlung von Komplikationen, die auf das Konto von ungeübten Ärzten gehen, sind um ein Vielfaches höher.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;Quelle: FAZ, 24.06.09&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-5444494153208028667?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/5444494153208028667/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/von-simulatoren-und-simulanten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5444494153208028667'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5444494153208028667'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/10/von-simulatoren-und-simulanten.html' title='Von Simulatoren und Simulanten'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8854335858703094885</id><published>2009-09-24T13:52:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:07:28.219+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Der schriftlich geäußerte Wille des Patienten soll verbindlich sein</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Bundestag beschließt den Stünker-Antrag/"Die Freiheit der Person ist unverletzlich"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Bundestag hat am Donnerstag ein Gesetz beschlossen, das Patientenverfügungen ohne Einschränkung als verbindlich erklärt, sofern sie in schriftlicher Form vorliegen. Auf Art und Stadium der Erkrankung kommt es dabei nicht an. Liegt keine solche schriftliche Verfügung des Patienten vor, soll wie bisher sein mutmaßlicher Will ermittelt werden. ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der vorausgehenden Debatte begründete Stünker seinen Gesetzentwurf damit, dass die Freiheit der Person nach Maßgabe des Grundgesetzes unverletzlich sei. Jeder habe das Recht, seiner Krankheit ihren natürlichen Verlauf zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gegen Bosbach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Lebenserhaltende Maßnahmen dürfen nur dann abgebrochen werden, wenn entweder eine unheilbare, tödlich verlaufende Krankheit festgestellt würde oder der Patient auf Dauer bewusstlos wäre)&lt;/span&gt; wandte er ein, das Grundgesetz verlange nicht, das Leben eines Menschen so lange wie möglich zu erhalten. Wenn ein Patient sich nicht mehr äußern könne,  müsse ein Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen mit einer Patientenverfügung auch für den Fall erwirkt werden können, dass die Krankheit nicht irreversibel tödlich verläuft oder ein dauerhafter Verlust des Bewusstseins vorliegt....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Abgeordnete René Röspel (SPD), der den Bosbach-Antrag unterstützte, verwies darauf, dass sich scheinbar unverrückbare Positionen eines Menschen unter dem Eindruck einer Krankheit ändern könnten. Es gebe Fälle, in denen man den Willen einer mittlerweile erkrankten Person erfülle, indem man gegen ihren früheren Willen verstoße. Röspel plädierte deshalb dafür, die Reichweite von Patientenverfügungen zu beschränken....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Abgeordnete Zöller &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Patientenverfügungen sind wirksam, egal ob schriftlich oder mündlich geäußert; der aktuelle Wille des Patienten muss ermittelt werden) &lt;/span&gt;sagte, der von ihm initiierte Gesetzentwurf regele nur das Notwendigste, um für die derzeitige "gute Praxis" auch die nötige Rechtssicherheit zu schaffen. Sein Vorschlag sei "von Anfang an als Mittelweg angelegt gewesen". Es gehe darum, Lebensschutz und Patientenautonomie gleichermaßen Rechnung zu tragen....Zöller warnte mit Blick auf den Entwurf Stünkers, dieser schreibe eine buchstabengetreue Ausführung einer Patientenverfügung vor.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Abgeordnete Hüppe begründete seinen Antrag, kein Gesetz zu verabschieden, mit dem Zweifel, ob ein Gesetz die Situation besser mache, als sie gegenwärtig sei. Man könne nicht mit einem Gesetz regeln, was nicht zu regeln sei. ... "Das Sterben kann man nicht per Gesetz regeln"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Quelle: FAZ, 19.06.09&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8854335858703094885?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8854335858703094885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/09/der-schriftlich-geauerte-wille-des.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8854335858703094885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8854335858703094885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/09/der-schriftlich-geauerte-wille-des.html' title='Der schriftlich geäußerte Wille des Patienten soll verbindlich sein'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-388092064190365295</id><published>2009-09-24T12:08:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:17:21.751+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chirurgie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lernen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Simulation'/><title type='text'>Simulator für Kardiologen</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Physikerin Ulrike Kornmesser entwickelt Simulatoren für die Arbeit am Herzen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Kornmesser entwickelt die Simulationssysteme für kardiologische Eingriffe, "ein Flugsimulator für angehende Kardiologen", wie sie es selber nennt, und sie ist seit sechs Jahren selbständig. Hier im Mannheimer Gründerzentrum Mafinex ist sie einer der wenigen Frauen überhaupt, und "die Einzige, die keine Dienstleistungen anbietet". ... &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bei ihrem Produkt handelt es sich um&lt;/span&gt; ein umfassendes System zur Simulation und zum Erlernen von kardiologischen Eingriffen: Auf einer Trage liegt ein Dummy, bedeckt mit einem Tuch, darüber zwei Monitore in Augenhöhe, auf denen der angehende Operateur den Weg des Katheters durch die imaginären Venen verfolgen kann. Dazu das Operationsbesteck, drei Fußschalter und mehrere Joysticks. Um die 100 000 Euro kostet so ein System. Und hier beginnt der zweite Teil von Kornmessers Geschichte. 100 000 Euro snd nämlich zu viel für die meisten Krankenhäuser und Ärzte, der Absazu gestaltet sich schwierig. Man mag es kaum glauben, aber kardiologische Eingriffe werden heute in Deutschland am Patienten geübt. Und zu den Sparzwängen kämen professionelle Eitelkeiten. Erfahrene Ärzte würden auf ihre Künste als Lehrmeister vertrauen und dem neuen System misstrauen. Dabei sei auch in der Simulation ein erfahrener "Pilot" unabdingbar, um das Handwerk zu lernen. Mit einem kleinen Unterschied: "Bei uns geht es nicht gleich um Leben und Tod."&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Quelle: FAZ, 08.06.09&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-388092064190365295?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/388092064190365295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/09/simulator-fur-kardiologen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/388092064190365295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/388092064190365295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/09/simulator-fur-kardiologen.html' title='Simulator für Kardiologen'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-6090913438701513574</id><published>2009-08-27T10:38:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:09:04.834+02:00</updated><title type='text'>Besser zur Frau Doktor gehen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Ärztemangel lässt sich nur über einen steigenden weiblichen Antgeil beim medizinischen Personal beheben. Doch dazu bedarf es einer familienfreundlicheren Studier- und Arbeitswelt&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Antwort auf den Ärztemangel ist weiblich: Rund sechszig Prozent aller Erstsemester im Fach Humanmedizin sind mittlerweile Frauen. Und auch bei den frischgebackenen Ärzten, die sich gleich nach dem Studium der Krankenversorgung widmen, überwiegt das weibliche Geschlecht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach diesem Frühstart ziehen sich viele Ärztinnen allerdings wieder aus dem Berufsleben zurück. Bundesweit besteht das ärztliche Personal von Kliniken und Praxen nur zu etwa vierzig Prozent aus weiblichen Angestellten. Dieser Anteil könnte aber in den näcshten Jahren weiter ansteigen. Denn seit den neunziger Jahren beobachtet man einen langsamen, aber stetigen Zuwachs der Ärztinnenquote. Lag diese Mitte der neunziger Jahre noch bei 35 Prozent, betrug sie 2008 bereits 41,5 Prozent.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seltensheitswert besitzen Medizinerinnen bislang allerdings noch in Forschung und Lehre. Und noch dünner wird die Luft für das weibliche Geschlecht auf den obersten Etagen der Medizinerhierarchien: Chefarztsessel und Lehrstühle sind nur extrem selten mit Ärztinnen besetzt. ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Maßgeblich für diesen Missstand sind laut Frau Bühren &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes)&lt;/span&gt; die - mit wenigen rühmlichen Ausnahmen - familienfeindlichen Arbeitsbedingungen an deutschen Kliniken und Praxen....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie ein solches familienfreundliches Umfeld aussehen sollte, hat der Ärztinnenbund in drei Checklisten - "das familienfreundliche Krankenhaus", die "familienfreundliche Niederlassung" und "Studieren mit Kind" zusammengetragen....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unverhoffte Unterstützung erhält der Deutsche Ärztinnenbund in seinem Bemühen von einigen medizinischen Fachgesellschaften, die bislang größtenteils ebenfalls männlich beherrschte Territorien darstellen. Allen voran springt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie den Kolleginnen zur Seite - ausgerechnet, möchte man sagen. Denn die operierende Gilde galt bislang als eine der frauenfeindlichsten medizinischen Zünfte....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass sich nur so wenige Ärztinnen für die Chirurgie entscheiden, hat eine Vielzahl von Gründen. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die mit einem Familienleben nur schwer vereinbaren Arbeitszeiten...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-6090913438701513574?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/6090913438701513574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/besser-zur-frau-doktor-gehen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6090913438701513574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6090913438701513574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/besser-zur-frau-doktor-gehen.html' title='Besser zur Frau Doktor gehen'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8313597595601870937</id><published>2009-08-27T10:34:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:09:23.222+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stellenanzeige'/><title type='text'>Gesucht: Arzt/Ärztin in Bayreuth</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Junges international anerkanntes medizinisches Speziallabor mit Transfusionsmedizinischer Praxis in Bayreuth sucht&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;gut ausgebildeten Arzt/gut ausgebildete Ärztin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;zum nächstmöglichen Termin, Teilzeit evtl. möglich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.laborpachmann.de/"&gt;TZB Transfusionsmedizinisches Zentrum Bayreuth&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8313597595601870937?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8313597595601870937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/gesucht-arztarztin-in-bayreuth.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8313597595601870937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8313597595601870937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/gesucht-arztarztin-in-bayreuth.html' title='Gesucht: Arzt/Ärztin in Bayreuth'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8733926191626127297</id><published>2009-08-25T12:13:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:16:46.767+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lernen'/><title type='text'>Mädchen lesen und zweifeln gern</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Studie über geschlechtbedingte Leistungsunterschiede&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen nehmen im Laufe der Schullaufbahn zu. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD-Studie "Equally prepared for life? How 15 year-old boys and girls perform in school"...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Am Ende der Grundschulzeit erzielen Jungen und Mädchen in Mathematik fast die gleichen Ergebnisse, das ändert sich jedoch in der weiterführenden Schule mit zunehmendem Alter merklich. Bei der Erhebung der Pisa-Studie im Alter von 15 Jahren schneiden Jungen in fast allen untersuchten Ländern besser ab als Mädchen. Bedenklich ist, dass sich die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Schülern in den letzten Jahren nicht etwa abgeschwächt, sondern verstärkt haben. Beim Lesen sind Mädchen schon in der Grundschule den Jungen überlegen. Dieser Unterschied verstärkt sich in der weiteren Schullaufbahn und ist in den Ergebnissen der Pisa-Studie ebenfalls deutlich zu erkennen. Dieses Muster spiegelt sich auch in der Motivation und den Einstellungen der weiblichen und männlichen Schüler zu den verschiedenen Fächern wider: Mädchen lesen deutlich lieber als Jungen, sind aber gleichzeitig stärker um ihre Leistungen in Mathematik besorgt und entwickeln kein sicheres Zutrauen zu ihren eigenen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die QECD-Studie schließt daraus, dass diese Unterschiede eher auf Stereotype als auf unterschiedliche Begabung zurückzuführen sind. ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Selbst die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg und Beruf scheint der Studie zufolge mehr von Stereotypen als von den tatsächlichen Fähigkeiten abhängig zu sein. ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Lehrer müssten sich der Erwartungen, die sie gegenüber ihren Schülern haben, bewusst werden. Sie müssten Strategien entwickeln, um das Selbstbewusstsein und die Motivation ihrer Schüler in ihren schwachen Fächern zu stärken. ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Von der Auflösung der Koedukation, des gemeinsamen Unterrichts, halten die Autoren der Studie wenig. Sie plädieren vielmehr dafür, die Gleichberechtigung im Unterricht in dem Sinne zu stärken, dass die einzelnen Schüler stärker gefördert werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;(Quelle: FAZ, 27.05.09)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8733926191626127297?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8733926191626127297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/madchen-lesen-und-zweifeln-gern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8733926191626127297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8733926191626127297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/madchen-lesen-und-zweifeln-gern.html' title='Mädchen lesen und zweifeln gern'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-2535749232736445429</id><published>2009-08-25T10:50:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:10:04.044+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chirurgie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klinik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Simulation'/><title type='text'>Die Zutaten für eine optimale Versorgung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der Chirurgie sind Wissen und Training trotz verfeinerter Technik wichtiger denn je&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Menschlichkeit und technisch geprägte Medizin scheinen sich auf dne ersten Blick auszuschließen. Was für die intensivmedizinische Versorgung am Lebensende durchaus gelten mag, trifft für die Chirurgie nicht zu....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kleinere Schnitte, bessere Zugangswege, Navigationshilfen, Lasertechniken und Robotik ...&lt;span style="font-style: italic;"&gt;haben&lt;/span&gt; die Grenzen der Chirurgie immer weiter gesteckt und vielen Kranken zu einem menschenwürdigeren Leben verholfen. ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anders als Arzneimittel durchlaufen chirurgische Innovationen kein Genehmigungsverfahren. Es muss also nicht gezeigt werden, dass sie besser oder sicherer sind als andere Verfahren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein anderes Risiko für Patienten stellen schlechte Anatomiekenntnisse in der Unfallchirurgie dar (laut Hartmut Siebert, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Deutschland werden Lehrstühle für Anatomie zunehmend mit Zellbiologen besetzt. Heute sind viele Ordinarien Biologen und keine Mediziner. Die Vermittlung der makroskopischen und topographischen Anatomie gerät dadurch immer mehr in den Hintergrund. ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie fatal schlechte Anatomiekenntnisse für ein operatives Fach sind, machte Siebert an der Situation im Schockraum deutlich. Dort gelte: "Treat first, what kills first." Dafür müsse der behandelnde Chirurg aber in der Lage sein, die Verletzungen des Unfallopfers zu gewichten. Ohne genaue Kenntnisse der Anatomie sie das kaum möglich....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Über die Verwendung von Simulatoren in der Chirurgie sprach Richard Satava vom University of Washington Medical Center in Seattle. In den Vereinigten Staaten darf kein Chirurg diese Facharztbezeichnung führen, ohne ausreichend lange am Simulator trainiert zu haben. Auch die Kliniken sind verpflichtet, laufend Weiterbildungen am Simulator anzubieten....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Untersuchungen hätten&lt;/span&gt; gezeigt, dass weniger Fehler gemacht würden, wenn die Chirurgen unmittelbar vor dem Eingriff eine fünfzehnminütige Aufwärmphase am Simulator absolvieren würden. Die Ärzte seien dann von Anfang an konzentrierter, sagte Satava. Am Simulator lässt sich offensichtlich auch gut erkennen, welcher Student für ein operatives Fach geeignet ist. Einigen fehlt es an der nötigen Fingerfertigkeit oder der richtigen Koordination zwischen den Händen und den Augen. Diesen Studenten kann man von Anfang an nur zu einer anderen Spezialisierung raten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allerdings bestehen derzeit noch zwei Schwierigkeiten. So kann am Simulator noch kein haptisches Erleben vermittelt werden. Wie sich ein Gewebe anfühlt, merkt man nur im Operationssaal und nicht am Computer. Außerdem fehlt es an unterschiedlichen anatomischen Modellen. Es reicht nicht, nur an jungen und gesunden Körpern zu trainieren, wenn man im Alltag vor allem alte und multimorbide Patienten operieren muss. In Deutschland wird derzeit noch kaum mit Simulatoren gearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;(Quelle: FAZ, 06.05.09)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-2535749232736445429?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/2535749232736445429/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/die-zutaten-fur-eine-optimale.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/2535749232736445429'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/2535749232736445429'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/die-zutaten-fur-eine-optimale.html' title='Die Zutaten für eine optimale Versorgung'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-5541551911282185628</id><published>2009-08-24T13:12:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:10:16.538+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>Prof. und friends</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Digitale Sprechstunden&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;An der Universität Stanford werden Sprechstunden bei "Facebook" angeboten. Das funktioniert so:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Professoren stellen Videos mit Kommentaren zu ihren Seminaren auf die Internetseite, die öffentlich und kostenfrei zugänglich ist. Studenten registrieren sich, können die Videos abrufen und zu einer vorher bestimmten Zeit, zu der die Professoren verfügbar sind, Fragen stellen, die dann wiederum durch Videobotschaft beantwortet werden. Indem Studenten sehen, wie Professoren ihre Forschungen erklären, werde eine persönliche Verbindung geschaffen, die ein Lernen und Verstehen ermögliche, das die bloße Lektüre allein nicht erreichen könne. Auch könnten so Studenten von wissenschaftlichen Ideen profitieren, selbst wenn sie gar nicht für das entsprechende Seminar eingeschrieben seien, sondern nur kurz auf der Internetseite vorbeischauten. Für die Professoren habe dies den Vorteil, mit neuen, unerwarteten Fragen konfrontiert zu werden. Die ersten Schritte in Richtung digitale Lehre sind getan.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;(Quelle: FAZ, 13.05.09)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-5541551911282185628?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/5541551911282185628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/prof-und-friends.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5541551911282185628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5541551911282185628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/prof-und-friends.html' title='Prof. und friends'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-4526512778750606219</id><published>2009-08-24T11:24:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:17:53.142+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Forschung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klinik'/><title type='text'>Die Zukunft der klinischen Forschung ist gefährdet</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Beitrag von Heiner Greten, Internist und Experte für die Biochemie des Lipidstoffwechsels, bis 2004 Direktor der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;Für einen Mediziner gibt es heute in Deutschland kaum noch Anreize, sich am Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis zu beteiligen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;...Wir sind auf dem besten Wege, die Stellung als Land klinischer Spitzenforschung einzubüßen, weil es immer seltener gelingt, begabte Nachwuchskräfte für diese klinische Forschung zu motivieren und sie dort auch auf Dauer zu halten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ist umso bitterer, als Deutschland eine lange Tradition als Standort klinischer Spitzenforschung hat. ...&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wir haben es&lt;/span&gt; mit dem bekannten Phänomen zu tun&lt;span style="font-style: italic;"&gt;,&lt;/span&gt; dass wissenschaftliche Talente entweder dorthin gehen, wo sie sich bessere Chancen ausrechnen (Stichwort Amerika, Skandinavien) oder aber sich gleich für eine Tätigkeit als praktizierender Arzt entschieden....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tatsächlich haben sich die Rahmenbedingungen für die klinische Forschung in Deutschland insgesamt verschlechtert, was darauf zurückzuführen ist, dass die Universitätskliniken heute genauso ökonomischen Zwängen unterworfen sind wie andere Kliniken auch. Das Konzept der Fallpauschalenvergütung gilt für kleine, private Kliniken genauso wie für Universitätskliniken. Von Hochschulkliniken wird deshalb erwartet, dass sie im Rentabilitätsvergleich mindestens genauso gut abschneiden wie andere Kliniken....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das bleibt nicht ohne Folgen. Denn das Schielen auf mehr Rentabilität und die Fallkostenhonorierung engen den Spielraum der Hochschule immer mehr ein. Forschung wird zunehmend als Ballast empfunden, als "fünftes Rad am Wagen" betrachtet. Das aber widerspricht dem genuinen Grundauftrag der Universitätskliniken, die ja eben nicht allein Patienten auf hohem Niveau versorgen, sondern auch den medizinischen Erkenntnisgewinn voranbringen wollen. Es widerspricht auch den Erwartungen junger Ärzte, die gerade deswegen an ein Universitätsklinikum kommen, um in einem akademischen Umfeld wissenschaftlich tätig zu sein. Sie wollen und brauchen dort auch Phasen zum Nachdenken....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem waren und sind Universitätskliniken Ausbildungsstätten, und zwar sehr gute, jedenfalls was die grundlegende Ausbildung der Mediziner angeht...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Doch für&lt;/span&gt; die etwa zehn Prozent Exzellenten, die sich gerne anschließend in der Forschung profilieren würden und die akademische Führungskräfte von morgen sein wollen, tun wir zu wenig...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anspruchsvolle Forschung lässt sich nicht zusätzlich zur Klinikroutine gewissermaßen "nach Feierabend" organisieren. Den Rücken freizuhaben für die Forschung ist deshalb ein ganz wichtiges Motiv für junge Ärzte, die nach dem Examen in Deutschland in die Vereinigten Staaten oder in andere Länder gehen, um dort an einer wissenschaftlichen Karriere zu arbeiten...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Alle Ärzte, die klinisch arbeiten, verdienen erheblich mehr als ihre Kollegen in der Forschung... Gewiss, Geld ist nicht alles, gerade in der Forschung. Aber jede noch so starke innere Motivation bröckelt, wenn as Engagement nicht wertgeschätzt, anerkannt und auch im materiellen Sinne angemessen honoriert wird, zumal dann nicht, wenn in ein und derselben Institution unterschiedliche Vergütungssysteme nebeneinander existieren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Immerhin gibt es ein paar nennenswerte Förderprogramme, wie das Emmy-Noether-Programm oder das Heisenberg-Programm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;Überhaupt kann man der DFG &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Deutsch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;e F&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;orsch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ungsgemeinschaft)&lt;/span&gt; attestieren, dass sie mit ihren Stipendien eigentlich alles richtig macht und Talente auf ihrem Karriereweg mit großer Fürsorge unterstützt. Ob Ähnliches auch für die Exzellenz-Initiative zutrifft, muss sich in der Praxis erst noch herausstellen...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;An den meisten Hochschulen hält sich die Humboldtsche Vorstellung von der Trias aus Lehre, Forschung und Krankenversorgung in einer Person. Von dieser Idealvorstellung müssen wir uns verabschieden, weil ein Einzelner nicht mehr im Stande ist, diese einzulösen. Man muss endlich den Mut haben, dies zu trennen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;(Quelle: FAZ, 13.05.09)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-4526512778750606219?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/4526512778750606219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/die-zukunft-der-klinischen-forschung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/4526512778750606219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/4526512778750606219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/die-zukunft-der-klinischen-forschung.html' title='Die Zukunft der klinischen Forschung ist gefährdet'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-8725382624316960612</id><published>2009-08-24T10:29:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:10:38.455+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arztpraxis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Ärzte wollen weniger Patienten behandeln</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kassenärztevereinigung fordert bessere Patientensteuerung und Eigenbeteiligung&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Deutschen sind nicht öfter krank als Bürger anderer Staaten, gehen aber öfter zum Arzt. Nirgendwo auf der Welt sei die Zahl der Arzt-Patienten-Kontakte so hoch wie in Deutschland, klagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, auf der Vertreterversammlung der knapp 150000 Kassenärzte und Psychotherapeuten ... in Mainz.&lt;br /&gt;Das sei teuer und ineffizient. Deshalb müssten Patienten besser durch das Gesundheitssystem geführt werden.&lt;br /&gt;Damit sollen überflüssige Arztbesuche und Behandlungen vermieden und das knappe Geld für die Behandlung Kranker gesichert werden. Kassenpatienten sollten durch Eigenbeteiligungen und neue Tarife zu einem wirtschaftlicheren Verhalten animiert, das sogenannte Doktor-Hopping unterbunden werden. Ziel sei nicht, mehr Geld für die Kassenärzte herauszuschlagen, sagte Köhler. Man wolle vielmehr die Versorgung fördern, ohne mehr Geld zu verlangen....&lt;br /&gt;Diese Forderungen sind Teil eines Katalogs, mit dem die Kassenärzte den alten Zustand wiederherstellen wollen, als die KV allein für die Honorarverteilung und -abrechnung der Kassenärzte zuständig waren und es keine speziellen Hausarztverträge gab....&lt;br /&gt;Zehn Jahre nach Ausrufung des Wettbewerbs im Gesundheitswesen müsse das "unkoordinierte Nebeneinander von Selektiv- und Kollektivverträgen" beendet werden. Zum Forderungskatalog gehören auch der Schutz des freien Berufs, die Hoheit über die Sozial- und Abrechnungsdaten der Patienten und eine rationellere Arzneimittelversorgung.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;(Quelle: FAZ, 19.05.09)&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-8725382624316960612?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/8725382624316960612/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/arzte-wollen-weniger-patienten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8725382624316960612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/8725382624316960612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/arzte-wollen-weniger-patienten.html' title='Ärzte wollen weniger Patienten behandeln'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-6734042533088708856</id><published>2009-08-20T11:59:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:18:20.589+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stellenanzeige'/><title type='text'>Gesucht: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Deutschen Krankenhausinstitut Düsseldorf</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.dki.de/" style="font-style: italic;"&gt;DKI&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; ist auf den Gebieten Forschung, Beratung und Seminare/Konferenzen im Krankenhaus- und Gesundheitswesen tätig. Schwerpunkt der DKI-Forschung bildet empirische Auftragsforschung für Ministerien, Verbände, Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gesuchte Qualifikationen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Promotion oder Studium mit gesundheitswirtschaftlichem Schwerpunkt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Mehrjährige Erfahrung in fachlich einschlägigen Forschungsprojekten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Kenntnisse der deutschen und europäischen Gesundheitswirtschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Kenntnisse der Biostatistik und der Methoden der Evaluationsforschung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- selbständige Arbeitsweise und Eigeninitiative&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- hohes analytisches und konzeptionelles Denkvermögen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Fähigkeit, komplexe Sachverhalte in Wort und Schrift anschaulich zu präsentieren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ansprechpartner für weitere Informationen ist Dr. Karl Blum&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tel: 0211-4705117&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;(Quelle: FAZ, 11./12.07.09)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-6734042533088708856?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/6734042533088708856/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/gesucht-wissenschaftlicher.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6734042533088708856'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6734042533088708856'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/gesucht-wissenschaftlicher.html' title='Gesucht: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Deutschen Krankenhausinstitut Düsseldorf'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-6629159458969525633</id><published>2009-08-20T11:57:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:11:03.857+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klinik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft'/><title type='text'>Schonend operieren bei Kieferbruch</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;Ein endoskopisches Verfahren verringert die Verletzung des Gesichtsnervs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;Abbrüche des Gelenkfortsatzes vom Unterkiefer zählen zu den häufigsten Knochenfrakturen, die der Kieferchirurg zu behandeln hat. Die traditionellen Behandlungsverfahren bergen Nachteile, die ein neuer Ansatz vermeidet, der maßgeblich an der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Freiburg entwickelt wurde…&lt;br /&gt;Früher wurden die Zähne für sechs Wochen mit Drähten zusammengebunden, bis der Bruch verheilt war – leider oft in Fehlstellung. Später entwickelte man einen Eingriff, bei dem das Operationsfeld von außen über einen Hautschnitt vor dem Ohr freigelegt wurde. Der Gesichtsnerv, der Nervus facialis, ist jedoch in Gefahr, da er genau hier verläuft. … Beim endoskopischen Verfahren operiert man über die Mundhöhle. Der Zugang ist nicht größer als bei der Entfernung eines Weisheitszahnes. …Die neue Methode ist anspruchsvoll – der Chirurg benötigt eine gewisse Übung, bis er mit dem Instrumentarium und dem besonderen Zugang zum Gelenkfortsatz zurechtkommt. Weltweit wird es derzeit an etwa zehn Kliniken angewandt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Quelle: FAZ, 27.05.09)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-6629159458969525633?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/6629159458969525633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/schonend-operieren-bei-kieferbruch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6629159458969525633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6629159458969525633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/schonend-operieren-bei-kieferbruch.html' title='Schonend operieren bei Kieferbruch'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3549880860958726185</id><published>2009-08-20T11:54:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:11:19.041+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><title type='text'>Auf dem Weg in die „Staatsmedizin“?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Bis zum Freitag widmet sich der Ärztetag der Frage, wie bei gedeckelten Honoraren die Freiheit des Arztberufs und die Qualität der Versorgung gesichert werden können.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: georgia; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: georgia; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Da Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zu einer Ministerkonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach Genf reisen musste, war es in Mainz &lt;/span&gt;Schröders Aufgabe, die Gesundheitspolitik seiner Ministerin zu verteidigen. Er lobte die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) zwar als unverzichtbar für die Versorgung. Er nannte Versorgungsverträge zwischen Ärzten und Kassen richtig, auch wenn sie an den Vereinigungen vorbei abgeschlossen würden. Pflichtgemäß wies Schröder Vorhaltungen wegen wachsender Rationierung von Leistungen und „schleichender Staatsmedizin“ zurück. Er unterbreitete Gesprächsangebote: „Wer verlorengegangene Freiheitsgrade beklagt, den laden wir ein, darüber zu reden.“ Belustigung im Saal. …&lt;i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: georgia; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Präsident der Bundesärztekammer Jörg-Dietrich Hoppe dagegen&lt;/span&gt; zeichnet das große Bild vom Untergang einer von Ärzten bestimmten Medizin. Er spricht von Medizinern, deren Handeln immer mehr ökonomischen Zwängen und staatlicher Regulierung unterworfen ist, die zu „Allokationsjongleuren in einem Rationierungssystem“ gemacht worden seien. …&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: georgia; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;Hoppe beklagt eine sicher verschlechternde medizinische Versorgung und bezichtigt die Gesundheitspolitiker indirekt der Lüge: „Wer sich heute wie damals Norbert Blüm hinstellt und behauptet, die umfassende Gesundheitsversorgung sei sicher, der sagt nicht die Wahrheit.“ Am Ende langer Beifall in Mainz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: georgia; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;(Quelle: FAZ, 20.05.09)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3549880860958726185?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3549880860958726185/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/auf-dem-weg-in-die-staatsmedizin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3549880860958726185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3549880860958726185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/auf-dem-weg-in-die-staatsmedizin.html' title='Auf dem Weg in die „Staatsmedizin“?'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-518368322981284742</id><published>2009-08-20T11:32:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:11:33.320+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stellenanzeige'/><title type='text'>Gesucht: Head Clinical Research &amp; Development - Operative Führungsverantwortung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stellenanzeige:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Global Player der Pharmaindustrie sucht eine&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;Operative Führungsverantwortung für Central Europe &lt;span style="font-style: italic;"&gt;im Bereich&lt;/span&gt; Head Clinical Reasearch &amp;amp; Development.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Gesucht...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- abgeschlossenes Studium der Medizin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- mehrjährige Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;-Führungsqualitäten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Vertrautheit mit globaler Unternehmensstruktur&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Geboten...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; (Aufgaben)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- multidisziplinäres Team&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Umsetzung des klinischen Entwicklungsplans in aktive Studien&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Begleitung bzw. Führung externer wissenschaftlicher Diskussionen mit Gesundheitsbehörden, medizinischen oder wissenschaftlichen Einrichtungen, Ärzten, Meinungsbildnern sowie Advisory Boards&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Interaktion mit internen Stakeholdern&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;- Auswahl neuer Mitarbeiter&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;-Management des bestehenden Teams&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Kontakt für weitere Informationen ist Jochen Becker (Kennziffer F9152)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Tel: 069-904330&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eine Anzeige der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.baumann-ag.com/" style="font-style: italic;"&gt;Baumann Unternehmensberatung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Quelle: FAZ, 27./28.06.09)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-518368322981284742?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/518368322981284742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/gesucht-head-clinical-research.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/518368322981284742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/518368322981284742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/gesucht-head-clinical-research.html' title='Gesucht: Head Clinical Research &amp;amp; Development - Operative Führungsverantwortung'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-820034329342478306</id><published>2009-08-17T15:34:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:11:47.424+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bologna'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Uni'/><title type='text'>"20 Prozent der Studierenden sollen ins Ausland"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Bildungsminister bestätigen in Leuven die Fortsetzung des Bologna-Prozesses bis 2020&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; Auf einer Ministerkonferenz im belgischen Leuven haben die 46 europäischen Staaten, die am Bologna-Prozess beteiligt sind, gemeinsame Schritte für die Fortführung der umfassenden Hochschulreform bis 2020 vereinbart. Unter anderem soll die Studentenmobilität in allen Staaten auf mindestens 20 Prozent erhöht werden, das bedeutet, 20 Prozent aller Studierenden jedes Landes sollen während ihres Studiums für mindestens ein Semester oder ein Praktikum im Ausland gewesen sein. Um dies zu erreichen, sollen auch in die Curricula der Bachelor-Studiengänge systematisch Auslandsaufenthalte integriert werden. Überhaupt sollen die Studienpläne so umgestaltet werden, dass sie besser auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden können. Um dem Bologna-Ziel des "lebenslangen Lernens" näherzukommen, soll schließlich die Verzahnung von Studium und Beruf, etwa durch Teilzeitstudien, erhöht werden...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Studenten und Professoren äußern Kritik gegenüber der konkreten Ausgestaltung des Bologna-Prozesses, doch die Abgesandten von Bund und Ländern verteidigen die Reformen:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;"Der Bologna-Prozess hat in den zehn Jahren seines Bestehens entscheidend zur Modernisierung der Hochschulen beigetragen und die Idee eines europäischen Hochschulraums Wirklichkeit werden lassen"... Die Vielfalt der angebotenen Studiengänge sei zu begrüßen. Sie gestanden allerdings zu, dass geklärt werden müsse, "ob nicht eine allzu starke Ausdifferenzierung und Profilbildung gerade in der Bachelor-Phase die gewollte Mobilität der Studierenden wieder einschränkt". Auch die Breite und Tiefe der Studieninhalte, vor allem im Bachelor-Studium, bedürften einer kritischen Revision, "um berufspraktische Ansprüche besser berücksichtigen zu können und die Studierbarkeit der Studiengänge zu gewährleisten".&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die mit Anführungszeichen markierten Aussagen stammen von dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbildungsministerium Storm und dem Kultusminister von Sachsen-Anhalt Olbertz&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;(Quelle: FAZ, 30.04.09)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Welche Kritik habt ihr an der Bologna-Reform?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Befürwortet ihr das BA-/MA-Modell oder würdet ihr den Regelstudiengang bevorzugen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Wart ihr während des Studiums schonmal im Ausland? Habt ihr es noch vor?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Schreibt uns eure Erfahrungen!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-820034329342478306?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/820034329342478306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/prozent-der-studierenden-sollen-ins.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/820034329342478306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/820034329342478306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/prozent-der-studierenden-sollen-ins.html' title='&amp;quot;20 Prozent der Studierenden sollen ins Ausland&amp;quot;'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-6888602373734934676</id><published>2009-08-17T12:20:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:12:00.049+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lehre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bologna'/><title type='text'>Bologna: Schachern statt Lernen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zum Thema Bologna-Reformen existieren von Beginn der Prozesse an Diskussionen über die Diskrepanz zwischen Zielen und Auswirkungen. Die FAZ hat einige &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/bologna" style="font-style: italic;"&gt;Beiträge zur Kontroverse&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; im Internet gesammelt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein abgedruckter Kommentar stammt von Hartwin Brandt, welcher an der Universität Bamberg Alte Geschichte lehrt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hier ein Auszug seiner Erfahrungen mit Bologna:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;1. Laut Befürwortern der Reform sollte der BA die internationale Mobilität der Studierenden erhöhen. Das Gegenteil ist der Fall. In den USA ist der BA ein auf vier Jahre angelegter Studiengang - die Zulassung eines Absolventen einer deutschen Universität mit einem nach drei Jahren erlangten BA zu einem MA-Studium erfolgt nur nach Einzelfallprüfung. In Großbritannien wird der deutsche BA ebenfalls nicht als Regelabschluß anerkannt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; 2. Viel gravierender ist jedoch, dass der Studienortwechsel innerhalb Deutschlands nicht, wie lauthalts angekündigt, erleichtert, sondern massiv erschwert worden ist. Das liegt nicht zuletzt darin begründet, dass sich in der allgemeinen Wettbewerbshysterie jede Fakultät ein "unverwechselbares Profil" (sprich: ein mit Studienordnungen anderer Fakultäten inkompatibles Curriculum) geben wollte und sollte. Permanent finde ich auf meinem Schreibtisch Anerkennungsgesuche von wechselwilligen BA-Studierenden vor, die dann inder Sprechstunde den Basar eröffnen: In Bayreuth haben man eben sechs ECTS-Punkte für die Vorlesung mit Klausur bekommen; wenn es in Bamberg nur drei Punkte gäbe, könne man die überschüssigen drei Punkte dann nicht wenigstens im Modul "Studium Generale" anrechnen lassen? Und könne das Literatur-Basismodul "Kolonisation in der Dichtung" nicht wenigstens für die Geschichte der Frühen Neuzeit angerechnet werden?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; 3. Die Zahl der Studienabbrecher ist nachweislich nicht, wie prognostiziert, gesunken. Die Verschulung des Studiums, das Senken der fachlichen Standards, der Verzicht auf gediegene Fremdsprachenkenntnisse etc. etc. - man kann den Hinweis darauf natürlich, wie Fach es tut, als Verklärung einer verlorenen Idylle denunzieren, der Tatbestand selbst ist aber nicht zu leugnen. Und all das hat auch nicht dazu geführt, die Zahl der kostspieligen Fehlentscheidungen von Studierenden zu verringern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; 4. Mit den neuen Studiengängen sind ein Bürokratisierungsschub und eine eklatante Erhöhung der Prüfungsbelastungen verbunden, die den Lehrenden immer weniger Zeit für Forschung lassen. Oder sollen wir zu den guten, ganz alten Zeiten zurückkehren und die 150 Vorlesungsklausuren von den Assistenten korrigieren lassen? Statt schlanker, in kopierter Form an die Studierenden übermittelbarer Studienordnungen gibt es nun voluminöse Modulhandbücher, die "im Netz" stehen, aber von den Studierenden nicht gelesen werden; statt dessen schicken sie Hunderte von emails an die Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse und stellen Fragen, die eine Lektüre des Modulhandbuches gar nicht erst hätte aufkommen lassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; 5. Der absurdeste, von internationalen Kollegen nur mit ungläubigem Kopfschütteln quittierte Reformauswuchs besteht in dem Akkreditierungswesen, das der Deutsche Hochschulverband mit Recht gerade wieder als Verschwendung von Zeit und Geld angeprangert hat. Da kommt der gut bekannte Kollege X von Universität Y zusammen mit ein paar anderen Fachvertretern, wird einen Tag lang durch die Universität geführt, liest womöglich tatsächlich all die aufgeblähten neuen Studiendokumente, erhält 300 Euro Honorar - und die private Akkreditierungsagentur bekommt 20 000 Euro, welche die Universitäten selbst aufzubringen haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; Fazit: Die Reform hat ihre selbstgesetzten Ziele verfehlt und etliche neue Probleme geschaffen. Die Reform ist dringend reformbedürftig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;(Quelle: FAZ, 08.04.09)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-6888602373734934676?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/6888602373734934676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/bologna-schachern-statt-lernen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6888602373734934676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6888602373734934676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/bologna-schachern-statt-lernen.html' title='Bologna: Schachern statt Lernen'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-3788382919402322618</id><published>2009-08-17T12:09:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:12:16.283+02:00</updated><title type='text'>Evaluation ist für Wissenschaftler ein rotes Tuch</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Evaluierung hat bei den Wissenschaftlern keine gute Presse. Sie wird bestenfalls als unumgängliches Übel zur Erlangung öffentlicher Mittel ertragen. Politiker und Verwalter haben dafür wenig Verständnis. Den Wissenschaftlern wird vorgeworfen, sie wollten sich der Bewertung ihrer Leistungen entziehen....&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Doch ganz so ist es nicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wissenschaftler akzeptieren, dass sie sich auf die Dauer der Bewertung druch andere so wenig entziehen können w&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;ie der Pflicht, ihr Urteil für Entscheidungen über ihre Fachkollegen zur Verfügung zu stellen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;(In Prüfungen, auf Kongressen, bei Verlagen und in Gutachten)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Die Evaluierung, gegen die Wissenschaftler aufbegehren, bedeutet offenbar etwas anderes. Es geht nicht um die Bewertung einer wissenschaftlichen Arbeit oder eines Wissenschaftlers an sich, sondern um die Bewertung in Bzug auf Ziele wie den Platz im Shanhai Rating, die für den Arbeitsmarkt verwertbaren Innovationen, den Beitrag zur Wissensgesellschaft oder zum notwendigen Orientierungswissen. Es geht um Ziele der Institution, der Politik oder der Gesellschaft. Damit wird die einzelne Arbeit oder der Wissenschaftler zu einem Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Die Evaluierun wird zu einer betriebswirtschaftlichen oder ökonomischen Form der Beurteilung...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; Die zunehmend sarkastischen Äußerungen von Wissenschaftlern zu Evaluierungen in der Öffentlichkeit sind ein Zeichen, dass die mangelnde Legitimation wahrgenommen wird. Auch bei den Fachleuten der Evaluierung und den Verwaltungen nehmen die kritischen Stimmen zu. Der Siegeszug der Indikatoren wird dadurch aber nicht aufgehalten. Die Nachfrage nach zusammenfassenden Beurteilungen ist zu stark...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; Die Verwaltungen sind gefordert, Phantasie zu entwickeln, um die derzeitige Vermischung von Information und Beurteilung auseinandertreten zu lassen, um der Forderung von Politik und Gesellschaft nach zusammenfassendem Urteil nachzukommen, ohne die Indikatoren zu Normen werden zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;(Quelle: FAZ, 30.04.09)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Vor diesem Hintergrund wird schnell klar, warum auch bei uns so viel evaluiert wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; Die Ergebnisse der Feedbacks von Studierenden und anderen Teilnehmern bilden unsere Existenzgrundlage, sichern unsere Arbeitsplätze und machen es uns erst (finanziell) möglich, unsere Programme qualitativ zu sichern und weiter zu entwickeln. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Also füllt immer schön die Fragebögen aus, damit wir weiterhin dazu beitragen können, eure Ausbildung zu verbessern! :-)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-3788382919402322618?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/3788382919402322618/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/evaluation-ist-fur-wissenschaftler-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3788382919402322618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/3788382919402322618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/evaluation-ist-fur-wissenschaftler-ein.html' title='Evaluation ist für Wissenschaftler ein rotes Tuch'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-6079550478227188224</id><published>2009-08-17T12:06:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:12:53.448+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Ein Schweigekartell der Grausamkeiten?</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Misshandelte Kinder sind weder Einzelfälle noch Delikte einer sozialen Schicht. Ein Frankfurter Arzt und Gutachter rüttelt auf und klagt an: Eltern, Behörden, Kinderärzte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In Deutschland geht man davon aus, dass jährlich vier bis zehn Kinder je hunderttausend Einwohner misshandelt werden, mehrere hundert sterben an den Folgen. Die Dunkelziffer ist vermutlich aber viel höher. Erstaunlich ist vor allem, wie wenig offenbar unternommen wird, die Verdachtsfälle genauer zu ergründen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; font-style: italic;"&gt;Kinderarzt Gert Jacobi fordert in seinem Buch „Kindesmisshandlung und Vernachlässigung“ (Verlag Hans Huber) eine rigorose Untersuchung beim sogenannten plötzlichen Kindstod.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Frankfurter Mediziner hat selbst 234 misshandelte Kinder in einer drei Jahrzehnte währenden Tätigkeit als Kinderneurologe an der Universitätsklinik Frankfurt behandelt und begutachtet. Nicht nur mit Schlägen werden Kinder gequält. Herbeigeführte Stürze aus großer Höhe, Verbrühungen, Verhungern- und Verdurstenlassen oder Aussetzen zählen ebenso dazu wie „spurenarme“, schwer erkennbare Tötungsdelikte durch Ersticken, Schütteln oder Manipulieren des Herzschlags…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kinderärzte sollten gegenüber den Entschuldigungen der Eltern, die verletzte Kinder zu ihnen brächten, schlicht noch misstrauischer sein, mahnt Jacobi…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Jahr 2005 wurde in den Vereinigten Staaten eine eigene Ausbildungsrichtung für den „Child Abuse Pediatrician“ geschaffen. Das ist ein Kinderarzt, der sich mit allen Aspekten von Misshandlung vertraut gemacht hat. Denn Pädiater oder auch Rechtmediziner sind hierfür nicht von vornherein genügend ausgebildet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; font-style: italic;"&gt;Niedergelassene Kinderärzte forderten schon vor zwei Jahren eine Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht, damit bereits dem hinreichenden Verdacht von Misshandlung und Vernachlässigung leichter nachgegangen werden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;(Quelle: FAZ, 15.04.09)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-6079550478227188224?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/6079550478227188224/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/ein-schweigekartell-der-grausamkeiten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6079550478227188224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/6079550478227188224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/ein-schweigekartell-der-grausamkeiten.html' title='Ein Schweigekartell der Grausamkeiten?'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-4962144068619293801</id><published>2009-08-17T11:32:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:14:59.243+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Studie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankenhaus'/><title type='text'>Lasst Farben sprechen</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Falsche Spritzen und Pillen: Klinikärzte starten Initiative&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Zu den häufigsten Fehlern bei der Betreuung Schwerstkranker zählt die falsche Zuteilung von Medikamenten. Wirkstoffe werden verwechselt, nicht korrekt dosiert, zu spät gegeben oder völlig vergessen. Nach einer im "British Medical Journal" veröffentlichten internationalen Studie war bei jedem dritten Patienten ein Missgeschick passiert, bei vielen auch mehrere. Jeder siebte Patient erhielt die falsche Dosierung, jeder vierzehnte den falschen Wirkstoff. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin fordert deshalb, dass in allen Abteilungen, in denen Patienten intensivmedizinisch betreut werden, einheitliche Farbcodes für die relevanten Wirkstoffgruppen eingeführt werden. Die farbige Kodierung schütze zwar nicht vor allen Fehlern, aber vor vielen und diene damit der Sicherheit der Patienten.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die entwickelte Norm gilt bisher aber nur für die klinische Anästhesie. Da es eine enge Verflechtung zwischen Anästhesie und Intensiv- und Notfallmedizin gibt, steigt laut Hugo von Aken (Uniklinik Münster) die Gefahr einer Verwechslung,&lt;/span&gt; wenn innerhalb einer Abteilung oder eines Krankenhauses unterschiedliche Farben für das gleiche Medikament verwendet werden, je nachdem, wo es eingesetzt wird.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin hält es daher für sinnvoll, die Norm erst dann einzuführen, wenn sie im ganzen Krankenhaus verwendet werden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Als Ursachen für die Fehler wurden genannt: Arbeitsbelastung, Stress, Ermüdung, Verständigungsschwierigkeiten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;(Quelle: FAZ, 15.04.09)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-4962144068619293801?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/4962144068619293801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/lasst-farben-sprechen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/4962144068619293801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/4962144068619293801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/lasst-farben-sprechen.html' title='Lasst Farben sprechen'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5812623407164703876.post-5406577609688470579</id><published>2009-08-13T13:06:00.000+02:00</published><updated>2009-10-15T13:41:00.265+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemeines'/><title type='text'>Newsletter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Liebe Studierende der Medizin und andere Interessierte!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Dies ist&amp;nbsp; der neue Newsletter des AIXTRA Skillslab!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wir möchten mit unserem Weblog eine Plattform errichten, auf der sich hauptsächlich Studierende und Mitarbeiter der medizinischen Fakultät über Neuigkeiten in ihrem beruflichen Umfeld informieren können. Bisher werden hier vor allem Zeitungsartikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. Dies soll natürlich nicht so bleiben. Neben dem Internet werden demnächst vor allem medizinische Fachzeitschriften als Quellen dienen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Kommentare und Diskussionen zu einzelnen Artikeln sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Gebt eure Meinung ab zu Themen wie Gesundheitspolitik, Krankenhauswirtschaft oder Hochschulreform!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Rechtliche Hinweise: Alle zitierten Artikel sind mit einem Quellenhinweis versehen. Eigene Texte oder auch nur Textpassagen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie kursiv geschrieben sind.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&amp;nbsp;Impressum:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wendlingweg 2&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;52074 Aachen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;www.aixtra.rwth-aachen.de&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Ansprechpartner: Susanne Druener&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;sdruener@ukaachen.de&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;0241-8036430&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 100%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5812623407164703876-5406577609688470579?l=aixtra-weblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/feeds/5406577609688470579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/newsletter-test.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5406577609688470579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5812623407164703876/posts/default/5406577609688470579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aixtra-weblog.blogspot.com/2009/08/newsletter-test.html' title='Newsletter'/><author><name>&lt;b&gt;AIXTRA Skillslab&lt;/b&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12562238444617176824</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_BIdneOW2s_M/StXFhsrDilI/AAAAAAAAABQ/ArG7i0ohLtA/S220/Resize+of+Skillslab+Symposium+Aachen+2009+intern+-+187.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
